MRT Prostatabiopsie: Die Alternative zur klassischen Stanzbiopsie

Eine Biopsie ist immer dann notwendig, wenn der Verdacht auf einen Prostatakrebs besteht.

Grundsätzlich kann ein Krebsverdacht nur über eine Auswertung von Gewebeproben gesichert werden. Ebenso auch der Grad der Bösartigkeit (Gleason-Score). Die Gewebeproben werden über eine Biopsie entnommen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Frontalebene der Prostata

Maximale Sicherheit mit der ALTA Klinik Biopsie

Mit unserer MRT-gesteuerten Prostatabiopsie können wir aus allen Bereichen der Prostata gezielt Gewebeproben aus verdächtigen Stellen entnehmen. Das liegt zum einen daran, dass wir über einen sterilen Weg in der Gesäßregion (transgluteal) gehen und somit keine Einschränkung in der Erreichbarkeit von verdächtigen Stellen haben. Zum anderen, weil unsere Biopsie MRT-gesteuert und über live Bilder im MRT-Gerät erfolgt, die eine verdächtige Stelle bildlich darstellen können.

Zur Sicherheit und konform der S3-Leitlinie entnehmen wir neben gezielten Proben aus verdächtigen Stellen, zusätzlich noch systematische Gewebeproben aus der Prostata.

Vorteile der ALTA Klinik Biopsie

  • durch die Kombinationsbiopsie der ALTA Klinik kann der Patient eine maximale Sicherheit bekommen, weil gezielt verdächtige Stellen biopsiert werden können und zusätzlich systematische Proben aus der Prostata entnommen werden
  • die Biopsie erfolgt über aktuelle Live-Bilder unter MRT-Steuerung und nicht nur auf MRT-Bildern basierend, die Tage oder Wochen vorher gemacht wurden
  • verdächtige Stellen können gezielt biopsiert werden und das, mit einer Trefferquote von 99%
  • die Biopsie ist schmerzfrei
  • der Zugang zur Prostata verläuft nicht über den Dickdarm oder Damm, sondern oberhalb der Gesäßregion (transgluteal)
  • kein präventives Antibiotikum wird eingenommen, weil die Biopsie über die obere Gesäßregion verläuft und somit keine Infektionsgefahr durch Darmbakterien entstehen kann
  • gemäß den urologischen Empfehlungen (S 3 Leitlinie) werden systematischen Gewebeproben zusätzlich aus der Prostata entnommen
  • der Patient sitzt für die Biopsie nicht breitbeinig auf einem urologischen Stuhl, sondern auf der MRT-Liege mit geschlossenen Beinen auf dem Bauch liegend
  • kein Kontakt zum Genitalbereich
  • keine Narkose erforderlich
  • kein stationärer Aufenthalt notwendig, nur ambulant
  • der Patient hat nach der Biopsie keine Schmerzen oder körperliche Einschränkungen
  • die Biopsie wird sicher und schnell durchgeführt, weil ein professionelles und erfahrenes Team der ALTA Klinik die Abläufe über die vielen Jahre standardisiert hat
Patient G. P., 72 Jahre"Tumor wurde zu 100 % getroffen"

Ich würde die Alta-Klinik mit 1 plus bewerten, wenn es diese Möglichkeit geben würde.

Aufgrund des Anstiegs des PSA Wertes empfahl mein Urologe 2015 die Durchführung  einer Fusionsbiopsie. Bei einer Fusionsbiopsie wird zunächst ein MRT oder CT und vor der Biopsie Ultraschallbilder in Echtzeit gemacht. Stellt man diese Bilder MRT/CT und Ultraschall übereinander, sollten eigentlich die verdächtigen Stellen exakt mit der Stanze getroffen werden. Die Fusionsbiopsie wurde am 06.01.2016 in  der Martini Klinik Hamburg durchgeführt (insgesamt 21 Stanzen). Das pathologische Ergebnis ergab keinen Nachweis eines Tumors.

Von 2016 bis 2017 stieg mein PSA Wert von  5,5 auf 8,0. Deswegen empfahl mein Urologe ein Ga68 PSMA PET/ MRT mit einer Fusionsbiopsie in der Uniklinik Rechts der Isar in München. Durch die radioaktive Substanz kann man sehr kleine Tumore erkennen.  Die Biopsie wurde am 24.01.2018 in München durchgeführt mit insgesamt 16 Stanzen.

