Prostata-Therapie

In der ALTA Klinik führen wir die innovative MRT-gesteuerte TULSA-PRO Behandlung bei Männern durch, die entweder an Prostatakrebs (PCa) erkrankt sind oder an einer Prostatavergrößerung (BPH) leiden. Diese neue Therapieform wird MRT-kontrolliert durchgeführt, so dass sie schonend und effektiv für den Mann ist. Ziel bei der TULSA-PRO Behandlung ist es, das Organ zu behandeln und dabei all seine Funktionen zu erhalten.

Dr. Lumiani und sein Team sind die ersten Ärzte weltweit, die diese Therapie fokal (organerhaltend) durchgeführt haben.

Fokale Behandlung bei Prostatakrebs (PCa) mit TULSA-PRO

Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Jedoch ist ein Prostatakrebs nicht immer lebensbedrohlich. Der Bösartigkeitsgrad eines Tumors ist entscheidend. Ein Tumor gilt als bösartig, wenn er einen Gleason-Score von 6 bis 10 aufweist. Ein Gleason-Score von 6 gilt als niedrig bösartig, einer von 7 ist intermediär bösartig und Tumore mit einem Bösartigkeitsgrad von 8, 9 und 10 sind als hoch bösartig einzustufen.

Männer, mit einem Prostatakrebs von Gleason-Score 6 (3+3) und 7a (3+4) haben in der Regel die Möglichkeit, sich zwischen Therapie-Methoden zu entscheiden, vorausgesetzt die Kriterien für die jeweilige Therapie sind erfüllt.

Die bekannteste Therapie-Methode ist die Total-OP. Diese Methode scheuen immer mehr Männer, weil häufig nachteilige Nebenwirkungen, wie z.B. Impotenz oder Inkontinenz, eintreten können.

Wir führen bei einem lokal begrenzten und niedrig bösartigen Prostatatumor eine MRT-gesteuerte HIFU-Behandlung (TULSA-PRO) durch. Mit dieser Behandlung können wir in der Regel einen Tumor gezielt mit Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe behandeln, ohne dabei die Funktionen der Prostata negativ zu beeinflussen oder eine Inkontinenz zu verursachen.

Patient S. J., 69 Jahre"Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform"

Im Frühjahr 2017 überraschte mich ein erhöhter PSA Wert. Durch eine MRT Aufnahme kam heraus, -Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Mein Urologe empfahl mir eine herkömmliche Biopsie über den Entdarm. Die für mich zu unterschreibende Vorgehensweise der Biopsieform machte mich etwas nachdenklich. Darauf hin machte ich mich erst mal schlau über die unterschiedlichen Biopsformen. Durch einen bekannten Arzt, der x-mal konservativ biopsiert wurde, allerdings zunächst ohne Erfolg, obwohl sein PSA Wert immmer weiter anstieg. Dieser betroffene Arzt stieß durch einen Bekannten auf die Alta – Klink. Dort ist auf Anhieb sein Prostatakrebs gefunden worden. Diese 3D gesteuerte Biopsieform überzeugte mich und ließ mich auch dort mit Erfolg biopsieren. Der Befund war ein Adenocarzinom mit einem Gleason-Score 7(3+4) die 4 mit 15%.

Die Alta Klink unter der Führung des Herrn Dr. Lumiani praktiziert inzwischen eine erweiterte Methode der HIFU Behandlung, die sogenannte TULSA Pro Behandlung. Nach einem Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Lumiani unterzog ich mich dieser inzwischen sehr erfolgreichen Behandlungsform zur Beseitigung eines Prostatakarzinom. Am 26.07.2017 um 11 Uhr unterzog ich mich dem Eingriff (OP). Weil bei mir das Karzinom ziemlich groß war dauerte diese ca. 50 Min.  Bereits um 16 Uhr lief ich unter Aufsicht in die 400m entfernte Bettenklinik. Am nächsten Tag wurde ich bereits entlassen. Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform.

Inzwischen ist 1/2 Jahr vergangen. All meine Nachuntersuchungen und deren Ergebnisse waren spitze. Ich kann diese OP Form – sofern der Gleason-Score es zulässt nur weiter empfehlen.

Bewertung weiterlesen

Fokale Behandlung bei Prostatavergrößerung (BPH) mit TULSA-PRO

Mit steigendem Alter kann die Prostata für den Mann Beschwerden verursachen. Das liegt daran, dass Erkrankungen der Prostata mit dem Alter zunehmen. Die häufigste Erkrankung des älter werdenden Mannes ist die gutartige und altersbedingte Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie). Die Vergrößerung kann sich bei jedem Mann unterschiedlich auswirken. Bei manchen Männern ist die Vergrößerung zwar bekannt, aber verursacht kaum Beschwerden. Bei anderen wiederum können die Symptome belastend sein und dazu führen, dass sich z.B. der Alltag nach dem ständigen Harndrang richtet und nachts kaum durchgehender Schlaf möglich ist.

Symptome einer leichten Vergrößerung können häufig durch entsprechende Medikamente gelindert werden. Eine ausgeprägte Volumenzunahme der Prostata kann in der Regel nur durch eine Behandlung reduziert werden.

