Vorsorge Brust

Brustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen und kann nicht nur Frauen mit einer familiären Vorbelastung treffen. Eine Erkrankung im Frühstadium zu entdecken, kann in vielen Fällen hilfreich sein und häufig schlimmeres verhindern.

Die MRT-Untersuchung der Brust bietet sich als Methode zur Früherkennung an, weil diese Untersuchung ohne Strahlenbelastung und ohne Eindrücken der Brust funktioniert. Für diese Untersuchung wird die Brust in eine Untersuchungsspule gelegt und ist für jede Brustgröße geeignet. Die Brust-MRT weist schon bei kleinen krankhaften Gewebeveränderungen eine hohe Detektionsrate auf.

MRT-Untersuchung der Brust und der Brustumgebung zur Brustvorsorge

  • ausführliches Vorgespräch und Anamnese
  • Analyse des persönlichen Risikoprofils
  • Erfassen und Analyse von (unklaren) Beschwerden oder Krankheiten
  • Untersuchung der Brust und der Brustumgebung
  • ausführliches Abschlussgespräch
  • Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse in schriftlicher Form und Empfehlung über das weitere Vorgehen

Vorbereitung

  • Bitte 30 Minuten vor Untersuchungsbeginn erscheinen.
  • Bei regelmäßigen Zyklus sollte die Untersuchung zwischen dem 7. und 14. Zyklustag durchgeführt werden, da in dieser Zyklusphase das Drüsengewebe der Brust besonders gut beurteilbar ist.
  • Bei unregelmäßigem Zyklus sollte die Untersuchung erst nach Rücksprache mit uns erfolgen.
  • Wenn kein Zyklus mehr vorhanden ist, kann die Untersuchung jederzeit durchgeführt werden.
  • Bei Einnahme von Hormonpräparaten, z. B. Pille, kann die Untersuchung erst durchgeführt werden, wenn die Hormone 4 bis 6 Wochen abgesetzt sind.

Aufenthalt

beträgt rund 2 Stunden

Zu beachten

  • MRT-Untersuchungen funktionieren über ein Magnetfeld, daher sind folgende Punkte zu beachten:
    • Sie dürfen keinen Herzschrittmacher, Defibrillator, künstliche Metallherzklappe und/oder Insulinpumpe tragen
    • nach einer Implantation und/oder Einbringung von Metallteilen (gilt nicht für Zahnersatz, sondern für z. B. Hörimplantate, Gelenkprothesen, Operationsnägel, Gefäßclips, Stents, Metallclips, Metallplatten) darf die MRT-Untersuchung frühestens 6 Wochen nach Einbringung erfolgen
  • bei Einschränkung der Nierenfunktion, bitte um Rücksprache mit uns
  • falls Vorbefunde vorliegen bitte mitbringen

Kosten

inkl. Beratung, Befundbericht, Sachkosten: 720 €