Nach einer Woche rief mich der leitende Arzt dieser Klinik an und teilte mit, dass im pathologischen Ergebnis kein Tumor festgestellt worden ist. Dann sagte er allerdings, dass er sich die MRT Aufnahmen nochmals angesehen hatte und dort zu 100 % ein Tumor erkennbar war. Er verglich dann diese Aufnahmen mit den Aufnahmen, die zwei Jahre zuvor in der Martini Klinik in Hamburg gemacht wurden und stellte fest, dass da bereits der Tumor in kleinerer Form zu sehen war!

Der leitende Arzt meinte, dass die ausführende Ärztin bei der Biopsie mit den Stanzen daneben gestochen haben muss. Es könnte dadurch gekommen sein, dass meine Prostata sich bei der Einführung des Biopsiestabes mit der Ultraschallkamera durch das Drücken gegen die Prostata etwas verformt haben müsste. Diese Verformung kann der PC nicht ganz ausgleichen. Aufgrund der fusionierten Aufnahmen ging die Ärztin fälschlicherweise von exakten Treffern aus.  Auch die zu relativ große Entfernung von der Rektumwand bis zum Tumor mit 3,2 cm kann Einfluss auf die Treffgenauigkeit haben.

Der leitende Arzt in München empfahl, dass ich wohnortnah in der Martini Klinik in Hamburg nach 3 Monaten nochmals 4 – 6 Stanzen machen lassen sollte. Diese aber nur in dem Areal, wo sich dieser Tumor befindet. Als ich diesen leitenden Arzt fragte, was man machen könnte, wenn der Tumor dann auch nicht getroffen wird, gab er mir folgende Antwort: „Ja, dann weiß ich auch nicht, was man noch machen könnte“.

Nach Durchsicht aller Unterlagen durch den leitenden Arzt, Herrn Dr. B., in der Martini Klinik rief er mich an und sagte, dass er sich nicht sicher sein kann, ob er diesen Tumor mit weiteren 4-6 Stanzen treffen würde. Ich sollte mich jedoch an die Alta Klinik in Bielefeld wenden, die treffen zu 100 % den Tumor.

Nun lagen meine Gedanken bisschen quer. Biopsie in Hamburg, dann in München und nun in Bielefeld? Schon nach dem Telefonat mit der Alta Klinik und Durchsicht der Hompage hatte ich ein sehr gutes Gefühl.

Die Biopsie in der Alta Klinik wurde MRT gesteuert durchgeführt. Dabei wurden zwei Biopsienadeln von den Poobacken bis an die Prostata geführt und mehrfach – nach jeweiliger MRT Prüfung – so lange korrigiert, bis diese zu 100 % exakt die Mitte des Tumors angepeilt haben. Weiter Areale wurden dann sicherheitshalber auch biopsiert. Keine Schmerzen, keine Antibiotika.
Ergebnis: Tumor wurde – wie fernmündlich und im Internet versprochen – zu 100 % getroffen. Es wurde pathologisch ein Adenomkarzinom der Prostata (Gleaseon-Score 3+4=7) festgestellt.

Trotz dieser schlechten Nachricht war ich super zufrieden mit der Behandlung in der Alta Klinik weil ein Ergebnis endlich vorlag. Nur wenn ein eindeutiger Befund vorliegt, kann danach die weitere Behandlung ausgerichtet werden. Obwohl die Martini Klinik in Hamburg europaweit einen sehr guten Ruf hat, war sie nicht in der Lage, meinen Tumor bei der Fusionsbiopsie zu treffen. Hoch anrechnen muss ich aber, dass Herr Dr. B. trotzdem bereit war, Patienten die Alta Klinik zu empfehlen.

Absolut enttäuscht bin ich von der Klinik Rechts der Isar in München. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gehe ich davon aus, dass jeder leitende Klinikarzt (Urologie) eines Krankenhauses im Bundesgebiet das absolut sichere Biopsieverfahren der Alta Klinik kennt. Hier hätte auch der leitende Arzt in München mich direkt an die Alta Klinik verweisen sollen. Es geht schließlich um die beste Behandlung für den Patienten.

Fazit:
Weder der Martini Klinik in Hamburg, noch der UNI Klinik Rechts der Isar in München ist es gelungen, bei den Biopsien den Tumor zu treffen. Die Alta Klinik hat hier vorbildliche Arbeit mit 100%igen Erfolg geleistet. Dafür mein recht herzlicher Dank an alle Ärzte und Klinikmitarbeiter.

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Prostatabiopsie der ALTA Klinik im Video erklärt

Ablauf der ALTA Klinik Biopsie

Die verdächtigen Stellen wurden vorab bei einer MRT-Untersuchung der Prostata exakt lokalisiert und definiert.

