Multiparametrische MRT-Prostata – die sichere und schmerzfreie Alternative zur Biopsie

Eine mpMRT-Untersuchung der Prostata wird durchgeführt, wenn abgeklärt werden soll, welche Veränderungen in der Prostata vorliegen. Das MRT ist das beste bildgebende Verfahren, die Prostata zu untersuchen. In den meisten Fällen macht sich eine Veränderung über einen erhöhten PSA-Wert (>4 ng/ml) bemerkbar. Mehr dazu in der PSA-Wert Tabelle.

Im Vergleich zur Tast- und Ultraschalluntersuchung kann man mit der multiparametrischen MRT-Untersuchung der Prostata frühzeitig abklären, warum der PSA-Wert nicht im Normbereich liegt. Die MRT-Untersuchung kann die Veränderungen im Prostatagewebe darstellen und voneinander abgrenzen, so dass in der Regel zwischen gutartigen und bösartigen oder entzündlichen Prostataerkrankungen, auch bereits im Frühstadium, unterschieden werden kann. Durch unsere optimierte mpMRT-Untersuchung der Prostata können wir bereits 50 % unserer Patienten eine Biopsie ersparen, da eine Biopsie lediglich bei einem Krebsverdacht notwendig ist. Über die Biopsie (Gewebeprobeentnahme) wird dann geklärt, wie aggressiv der Krebsherd ist und welche Therapie für den Patienten geeignet ist.

Hat hingegen der Patient lediglich eine Prostataentzündung oder Vergrößerung, braucht der Patient keine weitere Abklärung und kann von seinem behandelnden Arzt über eine für ihn geeignete Therapien aufgeklärt werden.

Nur mit einer ausführlichen Diagnostik kann der Patient eine geeignete Behandlung für sich bekommen. Dafür nehmen wir uns für jeden unserer Patienten viel Zeit und analysieren nicht nur die mpMRT-Bilder und PSA-Werte sondern beziehen ebenfalls andere Faktoren in unserer Untersuchung mit ein.

Achtung bei ansteigenden PSA-Werten

Der PSA-Wert ist ein spezieller Entzündungsmarker, der im Blut gemessen werden kann. Einem ansteigenden oder erhöhten PSA-Wert liegt nahezu immer eine Erkrankung zugrunde, die dringend abgeklärt werden muss. Diese zugrunde liegende Erkrankung kann eine harmlose Entzündung, eine beschwerliche aber gutartige Vergrößerung aber auch ein Prostatakarzinom sein.
Von der Höhe des PSA-Werts kann nicht auf die Krankheit geschlossen werden. Wenn Ihr PSA-Wert über 4 ng/ml liegt, der PSA Wert über 2 ng/ml liegt und weiter ansteigt oder Ihr PSA-Wert stark schwankt, sollten Sie dies per MRT abklären.

Ablauf und Vorteile der multiparametrischen MRT-Untersuchung der Prostata in der ALTA Klinik

Vor der MRT-Untersuchung der Prostata führt der untersuchende Radiologe ein Vorgespräch mit dem Patienten. Dabei lernt der Arzt den Patienten kennen, bekommt Informationen von ihm bezüglich der Prostata und seiner Vorgeschichte. Der Patient hat ebenso die Möglichkeit, dem Arzt seine eventuellen Symptome (wie z. B. häufiges Wasserlassen) zu schildern und Fragen zu stellen.

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ist eine Untersuchung, die über ein Magnetfeld funktioniert und nicht über Röntgenstrahlen.

Mit dieser Dünnschichtuntersuchung wird die gesamte Prostata bildlich in feinen Scheiben dargestellt (Schnittbildtechnik) und nach Veränderungen untersucht. Dabei entstehen hochauflösende Bilder. Sind die Abstände zwischen den Schichtaufnahmen zu groß gewählt, können auffällige Herde übersehen werden. Deshalb lassen wir während der MRT-Untersuchung doppelt so viele Sequenzen laufen wie das Standardprotokoll. Nur so können wir auch kleinste Verdächtige Herde sicher diagnostizieren und mehr als 50% unserer Patienten eine Biopsie ersparen.

