Prostata-Vorsorge in der ALTA Klinik

Während für die meisten Frauen gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen normal sind, drücken sich viele Männer vor der Prostata-Vorsorge, weil sie damit eine Untersuchung im Genitalbereich verbinden.

In der ALTA Klinik erfolgt eine optimale Prostata-Vorsorge, bei der die Intimsphäre des Mannes gewahrt wird. Mit einer MRT-Untersuchung der Prostata kann dem Mann maximale Sicherheit für die Abklärung der Prostata gegeben werden.

Dafür wird der Mann in das MRT-Gerät gelegt und behält während der gesamten Untersuchung die Unterwäsche an. Die Untersuchung liefert alle wichtigen Informationen über das Organ Prostata und seine benachbarten Organe. Dabei untersuchen wir die Prostata in feinen Schichten nach Veränderungen bzw. Auffälligkeiten. Ebenso beurteilen wir bei der Prostata-Vorsorge das gesamte Becken und die Nachbarorgane.

Eine Prostata MRT als sichere und schmerzfreie Vorsorge-Untersuchung

Viele Faktoren wie PSA-Verläufe, eventuelle Vorerkrankungen, familiäre Vorbelastung, Beschwerden oder andere Symptome können für die Untersuchung wichtige Informationen liefern. Daher findet vor jeder Prostata-Untersuchung ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient statt. Auch der Patient hat dabei die Möglichkeit, auf seine Fragen, die entsprechenden Antworten vom Arzt zu bekommen.

Zusätzlich zu der MRT-Untersuchung bestimmen wir den PSA-Wert und andere wichtige Blutwerte bzgl. der Prostata.

Wann sollte eine Prostata-Vorsorge erfolgen?

Wir empfehlen für eine Prostata-Vorsorge, ab dem 40. Lebensjahr mit der ersten Bestimmung des PSA-Wertes zu beginnen. Der PSA-Wert wird über einen Bluttest bestimmt und sollte jährlich gemessen werden. Dieser Wert kann zwar keine Informationen über die Prostata geben, jedoch steigt der Wert an, sobald Veränderungen in der Prostata passieren, egal ob gut- oder bösartig. Werte bis 1 ng/ml sind in der Regel unbedenklich. Sobald ein Anstieg zu beobachten ist, sollte die Prostata mit einer MRT-Untersuchung der Prostata abgeklärt werden, um zu sehen, ob die Veränderung gut- oder bösartig ist.

Ist der PSA-Wert grundsätzlich erhöht, sollte abgeklärt werden, welche Ursache zu einer Erhöhung geführt hat. Nur anhand der Höhe des PSA-Wertes lässt sich keine Ursache ableiten. Die Information zur Ursache kann unsere MRT-Untersuchung der Prostata liefern. So kann der Mann erfahren, wodurch sein PSA auffällig ist und er bekommt die Möglichkeit, bei krankhaften Veränderungen der Prostata reagieren zu können.

Prostata-Vorsorge ohne spürbare Symptome

Viele Männer glauben, dass eine Prostata-Vorsorge angebracht wäre, wenn Symptome oder Schmerzen spürbar sind. Jedoch haben die meisten betroffenen Männer überhaupt keine Symptome – eher im Gegenteil: sie fühlen sich gesund und fit.

Ab dem mittleren Lebensalter vergrößert sich die Prostata bei fast jedem Mann. Diese gutartige Erkrankung nennt sich benigne Prostatahyperplasie. Ebenso erhöht sich mit steigendem Alter die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. Aber nicht jeder Mann mit einer Vergrößerung hat einen Krebs und nicht jeder Mann mit einem Prostatakrebs hat automatisch eine Vergrößerung.

Wenn man insbesondere bedenkt, dass eine altersbedingte Vergrößerung nur aus dem Prostatakern entsteht und sich die meisten bösartigen Prostatatumore in der Außenzone befinden. Das bedeutet, dass eine Vergrößerung und ein Krebs nicht miteinander korrelieren, jedoch mit dem Alter. Das gilt auch für den umgekehrten Fall. Ein Mann kann einen bösartigen Krebs haben, obwohl seine Prostata nicht besonders vergrößert ist.

Die Ausnahme ist, wenn der bösartige Tumor bereits ein fortgeschrittener und größerer Krebs ist. Dann kann auch ein großer und aggressiver Tumor sich auf das gesamte Volumen der Prostata auswirken. So ein Krankheitsstadium kommt eher selten vor. Grundsätzlich kann häufig ein erhöhter oder schwankender PSA-Wert als erstes Indiz einer Erkrankung gesehen werden.

Multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata zur Prostatavorsorge

  • ausführliches Vorgespräch und Anamnese
  • Analyse des persönlichen Risikoprofils
  • Erfassen und Analyse von (unklaren) Beschwerden oder Krankheiten
  • die Untersuchung beinhaltet:
    • Abklärung von bösartigen, gutartigen oder entzündlichen Veränderungen in der Prostata
    • Beurteilung der Organe im Beckenbereich
    • Ausschluss Lymphknotenbefall im Becken
    • Abklärung von knöchernen Strukturen im Becken
    • Auswertung des PSA-Wertes, ggf. PSA-Verlauf, freies und komplexiertes PSA, PSA-Quotient, Entzündungsparameter und kleines Blutbild
  • ausführliches Abschlussgespräch
  • Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse in schriftlicher Form und Empfehlung über das weitere Vorgehen

Vorbereitung

5 Tage vor der Untersuchung

  • auf Geschlechtsverkehr verzichten
  • keine Sportarten durchführen, die Druck auf die Prostata ausüben, wie z.B. Fahrrad fahren oder reiten

1 Tag vor der Untersuchung

  • ab dem Abendessen und bis zum Termin nur noch leichte Kost zu sich nehmen und auf ballaststoffreiche und blähende Nahrung verzichten

Am Tag der Untersuchung

  • 1 Stunde vor der Untersuchung unbedingt essen, jedoch leichte Kost
  • wenn möglich vor der Untersuchung ausreichend Wasser trinken (ca. 1 Liter), Tee und Kaffee sind erlaubt
  • keine Cremes, Lotionen zur Pflege im Gesäß-Becken-Bereich verwenden, dies gilt auch für Testosteron-Gel
  • Medikamente wie gewohnt einnehmen
  • 30 Minuten vor Untersuchungsbeginn erscheinen

Aufenthalt

beträgt rund 2 Stunden

Zu beachten

  • MRT-Untersuchungen funktionieren über ein Magnetfeld, daher sind folgende Punkte zu beachten:
    • Sie dürfen keinen Herzschrittmacher, Defibrillator, künstliche Metallherzklappe und/oder Insulinpumpe tragen
    • nach einer Implantation und/oder Einbringung von Metallteilen (gilt nicht für Zahnersatz, sondern für z. B. Hörimplantate, Gelenkprothesen, Operationsnägel, Gefäßclips, Stents, Metallclips, Metallplatten) darf die MRT-Untersuchung frühestens 6 Wochen nach Einbringung erfolgen
  • bei Einschränkung der Nierenfunktion, bitte um Rücksprache mit uns
  • falls vorhanden bitte PSA-Werte und Vorbefunde mitbringen

Kosten

inkl. Beratung, Befundbericht, Sachkosten: 980 €