Für die gezielte Biopsie verdächtiger Stellen ist vorausgesetzt, dass sowohl die verdächtige Stelle als auch die Biopsienadel bzw. Nadelspitze auf den live MRT-Bildern zu sehen sind, weil beides exakt zusammengebracht werden muss. Bei der Biopsie führen wir die Nadel ganz präzise bis zu den verdächtigen Stellen und entnehmen dann die gezielten Gewebeproben. Die gesamte Prozedur erfolgt unter aktuellen live Bildern im MRT-Gerät, also unter MRT-Steuerung.

Nach den gezielten Gewebeproben werden in dem Zuge noch systematische Proben entnommen, wie es die S3-Leitlinie vorschreibt.

Die Prostatabiopsie der ALTA Klinik ist schmerzfrei

Durch eine lokale (örtliche) Betäubung des Zugangsweges und der Prostatakapsel ist die Biopsie für den Patienten schmerzfrei. Nach der Biopsie hat der Mann in der Regel keine Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen.

Zugang zur Prostata mit der ALTA Klinik Biopsie

Es ist immer noch Standard, dass Gewebeproben durch den Dickdarm oder teilweise durch den Damm entnommen werden. Wir nutzen hingegen einen Zugangsweg, der relativ weit vom Dickdarmzugang liegt. Dafür gehen wir durch die obere Gesäßregion. Das ist da, wo der Rücken aufhört und das Gesäß beginnt. Dieser Weg erfordert keine Einnahme eines Antibiotikums, wie bei Biopsien durch den Dickdarm, weil keine Infektionsgefahr durch Darmbakterien entstehen kann.

Hinzu kommt, dass über diesen Zugang alle Stellen in der Prostata erreicht werden können. Auch die Stellen, die klein sind oder weit vorne, außen, oben oder unten in der Prostata liegen. Diese Stellen können teilweise über einen Dickdarmzugang schwer bzw. gar nicht erreicht werden.

Keine Narkose, lediglich ein Beruhigungsmittel

Damit der Patient in der stabilen Bauchlage ruhig liegen kann, bekommt er von uns ein Beruhigungsmittel. Das hat den Vorteil, dass wir die Biopsienadel bis zum Erreichen der verdächtigen Stelle durch Bewegungen des Patienten nicht immer wieder korrigieren müssen.

Es gelten die allgemeinen Verhaltensregeln nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels, wie z. B. selber kein Auto steuern. Die Verhaltensregeln nach Einnahme eines Beruhigungsmittels teilen wir dem Patienten sowohl mündlich als auch schriftlich im Biopsiebericht mit.

Sterile und hygienische Prozedur

Die Biopsie findet unter sterilen und hygienischen Bedingungen statt. Der Bereich wird steril abgedeckt und es werden nur Einmalartikel verwendet.

Unkomplizierter Ablauf der Prostatabiopsie

Der unkomplizierte und schnelle Ablauf unserer Biopsie kommt dem Patienten zu Gute und findet nur ambulant und nicht stationär statt.

Direkte Einschränkungen nach der Biopsie gibt es nicht. Im Anschluss kann z. B. sofort wieder gegessen oder getrunken werden. Alle Aktivitäten wie duschen oder Geschlechtsverkehr sind auch direkt danach wieder möglich.

Wie kam es zu der Entwicklung der ALTA Klinik Prostatabiopsie?

Im Jahr 2006 hat sich unser Klinikgründer, Dr. Agron Lumiani, mit der MRT-Diagnostik der Prostata beschäftigt. Anfänglich haben wir die MRT-Untersuchung der Prostata mit einer Endorektalspule durchgeführt (das ist eine Untersuchungsspule, die in den Dickdarm eingeführt wird, um die Prostata zu untersuchen).

Zu diesem Zeitpunkt gab es keine andere Untersuchungsspule. Mit der Zeit hat man gesehen, dass die Endorektalspule doch einige Nachteile mit sich bringt. Vor allem das Problem der Spulenartefakte. Das bedeutet, dass durch die Endorektalspule selber viele Artefakte entstanden sind. Häufig konnte dann nicht unterschieden werden, ob es sich um ein Artefakt handelt oder um eine verdächtige Stelle.

Im Jahr 2009 haben wir dann eine speziell entwickelte Bauchspule für die MRT-Untersuchung der Prostata eingesetzt und festgestellt, dass wir damit eine höhere und artefaktefreie Bildauflösung erreichen können, als im Vergleich mit der Endorektalspule. Zudem kam noch hinzu, dass die Untersuchung ohne Dickdarmspule sehr viel angenehmer für den Patienten ist.

