Fokale Behandlung bei Prostatakrebs mit MRT-gesteuerter TULSA-PRO

Die weltweit erste fokale Behandlung der Prostata mit TULSA-PRO haben wir in der ALTA Klinik durchgeführt.

Unser Ziel der Behandlung mit TULSA-PRO ist es, den Prostatakrebs zu zerstören und die Prostata als Organ mit ihren Funktionen zu erhalten. Dabei soll die Potenz bewahrt und eine Inkontinenz vermieden werden. Mit der TULSA-PRO Therapie können in der Regel diese Ziele erreicht werden.

Bei dieser Behandlung wird das krankhafte Gewebe in der Prostata gezielt durch Erhitzung koaguliert (verkocht) und dadurch im Zeitverlauf abgetragen. Die Erhitzung auf die gewünschte Temperatur bis 86 °C erfolgt berührungs- los durch Ultraschall, ohne dass der Ultraschall-Applikator dabei selbst warm wird. Die Erhitzung bleibt daher auf den zuvor exakt eingegrenzten, erkrankten und zu behandelnden Bereich beschränkt. Damit soll vermieden werden, dass gesundes Gewebe und benachbarte Nerven zerstört werden. Da der Ultraschall-Applikator für die Behandlung in die prostatische Harnröhre eingelegt wird, wird auch die Erwärmung der Nachbarorgane, beispielsweise des Enddarms, ausgeschlossen.

TULSA steht für Transurethrale ULtraSchallAblation

  • Transurethral bedeutet „durch die Harnröhre“.
  • Ablation steht für „Abtragen von Körpergewebe“, hier durch Erhitzung.
  • Fokale Behandlung bedeutet, dass nur ein ausgewählter Bereich behandelt wird.

Bei einem größeren Tumor oder mehreren Tumoren wird je nach Ausmaß ein Viertel (Quadranten-Ablation) oder die Hälfte (Hemi-Ablation) der Prostata behandelt. Bei gleichzeitig bestehender gutartiger Prostatavergrößerung kann auch dieses Gewebe simultan behandelt und die Symptome einer Vergrößerung beseitigt werden.

Quadranten-Ablation der Prostata

Vorteile für den Mann durch TULSA-PRO

Die MRT-gesteuerte transurethrale TULSA-PRO Therapie kann in der Regel Männern bei einer fokalen Behandlung des Prostatakrebses eine Reihe von Vorteilen bieten:

  • die Prostata bleibt als Organ erhalten
  • die männliche Potenz wird bewahrt
  • keine Inkontinenz
  • Ejakulation bleibt
  • keine Beschädigung von benachbarten Organen.
Patient S. J., 69 Jahre"Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform"

Im Frühjahr 2017 überraschte mich ein erhöhter PSA Wert. Durch eine MRT Aufnahme kam heraus, -Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Mein Urologe empfahl mir eine herkömmliche Biopsie über den Entdarm. Die für mich zu unterschreibende Vorgehensweise der Biopsieform machte mich etwas nachdenklich. Darauf hin machte ich mich erst mal schlau über die unterschiedlichen Biopsformen. Durch einen bekannten Arzt, der x-mal konservativ biopsiert wurde, allerdings zunächst ohne Erfolg, obwohl sein PSA Wert immmer weiter anstieg. Dieser betroffene Arzt stieß durch einen Bekannten auf die Alta – Klink. Dort ist auf Anhieb sein Prostatakrebs gefunden worden. Diese 3D gesteuerte Biopsieform überzeugte mich und ließ mich auch dort mit Erfolg biopsieren. Der Befund war ein Adenocarzinom mit einem Gleason-Score 7(3+4) die 4 mit 15%.

Die Alta Klink unter der Führung des Herrn Dr. Lumiani praktiziert inzwischen eine erweiterte Methode der HIFU Behandlung, die sogenannte TULSA Pro Behandlung. Nach einem Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Lumiani unterzog ich mich dieser inzwischen sehr erfolgreichen Behandlungsform zur Beseitigung eines Prostatakarzinom. Am 26.07.2017 um 11 Uhr unterzog ich mich dem Eingriff (OP). Weil bei mir das Karzinom ziemlich groß war dauerte diese ca. 50 Min.  Bereits um 16 Uhr lief ich unter Aufsicht in die 400m entfernte Bettenklinik. Am nächsten Tag wurde ich bereits entlassen. Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform.

Inzwischen ist 1/2 Jahr vergangen. All meine Nachuntersuchungen und deren Ergebnisse waren spitze. Ich kann diese OP Form – sofern der Gleason-Score es zulässt nur weiter empfehlen.