Durch unsere langjährige Erfahrung und Spezialisierung in der Prostatadiagnostik, bereits seit 2008, haben wir die MRT-Untersuchung der Prostata optimiert und zu unserem Schwerpunkt gemacht. Dazu gehört, dass wir spezielle Untersuchungstechniken und zusätzliche Messungen einsetzen. Grundvoraussetzung dafür ist ein Gerät der neusten Generation. Wir verfügen über ein MRT-Gerät 3 Tesla mit Maximalausstattung.

Patient R. F., 66 Jahre"Hohe fachliche Kompetenz und exzeptionelle technische Ausstattung"

Aufgrund eines stark erhöhten PSA-Wertes (im Hintergrund sofort der Krebsverdacht) drängte mich mein heimischer Urologe zu einer raschen Prostatabiopsie – in meinem Fall (als Freiberufler über die Künstlersozialkasse gesetzlich krankenversichert) die wenig zuverlässige und riskante Stanzbiopsie via Darm.

Die MRT in der ALTA Klinik nahm dieser Ausgangslage den Schrecken – einerseits durch die hohe fachliche Kompetenz und die exzeptionelle technische Ausstattung, insbesondere aber auch durch die Freundlichkeit, mit der alle Mitarbeiter die Untersuchung begleiteten: Frau Möhlmann an der Rezeption ebenso wie Frau Hergesell und Frau Edelmann während der MRT.

Und für einen Kassenpatienten besonders ungewohnt: die Zeit, die sich Dr. Badzies im Vorgespräch wie im Anschluss an die Untersuchung nahm, um mir das Ergebnis und die Konsequenzen daraus mit großem Engagement zu erläutern. Kurzum: Mein Eindruck ist, dass man sich in der ALTA Klinik tatsächlich für die Sorgen, Nöte und Fragen des einzelnen Patienten interessiert und ihm die bestmögliche Behandlung angedeihen lässt.

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Direkt im Anschluss an die Untersuchung findet das ausführliche Abschlussgespräch statt. Der Arzt demonstriert dem Patienten die MRT-Bilder und erklärt ihm auf verständliche Weise das Ergebnis der Untersuchung. Abhängig davon, welches Ergebnis die MRT-Untersuchung ergeben hat, wird das weitere Vorgehen mit dem Patienten ausführlich besprochen.

Mit unserer multiparametrischen MRT-Untersuchung können wir Männern maximale Sicherheit geben.

Wann wird eine Prostata MRT durchgeführt?

Mutliparametrische MRT-Untersuchung der Prostata als Alternative zur Stanzbiopsie

Der Grund: mpMRT-Bilder geben meist eindeutigen Aufschluss über den Zustand der Prostata, während eine Biopsie, die leider noch immer oft vom Urologen voreilig empfohlen wird, nur eine geringe Trefferwahrscheinlichkeit hat. Unauffällige Biopsie-Befunde wiegen Patienten also manchmal in falscher Sicherheit, während ein ausführliche multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata eindeutige Ergebnisse liefern kann. Deswegen führen wir bei unseren Patienten erst eine ausführliche mpMRT-Untersuchung der Prostata durch, um erstmal den Zustand bildlich darzustellen und ggf. weitere Schritte einzuleiten. Dieses Vorgehen vor einer Biopsie im MRT abzuklären, ob eine Biopsie für Sie erforderlich ist, wie wir es bereits seit über 13 Jahren in der ALTA Klinik praktizieren, wurde im April 2018 in die sogenannte S3-Leitlinie für Prostatakarzinomaufgenommen. 

Zudem setzen wir das MRT auch bei unseren Biopsien ein, um zuverlässig Proben der verdächtigen Stellen zu entnehmen.

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Multiparametrische MRT-Untersuchung bei Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie)

In der Regel haben viele Männer ab dem mittleren Lebensalter eine vergrößerte Prostata, aber nicht automatisch dadurch einen erhöhten PSA-Wert. In einigen Fällen steigt der PSA-Wert bei einer Prostatavergrößerung an, jedoch nicht bei jeder. Es kommt häufig auf das Ausmaß der Vergrößerung an.