Wir führen die MRT-gesteuerte HIFU–Behandlung, die sogenannte TULSA-PRO, zur Verkleinerung der Prostata durch. Das besondere an dieser Therapie ist, dass wir gezielt den vergrößerten Innenbereich der Prostata behandeln und dabei alle Funktion des Mannes erhalten können, so wie diese vor der Behandlung waren.

Patient D. V., 67 Jahre"Was für ein Lebensgefühl!"

Ich bin sehr froh darüber, dass es Herrn Dr. Lumiani gelungen ist, ein so innovatives Verfahren für die Volumenreduzierung einer gutartig vergrößerten Prostata (benigne Prostatahyperlasie) zu entwickeln. Viele Jahre habe ich darunter gelitten, dass ich vier- oder fünfmal in der Nacht zur Toilette musste, an Tiefschlaf war da kaum zu denken. Nach der Operation habe ich nun wieder an Lebensqualität gewonnen.

Das ist allerdings nur ein Aspekt der neuartigen MRT-gesteuerten organerhaltenden Therapie mit dem TUSLA-Pro. Ganz entscheidend ist, dass durch die neue Technik kein Mann mehr Angst vor Inkontinenz und Impotenz haben muss, wenn er an einer vergrößerten Prostata leidet. Ich hab es immer wieder im Bekanntenkreis und in meiner Familie erlebt, was das für einen Mann bedeutet. Mein Vater wurde, als er genau in meinem Alter war, operiert. Seine Prostata wurde „abgehobelt“, um sie zu verkleinern. Eine Technik, die einem heute – 25 Jahre später – noch immer von Ärzten ernsthaft angeboten und in Kliniken praktiziert wird. Für meinen Vater war das ein massiver  Einschnitt in seine Lebensqualität, ein Verlust eines wesentlichen Teils seiner Männlichkeit, von dem er sich nach meinem Eindruck nie wieder richtig erholt hat.

Aber auch neuere Techniken, die mittlerweile in vielen Kliniken praktiziert werden, wie etwa die Lasertechnik, können gravierende Folgen haben. Dauerhafte Inkontinenz und Impotenz können zwar meist vermieden werden, aber Trockenheit beim Sexualverkehr und retrograde Ejakulation sind die Folgen, weil der sensible Bereich, in dem sich die Samenkanäle befinden, auch „ausgeräumt“ wird. Auch da sind mir Fälle aus meinem Umfeld bekannt. Ich weiß, Männer reden nicht gerne über dieses Thema, aber man sollte darüber reden, denn jetzt gibt es eine OP-Methode, die all das verhindern kann und bei der zielgerichtet das gutartige wuchernde Gewebe entfernt werden kann. Eine Limitierung ist da selbst bei einer Prostatagröße von 100 ml (wie bei meiner) nicht gegeben.

Ich kann bereits acht Wochen nach der Behandlung sagen, dass alles funktioniert, wie immer: Keine Inkontinenz, keine Impotenz, keine Penistrockenheit und keine retrograde Ejakulation. Und zum Glück ist der Harndrang nachts weg. Was für ein Lebensgefühl! Danke an Herrn Dr. Lumiani und sein Team!

Bewertung weiterlesen

Organisatorische Abläufe vor und nach einer TULSA-PRO Behandlung

1. Einen Tag vor der TULSA-PRO Behandlung

Am Vortag der TULSA-PRO Behandlung finden in unserem Hause die notwendigen Voruntersuchungen statt:

  • klinisch-urologische Untersuchungen
  • internistisch-kardiologische Untersuchungen zur Überprüfung der Narkosefähigkeit
  • Gespräch und Aufklärung durch den externen Anästhesisten bzgl. der Narkose

2. Am Tag der TULSA-PRO Behandlung

  • Der Patient erhält durch den externen Anästhesisten die Narkose.
  • Danach wird dem Patienten ein suprapubischer Katheter gelegt, der für 1-2 Wochen verbleibt. Das hat den Grund, dass die Prostata durch die Wärmebehandlung anschwillt und die Blasenentleerung vorübergehend erschwert sein kann.
  • Die TULSA-PRO Behandlung kann zwischen 2 bis 4 Stunden dauern.
  • Nach der Behandlung bleibt der Patient zur Überwachung für eine Nacht bei uns auf der Station.

3. Einen Tag nach der TULSA-PRO Behandlung

  • Nach der Arztvisite am Morgen kann der Patient nach Hause.
  • Der Patient wird eingewiesen, wie er mit dem suprapubischen Katheter umzugehen und ihn zu pflegen hat.
  • Dem Patienten wird mitgeteilt, was er nach der Behandlung zu berücksichtigen hat und welche Medikamente wann und wie einzunehmen sind.

4. 2-4 Wochen nach der TULSA-PRO Behandlung

Der suprapubische Katheter wird in der ALTA Klinik oder von dem behandelnden Urologen bzw. Hausarzt vor Ort entfernt.