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Vorteile der TULSA-PRO Methode

Mit einer fokalen TULSA-PRO Behandlung wird ein Prostatakrebs durch gezielte Hitze organerhaltend zerstört. Dafür ist die exakte Eingrenzung des zu behandelnden Bereiches notwendig, die bereits bei der 3D-Planung über aktuelle live MRT-Aufnahmen erfolgt. Bei der Eingrenzung wird darauf geachtet, dass die Strukturen erhalten bleiben, die für die Kontinenz und die Sexualfunktion zuständig sind.

Für die TULSA-PRO Behandlung wird ein Behandlungsstab in die Harnröhre gelegt. Da die Harnröhre zentral durch die Prostata verläuft, findet die Behandlung der Prostata von innen statt. Somit werden in der Regel andere Organe, wie z. B. der Enddarm und die Harnblase nicht beschädigt.

Ein aktive Kühlung ist im Behandlungsstab integriert. Damit wird die Harnröhre, selbst während der Hitzebehandlung der Prostata, ständig gekühlt und die Harnröhrenwand sowie die angrenzenden Strukturen der Samenwege für die Ejakulation verschont.

Als zusätzliche Sicherheit erfolgt während der Behandlung eine aktive Kühlung des Enddarms. Damit wird erreicht, dass die Nerven und Gefäße (neurovaskuläres Bündel), die nahe zum Enddarm entlang der Prostata verlaufen und für die Potenz notwendig sind, zusätzlich geschützt werden.

Neben der genauen Planung und Eingrenzung des Behandlungsbereiches ist die präzise Kontrolle der Temperaturverteilung während der Behandlung not- wendig. Mit TULSA-PRO wird während der gesamten Behandlung in Echtzeit die Temperaturentwicklung im ausgewählten Bereich und der Umgebung gemessen sowie am Monitor beobachtet und kontrolliert.

Durch die gezielte Energieabgabe wird sichergestellt, dass der ausgewählte Bereich der Prostata einheitlich (homogen) behandelt wird. Der nicht ausgewählte Bereich der Prostata bleibt unbehandelt.

Das mit Hitze koagulierte (verkochte) und damit zerstörte Gewebe wird im Zeitverlauf vom Körper abgebaut. Dies erfolgt über dieselben Prinzipien wie eine Wundheilung. Mit der Zeit ist ein Abfall der PSA-Konzentration zu beobachten.

Prinzip einer TULSA-PRO Behandlung

Das Wirkungsprinzip von TULSA-PRO ist die gezielte Erhitzung von Gewebe über zielgerichteten Ultraschall. Es handelt sich nicht um Strahlung, sondern um Schall, der zu einer Erwärmung bzw. Erhitzung des Gewebes führt, wobei die Temperatur und die Temperaturverteilung sehr genau steuerbar sind. Die gewünschte Wirkung ist die gezielte Koagulation und damit Zerstörung bzw. Ablation des erkrankten Gewebes, nicht die Verbrennung oder Verdampfung.

Erzeugt wird der Ultraschall von einem Behandlungsstab (Applikator), der dem Patienten in Narkose in die Harnröhre eingelegt wird und während der Behandlung dort verbleibt. Der Behandlungsstab ist ein dünnes, stabförmiges Gerät und enthält insgesamt 10 Behandlungselemente, die einzeln aktiviert und gesteuert werden können. Durch Drehung des Stabes ist jeder Bereich der Prostata erreichbar.

Behandlungsstab mit 4 aktivierten Elementen

Die Planung erfolgt auf Basis aktueller MRT-Aufnahmen (Live-Bildern). Das bedeutet, dass bei liegendem Applikator mittels Magnet-Resonanz-Tomographie Bildserien der Prostata und ihrer Nachbarorgane angefertigt werden. Damit wird der Bereich festgelegt, der behandelt werden soll (fokale Therapie).

Die für die Kontinenz und die Sexualfunktion wichtigen Strukturen, die in unmittelbarer Nähe oder in der Prostata liegen, bleiben verschont.

Zusätzlich wird mit MRT die Temperatur gemessen und die Temperaturverteilung sichtbar gemacht (Thermometrie). In den Bildserien ist mit hoher Präzision während der Behandlung ständig zu erkennen, wie hoch die an jeder Stelle der Prostata und ihrer Umgebung tatsächlich erreichte Temperatur ist. Damit kann noch während der laufenden Behandlung eine Anpassung erfolgen, falls dies erforderlich ist. Dies erlaubt ein hohes Maß an Sicherheit, sowohl im Hinblick auf das Behandlungsziel, als auch auf die Verhinderung unerwünschter Nebenwirkungen.