Diese Veränderung der Prostata wird als eine altersbedingte und gutartige Erkrankung bezeichnet, die sogenannte benigne Prostatahyperplasie. Dabei wachsen gutartige Knoten (Adenome) in der Innenzone und verschmälern dadurch die Außenzone der Prostata.

Die Vergrößerung macht sich bei den betroffenen Männern meistens über häufigen Harndrang oder schwachen Harnstrahl bemerkbar. Das liegt daran, dass die Knoten auf die in der Prostata zentral verlaufende Harnröhre drücken und so zu Harnverhalt führen können.

Multiparametrische Prostata MRT bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs

Bei einem stetigen Anstieg des PSA-Wertes und bekannter Vergrößerung sollte ein zusätzlich bösartiger Tumor ausgeschlossen werden. Im Gegensatz zu einer Vergrößerung kann ein Prostatakrebs im Frühstadium von dem betroffenen Mann nicht bemerkt werden, weil dieser in erster Linie eine bösartige Gewebeveränderung ist, die keine spürbaren Symptome aufzeigt. Ein erhöhter oder ansteigender PSA-Wert kann in so einem Fall häufig das erste Warnzeichen sein.

Es gibt seltene Fälle, bei denen die Volumenzunahme der Prostata nicht durch einen Alterungsprozess entstanden ist, sondern durch einen fortgeschrittenen groß gewachsenen Krebsherd.

MRT-Untersuchung bei Prostatakrebs

Auf den MRT-Bildern ist ein Prostatakrebs von gesunden Gewebestrukturen abgrenzbar.

Viele Männer glauben, dass das Risiko für einen Prostatakrebs höher liegt, wenn eine Vergrößerung der Prostata besteht. Dem ist aber nicht so. Dieser Gedanke entsteht, weil sowohl der Prostatakrebs als auch die Prostatavergrößerung Erkrankungen des älter werdenden Mannes sind. Es gibt Fälle, bei denen der Mann nur eine minimale Vergrößerung der Prostata aufzeigt, aber trotzdem einen hoch bösartigen Tumor hat.

MRT der Prostata bei einer Entzündung der Prostata

Die akute Entzündung der Prostata wirkt sich häufig auf das gesamte Organ aus. Auf den MRT-Bildern ist eine akute Entzündung in der Regel genau zu erkennen. Klassische Symptome sind beispielsweise Brennen oder Ziehen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang.

Früherkennung durch mpMRT der Prostata

Prostatakrebs ist eine Erkrankung des älter werdenden Mannes ab dem 50. Lebensjahr. In der Regel steigt der PSA-Wert bei Prostatakrebs an. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Prostata nur minimal vergrößert ist, der PSA-Wert nur leicht erhöht ist und der Mann trotzdem einen hoch bösartigen Prostatatumor von z. B. Gleason-Score 9 hat. Die MRT-Untersuchung ist in so einem Fall extrem hilfreich, weil der Herd in der Regel auf den MRT-Bildern genau zu erkennen ist.

mpMRT-Untersuchung der Prostata als Basis für die Fusionsbiopsie

Die Fusionsbiopsie ist eine optimierte Form der herkömmlichen Stanzbiopsie. Bei der herkömmlichen Stanzbiopsie werden 10 bis 12 Proben nach einem Schema entnommen. Die Ergebnisse sind in der Regel Zufallsbefunde.

Um gezielte Proben entnehmen zu können, werden bei der Fusionsbiopsie MRT-Bilder verwendet. Dabei werden MRT-Bilder in ein spezielles Ultraschallgerät fusioniert. Der Arzt kann sich dann für die Probenentnahme auf den MRT-Bildern orientieren und erhöht damit die Trefferquote.

MRT der Prostata nach negativer Stanzbiopsie

Sollte nach einer systematischen Biopsie (blinde Biopsie) „negativ“, „kein Krebs“ oder „Entzündung“ als Ergebnis herauskommen, steht die Frage weiterhin im Raum, ob eventuell eine bösartige Stelle in der Prostata durch die herkömmliche Stanzbiopsie nicht getroffen wurde.

An dieser Stelle wäre eine vorangegangene MRT-Untersuchung der Prostata angeraten, um die Frage nach verdächtigen Stellen klären zu können.