Anfangs haben wir noch geglaubt, dass wir den Urologen mit unserer exakten MRT-Diagnostik helfen, weil wir genau beschreiben können, wo verdächtige Stellen in der Prostata liegen, um somit gezielt unter Ultraschall biopsieren zu können. Der Kontakt zu den Urologen intensivierte sich, wir überwiesen die Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs zu den Urologen und wunderten uns, dass trotzdem hauptsächlich nur systematisch Gewebeproben aus der Prostata entnommen wurden. Das hatte zur Folge, dass nicht alle Ultraschall-gesteuerten Prostatabiopsien ein Ergebnis gebracht haben, obwohl die verdächtigen Stellen vorher von uns klar definiert und beschrieben waren. Auf unsere Frage hin, warum die beschriebenen verdächtigen Stellen nicht gezielt biopsiert werden, bekamen wir die Antwort, dass im Ultraschall diese verdächtigen Stellen in der Regel nicht sichtbar sind und mit dem Ultraschall lediglich die Prostata fokussiert wird. Hinzu kommt, dass auch Stellen im äußeren Bereich, die weit vorne, außen, oben oder unten in der Prostata liegen mit der herkömmlichen Stanzbiopsie teilweise gar nicht erreicht werden können. Das stellte wieder ein Problem dar, weil statistisch gesehen in diesem äußeren Bereich die meisten bösartigen Tumore liegen.

Die Enttäuschung, dass wir den Urologen für die herkömmliche Stanzbiopsie keinen Mehrwert liefern konnten, war wiederum im Jahr 2009 der Start und die Geburtsstunde für unsere gezielte, MRT-gesteuerte Prostatabiopsie, die über die Haut der oberen Gesäßregion funktioniert und nicht durch den Dickdarm oder Damm geht.

Patient J. D., 53 Jahre"Vom ersten Moment positiv überrascht worden"

Ein großes Dankeschön an die Alta Klink und Ihrem Team.

Ich bin mit vielen Sorgen und Ängsten nach Bielefeld gereist und vom ersten Moment positiv überrascht worden. Das Verfahren der von Dr. Lumiani entwickelten Prostatabiopsie ist in jedem Fall die bessere Wahl als eine herkömmliche Biopsie mit all ihren Risiken und Nebenwirkungen. Die verdächtige Stelle in der Prostata konnte punktgenau biopsiert werden, sodass ich innerhalb einer Woche den Befund hatte.

Nochmals vielen Dank an das gesamte Alta Klinik Team und insbesondere an Dr. Badzies und Dr.Lumiani

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Der Grundgedanke von Dr. Agron Lumiani war, wenn wir in der Lage sind mit der MRT-Untersuchung verdächtige Stellen in der Prostata als abklärungsbedürftig zu definieren, dann sollten wir diese Information auch für eine gezielte Biopsie nutzen können. Nicht nur die gezielte Entnahme von Gewebeproben aus verdächtigen Stellen war Ziel der Innovation, sondern auch der Weg dahin. Während die herkömmliche Stanzbiopsie über den Dickdarm geht, nutzen wir einen Zugang, der steril und schmerzfrei ist und somit nicht durch den Darm oder Damm geht. Dieser Zugang liegt in der oberen Gesäßregion, da wo ungefähr die Pofalte beginnt. Die obere Gesäßregion als Fläche, um zur Prostata zu gelangen, ist klar definiert, während der genaue Einstich bei jedem Patienten individuell errechnet wird, abhängig davon, wo die verdächtigen Stellen in der Prostata liegen.

Es freut uns, dass wir mit unserer gezielten Prostatabiopsie bereits vielen Männern geholfen haben und weiterhin helfen werden.

Voraussetzung für eine gezielte Biopsie

Über eine MRT-Untersuchung der Prostata kann in der Regel erst eine verdächtige Stelle sichtbar gemacht werden. Eine multiparametrische MRT-Untersuchung, vorzugsweise in einem MRT-Gerät mit einer Magnetfeldstärke von 3 Tesla, ist die Voraussetzung für eine gezielte Prostatabiopsie von verdächtigen Stellen.

Was ist der Unterschied zu der Fusionsbiopsie?

Die Fusionsbiopsie ist eine MRT-basierte und nicht MRT-gesteuerte Biopsie. Der Unterschied liegt in erster Linie darin, dass die Fusionsbiopsie unter Ultraschall-Kontrolle verläuft und die Darstellung der verdächtigen Stellen auf externen MRT-Bildern basiert, die vorher durch einen Radiologen gemacht wurden. In der Regel ist eine MRT-Untersuchung der Prostata Tage oder Wochen vor der Biopsie erfolgt.