Live Kontrolle der Temperaturentwicklung eines fokalen Bereiches in der Prostata in unterschiedlichen Wärmephasen

Ablauf einer TULSA-PRO Behandlung

In Narkose wird dem Patienten zunächst der Behandlungsstab in die Harnröhre eingeführt. Im MRT- Gerät wird der Stab in seiner exakten Position kontrolliert. Anschließend erfolgt die MRT-basierende Live-Planung des zu behandelnden Bereiches in der Prostata.

In dem Stab sind Behandlungselemente, die über Ultraschallenergie Hitze produzieren. Damit kann gezielt in der Prostata der Bereich mit dem Krebsherd verkocht (koaguliert) und anschließend abgetragen (abladiert) werden.

Der Stab ist zudem mit einem integrierten Kühlsystem ausgestattet, das während der aktiven Hitzebehandlung die Harnröhrenwand kühlt, um keine Schäden durch die Hitze zu verursachen. Zur Sicherheit wird in den Enddarm auch ein Kühlsystem eingelegt.

Während der gesamten Behandlungszeit wird die Temperatur gemessen und die Temperaturverteilung live beobachtet (Thermometrie). Damit kann kontrolliert werden, dass die Hitze die erforderliche Temperatur erreicht, die notwendig ist, um einen Krebsherd zu zerstören.

In dem hier gezeigten Beispiel ist es notwendig, dass die Behandlungselemente 2, 3, 4, und 5 Hitze produzieren bzw. aktiv sind, um den Prostatakrebs in seiner gesamten Ausdehnung zu zerstören. Die Elemente 1, 6, 7, 8, 9 und 10 bleiben inaktiv bzw. kalt.

TULSA-PRO als kurative Behandlung

Die kurative Behandlung eines Prostatakrebses betrifft Tumore mit einem Bösartigkeitsgrad von Gleason-Score 6 und 7. Diese Tumore weisen ein niedriges bis mittleres Risiko auf und sind deshalb geeignet für eine fokale Behandlung.

Um gezielt fokal behandeln zu können, sind zusätzlich zum Gleason-Score Informationen über die Lage, Größe und Ausdehnung eines Tumors notwendig.

Eine fokale Behandlung eines Prostatakrebses setzt voraus, dass ein Tumor innerhalb der Prostata liegt und die Prostatakapsel (Prostatarand) und das umliegende Fettgewebe nicht infiltriert hat. Zudem wird das Verhältnis des Tumors zu den funktionellen Strukturen der Prostata berücksichtigt.

Die kurative Behandlung setzt voraus, dass die benachbarten Organe von dem Prostatakrebs nicht befallen sind und keine Metastasen in Lymphknoten, Knochen oder anderen Organe gebildet haben (lokal begrenzt).

TULSA-PRO als palliative Therapie

Grundsätzlich ist TULSA-PRO auch eine palliative Therapieoption:

  • für das Lokalrezidiv,
  • für Prostatakrebs mit hohem Risiko (Gleason-Score 8 bis 10),
  • für die lokale Tumorkontrolle bei bereits fortgeschrittenem Prostatakarzinom.

Das lokale Tumorrezidiv

Lokalrezidive können nach einer Ersttherapie (Primär- therapie) eines Prostatakarzinoms auftreten, sowohl nach Strahlentherapie, nach minimal-invasiver Therapie (u. a. IRE, Kryotherapie oder HIFU), als auch nach einer Operation. In den meisten Fällen ist eine nochmalige lokale Therapie möglich. Diese wird als „Salvage-Therapie“ bezeichnet. Sowohl die Salvage-Operation als auch die Salvage-Bestrahlung sind oft mit Komplikationen verbunden.

TULSA-PRO kann ebenfalls als Salvage-Therapie durch- geführt werden. Die TULSA-PRO kann bei einem Tumorrezidiv sowohl nach Protatektomie als auch nach Bestrahlung oder minimal-invasiver Therapie eingesetzt werden.

Die TULSA-PRO ist eine MRT-gesteuerte Behandlungs- methode. Damit wird der Behandlungsbereich und die Temperaturentwicklung ständig kontrolliert (Thermo- metrie) und führt zu einem hohen Maß an Präzision und Sicherheit. Mit TULSA-PRO können Lokalrezidive gezielt und vollständig zerstört und unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden.

Prostatakrebs mit hohem Risiko

In begründeten Einzelfällen können auch Prostata- karzinome mit hohem Risiko mit TULSA-PRO behandelt werden.