MRT der Prostata nach Ultraschall und Tastbefund

Gewebeveränderungen sind in der Regel über Ultraschalluntersuchung schwer zu erkennen. Auch der Tastbefund ermöglicht das Abtasten nur für einen bestimmten Bereich der Prostata, der Darmgegend. Sind die Ultraschalluntersuchung und der Tastbefund unauffällig und liegt ein erhöhter oder ansteigender PSA-Wert vor, ist eine MRT-Untersuchung zur weiteren Abklärung angeraten.

MRT der Prostata bei familiäre Vorbelastung

Es ist bekannt, dass bei Männern, die familiär vorbelastet sind, die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch an Prostatakrebs zu erkranken, insbesondere wenn der Vater oder Bruder bereits davon betroffen sind. Wir empfehlen in solchen Fällen, jährlich einen PSA-Wert zu bestimmen und in regelmäßigen Abständen eine MRT-Untersuchung der Prostata durchführen zu lassen. So kann die Prostata beobachtet und bei einem Anstieg des PSA-Wertes eine MRT-Untersuchung veranlasst werden.

MRT der Prostata als Prostata-Check

Viele Männer wollen ab einem gewissen Alter für Ihre Gesundheit vorsorgen. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Prostatavorsorge, weil der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist. Der Prostata-Check in unserem Hause beinhaltet zum einen die multiparametrische MRT-Untersuchung und zum anderen die Bestimmung eines Blutprofils mit allen wichtigen Laborwerten, die die Prostata betreffen.

Patient D. P., 71 Jahre"Kann Untersuchung in der ALTA Klinik uneingeschränkt empfehlen"

Nach Vorlage vorhergehender Untersuchungsergebnisse (PSA-Wert, PSMA-PET-MRT, Laborergebnis einer Biopsie) und Bewertung durch Dr. Lumiani und der Bitte um eine Zweitmeinung Anruf am Montag und Terminvereinbarung für den nächsten Tag zu einer multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata und Gespräch beim Urologen. Aufnahme und Vorbesprechung in ruhiger, entspannter Atmosphäre. Ärzte nicht in „weiß“ gekleidet, trägt zum Abbau von Distanzen bei und entspannt die Situation. Auswertungsgespräch der MRT-Bilder auf den Patienten eingehend und verständlich. Der schriftliche Befund klar formuliert und nach Übersetzung einiger Fachbegriffe insgesamt für einen Laien verständlich. Der Bericht hilft bei der weiteren Therapie durch „Hausurologen“/Hausarzt. Ich kann eine Untersuchung in der ALTA Klinik uneingeschränkt empfehlen.

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MRT-Untersuchung ohne Endorektalspule (Untersuchungsspule im Dickdarm)

In unseren Anfängen der Prostatadiagnostik mittels MRT, im Jahr 2008, haben wir für die MRT-Untersuchung der Prostata die Endorektalspule eingesetzt. Seit 2009 untersuchen wir mit einer speziellen Bauchspule, die lediglich um den Bauch gelegt wird und im Vergleich zur Endorektalspule eine höhere Bildqualität bieten kann.

Ablauf einer MRT-Untersuchung der Prostata mit Endorektalspule

Die Endorektalspule wird dem Patienten ca. 15 cm tief in den Dickdarm eingeführt. Diese Spule hat im vorderen Teil einen Durchmesser von ca. 4 cm. Nachdem die Endorektalspule eingeführt ist, wird der vordere Teil der Spule (ballonartige Vorrichtung) mit Luft gefüllt, um die Spule für die Untersuchung zu fixieren.

Die MRT-Untersuchung der Prostata mit Endorektalspule ist für den Patienten unangenehm. Zudem kommt hinzu, dass diese Spule zu falschen Ergebnissen führen kann. Das liegt daran, dass die Spule zwar „nah“ an der Prostata sitzt, aber durch Bildartefakte können Krebsherde übersehen bzw. verdeckt werden. In der Endorektalspule befindet sich ein metallischer Draht (Antenne), der in Kombination mit der eingeführten und der bestehenden Luft im Darm zu technischen Artefakten bei wichtigen Messungen führen kann. Die Ergebnisse können so zu Fehlinterpretationen führen können (z. B. bei Diffusionsmessungen).