5. 3 Monate nach der TULSA-PRO Behandlung

3 Monate nach einer TULSA-PRO Behandlung finden die ersten Kontrolluntersuchungen bei uns in der ALTA Klinik statt. Dazu gehören:

Erfahrungen der ALTA Klinik in fokalen Therapien

Rektale Ultraschall-gesteuerte HIFU-Behandlung der Prostata

HIFU steht für Hoch Intensiver Fokussierter Ultraschall.

Bereits im Jahre 2009 haben wir die ersten Ultraschall-gesteuerten und fokalen HIFU-Therapien der Prostata durchgeführt.

Bei dieser Therapie wird eine Behandlungssonde in den Dickdarm (rektal) eingeführt. In dieser Sonde ist ein Ultraschall integriert. Durch Fokussierung von Ultraschallenergie, die Wärme produziert, wird der ausgewählte Bereich von außen durch das Rektum behandelt. Da die Wärme durch die Rektumwand geht, ist die Behandlungssonde zum Schutz vor der Hitze mit einem Kühlsystem ausgestattet.

Insgesamt findet bei der HIFU eine Behandlung der Prostata von außen nach innen statt.

Die Planung und Durchführung der HIFU besteht auf Basis von MRT-Bildern, die vorher mit einer multiparametrischen MRT-Untersuchung der Prostata gemacht worden sind. Während der Therapie kann die Behandlung in der Regel nicht live am Monitor verfolgt werden.

Patient U. P., 53 Jahre"Aus meiner Sicht nur Bestnoten"

Nach jahrelanger Behandlung und verschiedener Diagnosen verschiedener Ärzte ist der Wunsch nach einer hoch professionellen, und absolut sicheren Auskunft gewachsen. Ich war von der Lage und der äußeren Erscheinung des Gebäudes etwas enttäuscht, allerdings war ich schon recht erstaunt über das Innenleben. Sehr gemütliche und dennoch moderne Ausstattung. Die Internetpräsenz gibt das schon recht realistisch wieder. Ich hab mich dort sehr gut beraten gefühlt. Professionelle und entspannte Abläufe. Top technische Ausrüstung und immer die Bemühung eine angenehmen wohnliche warme Atmosphäre zu schaffen.

Am Ende der etwa einstündigen Prozedur gab es noch ein ausführliches Gespräch mit dem Chefarzt. Aus meiner Sicht nur Bestnoten und ich überlege auch andere Vorsorgeuntersuchungen in Zukunft dort machen zu lassen, trotz einer Anfahrt von über 2 Stunden.

Bewertung weiterlesen

Transurethrale MRT-gesteuerte HIFU-Behandlung (TULSA-PRO) der Prostata

 

TULSA steht für Transurethrale ULtraSchallAblation.

Seit 2017 führen wir nur noch die MRT-gesteuerte TULSA-PRO durch. Diese Behandlung ist eine optimierte Variante der klassischen HIFU-Therapie.

Bei dieser Therapie wird ein Behandlungsstab in die Harnröhre (transurethral) eingeführt und direkt in die Prostata platziert. In diesem Stab ist ein Ultraschall integriert, der wärmende Ultraschallenergie in den ausgewählten Bereich der Prostata freisetzt und diesen einheitlich (homogen) behandelt. Während der Behandlung wird die Harnröhre ständig durch ein integriertes Kühlsystem vor der Hitze geschützt. Zur Sicherheit wird auch das Rektum passiv mitgekühlt, um empfindliches Gewebe und Nerven vor langfristigen Nebenwirkungen schützen zu können.

Insgesamt findet bei der TULSA-PRO eine Behandlung der Prostata von innen nach außen bzw. innerhalb der Prostata statt.

Die TULSA-Therapie basiert nicht nur auf MRT-Bildern, sondern ist MRT-geplant, MRT-gesteuert und verläuft MRT-kontrolliert. Diese Behandlung wird mit aktuellen MRT-Daten durchgeführt und kann live am Monitor beobachtet und kontrolliert werden. Eine Echtzeit-Temperatur-Kontrolle und Regelung ermöglichen eine präzise Behandlung.

Aktive Überwachung (active surveillance) als alternative Therapie-Methode

Eine aktive Überwachung ist eine Therapie-Methode ohne Behandlung, sondern, wie der Name der Therapie bereits aussagt, eine Überwachung eines festgestellten Prostatakrebses. Die Überwachung erfolgt über regelmäßige MRT-Kontrolluntersuchungen. Voraussetzung für diese Therapie ist, neben den Tumoreigenschaften, die Psyche des betroffenen Mannes und inwieweit er damit klar kommt, ein unbeschwertes Leben mit einem bösartigen Tumor in der Prostata zu führen. Bei der aktiven Überwachung besteht in der Regel die Möglichkeit, diese Therapie durch eine Behandlung zu ersetzen, wenn sich z.B. der Tumor entsprechend nachteilig verändern sollte oder der betroffene Mann sich im Laufe der Zeit doch eine Entfernung des Tumors wünscht.

Unsere Prostata-Therapie ist organ- und funktionserhaltend! Wir beraten Sie gerne persönlich:

0521 260 555 44 Rückruf vereinbaren
Kostenlose telefonische Beratung Jetzt kostenlos telefonisch beraten lassen
Jetzt anrufen