Die lokale Tumorkontrolle

Hat das Prostatakarzinom die Organgrenzen über- schritten oder bereits Nachbarorgane infiltriert (lokal fortgeschritten), ist eine vollständige Tumorzerstörung in der Regel nicht mehr möglich. Ziel einer lokalen palliativen Therapie ist die Tumorverkleinerung (sog. Zytoreduktion), um eine lokale Tumorkontrolle zu erreichen. Dies kann z. B. Komplikationen des Krebswachstums (Blutung, Harnverhalt oder Funktionsstörung des Schließmuskels) verhindern.

Aufgrund der Präzision der MRT-Planung, -Kontrolle und des geringen Therapierisikos ist TULSA-PRO geeignet, die lokale Tumorzerstörung und -kontrolle zu erreichen.

MRT als Basis für TULSA-PRO

1. Untersuchung

Eine multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ist die Grundlage für die Diagnostik und Therapieplanung des Prostatakarzinoms. Mit dieser Untersuchung kann ein bösartiger Tumor lokalisiert und seine Ausdehnung und Größe bestimmt werden. Zudem liefert die Untersuchung detaillierte Informationen bezüglich der Prostata und der Umgebung, die für die Planung und Durchführung der fokalen Therapie erforderlich sind. Wir führen eine spezielle multiparametrische MRT der Prostata durch, die wir aufgrund der in vielen Jahren gewonnenen Erfahrungen optimiert haben.

Patient G. P., 72 Jahre"Tumor wurde zu 100 % getroffen"

Ich würde die Alta-Klinik mit 1 plus bewerten, wenn es diese Möglichkeit geben würde.

Aufgrund des Anstiegs des PSA Wertes empfahl mein Urologe 2015 die Durchführung  einer Fusionsbiopsie. Bei einer Fusionsbiopsie wird zunächst ein MRT oder CT und vor der Biopsie Ultraschallbilder in Echtzeit gemacht. Stellt man diese Bilder MRT/CT und Ultraschall übereinander, sollten eigentlich die verdächtigen Stellen exakt mit der Stanze getroffen werden. Die Fusionsbiopsie wurde am 06.01.2016 in  der Martini Klinik Hamburg durchgeführt (insgesamt 21 Stanzen). Das pathologische Ergebnis ergab keinen Nachweis eines Tumors.

Von 2016 bis 2017 stieg mein PSA Wert von  5,5 auf 8,0. Deswegen empfahl mein Urologe ein Ga68 PSMA PET/ MRT mit einer Fusionsbiopsie in der Uniklinik Rechts der Isar in München. Durch die radioaktive Substanz kann man sehr kleine Tumore erkennen.  Die Biopsie wurde am 24.01.2018 in München durchgeführt mit insgesamt 16 Stanzen.

Nach einer Woche rief mich der leitende Arzt dieser Klinik an und teilte mit, dass im pathologischen Ergebnis kein Tumor festgestellt worden ist. Dann sagte er allerdings, dass er sich die MRT Aufnahmen nochmals angesehen hatte und dort zu 100 % ein Tumor erkennbar war. Er verglich dann diese Aufnahmen mit den Aufnahmen, die zwei Jahre zuvor in der Martini Klinik in Hamburg gemacht wurden und stellte fest, dass da bereits der Tumor in kleinerer Form zu sehen war!

Der leitende Arzt meinte, dass die ausführende Ärztin bei der Biopsie mit den Stanzen daneben gestochen haben muss. Es könnte dadurch gekommen sein, dass meine Prostata sich bei der Einführung des Biopsiestabes mit der Ultraschallkamera durch das Drücken gegen die Prostata etwas verformt haben müsste. Diese Verformung kann der PC nicht ganz ausgleichen. Aufgrund der fusionierten Aufnahmen ging die Ärztin fälschlicherweise von exakten Treffern aus.  Auch die zu relativ große Entfernung von der Rektumwand bis zum Tumor mit 3,2 cm kann Einfluss auf die Treffgenauigkeit haben.

Der leitende Arzt in München empfahl, dass ich wohnortnah in der Martini Klinik in Hamburg nach 3 Monaten nochmals 4 – 6 Stanzen machen lassen sollte. Diese aber nur in dem Areal, wo sich dieser Tumor befindet. Als ich diesen leitenden Arzt fragte, was man machen könnte, wenn der Tumor dann auch nicht getroffen wird, gab er mir folgende Antwort: „Ja, dann weiß ich auch nicht, was man noch machen könnte“.

Nach Durchsicht aller Unterlagen durch den leitenden Arzt, Herrn Dr. B., in der Martini Klinik rief er mich an und sagte, dass er sich nicht sicher sein kann, ob er diesen Tumor mit weiteren 4-6 Stanzen treffen würde. Ich sollte mich jedoch an die Alta Klinik in Bielefeld wenden, die treffen zu 100 % den Tumor.