Die ALTA Klinik Biopsie verläuft MRT-gesteuert. Das bedeutet, dass die Biopsie unter MRT-Kontrolle und über aktuelle live MRT-Bilder abläuft, die die verdächtigen Stellen nochmals für die gezielte Biopsie ganz präzise darstellen. Der Vorteil liegt darin, dass bei uns in der ALTA Klinik sowohl die Untersuchung der Prostata, als auch die Biopsie im MRT-Gerät stattfinden und somit keine technische Anpassung beider bildgebenden Verfahren (MRT und Ultraschall), wie bei der Fusionsbiopsie, erforderlich ist.

Wo befinden sich verdächtige Stellen in der Prostata?

Statistisch gesehen liegen die meisten bösartigen Tumoren in der Außenzone der Prostata.

Die Außenzone ist jedoch bei den meisten Männern, die im Risikoalter sind, also in der Regel ab dem 50. Lebensjahr, ziemlich schmal. Das liegt daran, dass die Innenzone wächst und die Außenzone nach außen gedrückt wird. Die Verschmälerung der Außenzone kann häufig eine Schwierigkeit darstellen, warum nur systematische Gewebeproben bei einer Biopsie nicht ausreichend sind, um bösartige Stellen in der Prostata zu treffen.

Die Volumenzunahme ist ein Alterungsprozess, bei der gutartige Knoten (Adenome) in der Innenzone der Prostata wachsen– besser bekannt als altersbedingte Prostatavergrößerung.

Je mehr Proben desto besser?

Es gibt Biopsie-Methoden, bei denen bis zu 70 Proben aus der Prostata gestanzt werden, statt gezielte Gewebeproben zu entnehmen. Hier gilt, je mehr Proben entnommen werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Gewebeprobe aus einer möglich verdächtigen Stellen getroffen wird.

Aufgabe des Pathologen

Die Auswertung der Proben ist die Aufgabe eines Pathologen. Es ist wichtig, einen erfahrenen Uro-Pathologen, wie in unserem Fall das Team von Prof. Sauter aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Das Ergebnis des Pathologen ist entscheidend, weil abhängig davon, ein verdächtiger Befund gesichert und der Bösartigkeitsgrad (Gleason-Score) bestimmt werden kann. Danach kann die bestmögliche Therapie für den Mann ausgewählt werden.

MRT-gesteuerte Prostatabiopsie mit MRT Fremdaufnahmen

Wenn Sie bei einem anderen Radiologen eine MRT-Untersuchung der Prostata gemacht haben, können wir nach Einsicht der Unterlagen entscheiden, ob die Informationen daraus ausreichend sind für die Durchführung unserer Prostatabiopsie.

Um das beurteilen zu können, benötigen wir die CD von der auswärtigen MRT-Untersuchung der Prostata sowie den schriftlichen Arztbrief.

Die Bilder von der CD können nicht per E-Mail gesendet oder kopiert werden.

Wenn Sie uns die CD für die Auswertung per Post zusenden, empfehlen wir, vorab mit uns telefonisch unter 0521 260 555 44 Kontakt aufzunehmen oder senden Sie uns eine E-Mail für die Kontaktaufnahme an info@alta-klinik.de. Sobald wir die CD mit dem Arztbrief ausgewertet haben, melden wir uns telefonisch, um mitzuteilen, ob wir anhand dieser Unterlagen biopsieren können. Wir bitten daher, eine Telefonnummer bei der CD-Sendung mit zu notieren.

Grundsätzlich können wir nur durch Informationen einer MRT-Untersuchung verdächtige Stellen in der Prostata gezielt biopsieren. Wenn ein Mann lediglich eine Ultraschalluntersuchung gemacht hat, reichen die Kriterien für unsere MRT-gesteuerte Biopsie nicht aus, weil wir dem Mann die maximale Sicherheit geben möchten. In so einem Fall wird vorher eine MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt.

Erfüllen die MRT-Fremdaufnahmen nicht die Voraussetzungen für unsere Biopsie-Methode, sollte die MRT-Untersuchung der Prostata in unserem Hause nochmals durchgeführt werden.

Zusammenfassend: Sind in den MRT-Fremdaufnahmen verdächtige Stellen in der Prostata klar definiert und stimmt die Art der Messungen, die Qualität und die Schnittebene der Bilder, können wir unsere Biopsie anhand von externen MRT-Bildern problemlos durchführen.

Haben Sie Angst vor Prostatakrebs und wünschen sich endlich Klarheit? Wir beraten Sie gerne persönlich:

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