Nun lagen meine Gedanken bisschen quer. Biopsie in Hamburg, dann in München und nun in Bielefeld? Schon nach dem Telefonat mit der Alta Klinik und Durchsicht der Hompage hatte ich ein sehr gutes Gefühl.

Die Biopsie in der Alta Klinik wurde MRT gesteuert durchgeführt. Dabei wurden zwei Biopsienadeln von den Poobacken bis an die Prostata geführt und mehrfach – nach jeweiliger MRT Prüfung – so lange korrigiert, bis diese zu 100 % exakt die Mitte des Tumors angepeilt haben. Weiter Areale wurden dann sicherheitshalber auch biopsiert. Keine Schmerzen, keine Antibiotika.
Ergebnis: Tumor wurde – wie fernmündlich und im Internet versprochen – zu 100 % getroffen. Es wurde pathologisch ein Adenomkarzinom der Prostata (Gleaseon-Score 3+4=7) festgestellt.

Trotz dieser schlechten Nachricht war ich super zufrieden mit der Behandlung in der Alta Klinik weil ein Ergebnis endlich vorlag. Nur wenn ein eindeutiger Befund vorliegt, kann danach die weitere Behandlung ausgerichtet werden. Obwohl die Martini Klinik in Hamburg europaweit einen sehr guten Ruf hat, war sie nicht in der Lage, meinen Tumor bei der Fusionsbiopsie zu treffen. Hoch anrechnen muss ich aber, dass Herr Dr. B. trotzdem bereit war, Patienten die Alta Klinik zu empfehlen.

Absolut enttäuscht bin ich von der Klinik Rechts der Isar in München. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gehe ich davon aus, dass jeder leitende Klinikarzt (Urologie) eines Krankenhauses im Bundesgebiet das absolut sichere Biopsieverfahren der Alta Klinik kennt. Hier hätte auch der leitende Arzt in München mich direkt an die Alta Klinik verweisen sollen. Es geht schließlich um die beste Behandlung für den Patienten.

Fazit:
Weder der Martini Klinik in Hamburg, noch der UNI Klinik Rechts der Isar in München ist es gelungen, bei den Biopsien den Tumor zu treffen. Die Alta Klinik hat hier vorbildliche Arbeit mit 100%igen Erfolg geleistet. Dafür mein recht herzlicher Dank an alle Ärzte und Klinikmitarbeiter.

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2. Biopsie

Falls bei der MRT-Untersuchung eine oder mehrere verdächtige Bereiche festgestellt wurden, ist eine Biopsie notwendig, um ein Prostatakarzinom verifizieren und den Bösartigkeitsgrad bestimmen zu können.

Mit unserer speziellen Prostatabiopsie werden schmerz- frei in örtlicher Betäubung unter live MRT-Steuerung und in 3D-Darstellung, gezielt Gewebeproben aus verdächtigen Bereichen entnommen. Zusätzlich werden systematisch Gewebeproben aus den verschiedenen Teilen der Prostata gewonnen. Gemäß der S3-Leitlinie erreicht unsere Biopsie, die eine Kombination aus gezielter und systematischer Entnahme von Gewebeproben ist, bessere Detektionsraten als die jeweiligen Methoden allein.

Da unsere Biopsie unter live MRT-Steuerung erfolgt und nicht ultraschallgesteuert, muss keine Sonde in den After eingeführt werden. Die Probenentnahme erfolgt weder durch den Enddarm, noch den Damm, sondern über eine Stelle in der oberen Gesäßregion. Daher muss präventiv kein Antibiotikum eingenommen werden. Die einzelnen Proben werden von unserem renommierten Pathologen ausführlich untersucht.

3. Behandlung

Sind die Kriterien für eine fokale Behandlung gegeben, kann die organerhaltende Behandlung mit TULSA-PRO durchgeführt werden.

TULSA-PRO auf Basis von Fremdaufnahmen

Eine TULSA-PRO Behandlung ist auch auf Basis einer auswärtigen MRT-Untersuchung der Prostata möglich, vorausgesetzt, die Aufnahmen entsprechen den erforderlichen Kriterien. Um das prüfen zu können, ist es notwendig, dass wir die CD mit den Fremdaufnahmen sowie den Befundbericht sichten. Sollte bereits eine Biopsie erfolgt sein, benötigen wir den pathologischen Befundbericht mit den Ergebnissen.

Übersicht der fokalen Behandlungsbereiche mit TULSA-PRO

Unsere Prostata-Therapie ist organ- und funktionserhaltend! Wir beraten Sie gerne persönlich:

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