Durch die ballonartige Vorrichtung, die während der gesamten Untersuchung Druck auf die Prostata erzeugt, kann es zu Kompression (Druck) der Prostata kommen. Diese beeinflusst den Blutfluss in der Prostata und verändert die Perfusionsmessung. Diese Messung ist jedoch für die Beurteilung der Prostata wichtig.

Technische Voraussetzungen für eine MRT-Untersuchung der Prostata

Um eine optimale MRT Untersuchung der Prostata gewährleisten zu können, sind bestimmte technische Voraussetzungen zu erfüllen.

Technische Voraussetzungen an das MRT Gerät:

  • Feldstärke von mindestens 1,5 Tesla, idealerweise von 3 Tesla
  • Gradient von 45 mT/m
  • Spulen mit 18 bis 32 Kanälen
  • Programmierung und Anwendung von speziellen Prostatasequenzen

Für eine MRT-Untersuchung der Prostata ist ein MRT-Gerät von einer Magnetfeldstärke von 3 Tesla, oder mindestens 1,5 Tesla notwendig. MRT-Geräte mit weniger Feldstärke schaffen es nicht, die Prostata so darzustellen, dass sie optimal untersucht werden kann.

Neben der Feldstärke ist der Gradient genauso wichtig. Der Gradient sollte 45 mT/m liefern und zusätzlich einen schnellen Anstieg ausweisen.

Um grundsätzlich die Prostata im MRT-Gerät untersuchen zu können, wird eine Spule benötigt. Eine Spule wird eingesetzt, um die Prostata bildlich darstellen zu können. Diese Spule sollte im Idealfall mit 18 bis 32 Kanälen ausgerüstet sein, um entsprechend viel Signal von der Prostata empfangen zu können.

Für die Prostata MRT sollten die speziellen Prostatasequenzen eingesetzt werden. Die technischen Voraussetzungen allein, können keine optimale MRT-Untersuchung der Prostata garantieren. Das Einsetzen der passenden Sequenzen und die Erfahrung des Arztes sind ebenso ausschlaggebend. Bei den Untersuchungsmessungen ist es wichtig, dass diese in einer hoch auflösenden Dünnschichttechnik gefahren werden. Durch unsere jahrelange Erfahrung haben wir eine Reihe von Untersuchungsfaktoren optimieren können. Diese haben wir erzielen können, weil wir die unterschiedlichen Krankheitsfälle über die Jahre in unserem Optimierungsprozess mit eingebaut haben.

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Was ist vor einer Untersuchung zu beachten?

5 Tage vor der Untersuchung

  • auf Geschlechtsverkehr verzichten
  • keine Sportarten durchführen, die Druck auf die Prostata ausüben, wie z.B. Fahrrad fahren oder reiten

1 Tag vor der Untersuchung

  • ab dem Abendessen und bis zum Termin nur noch leichte Kost zu sich nehmen und auf ballaststoffreiche und blähende Nahrung verzichten

Am Tag der Untersuchung

  • 1 Stunde vor der Untersuchung unbedingt essen, jedoch leichte Kost
  • wenn möglich vor der Untersuchung ausreichend Wasser trinken (ca. 1 Liter), Tee und Kaffee sind erlaubt
  • keine Cremes, Lotionen zur Pflege im Gesäß-Becken-Bereich verwenden, dies gilt auch für Testosteron-Gel
  • Medikamente wie gewohnt einnehmen
  • 30 Minuten vor Untersuchungsbeginn erscheinen

Grundsätzlich vor der Untersuchung

  • MRT-Untersuchungen funktionieren über ein Magnetfeld, daher sind folgende Punkte zu beachten:
    • Sie dürfen keinen Herzschrittmacher, Defibrillator, künstliche Metallherzklappe und/oder Insulinpumpe tragen
    • nach einer Implantation und/oder Einbringung von Metallteilen (gilt nicht für Zahnersatz, sondern für z. B. Hörimplantate, Gelenkprothesen, Operationsnägel, Gefäßclips, Stents, Metallclips, Metallplatten) darf die MRT-Untersuchung frühestens 6 Wochen nach Einbringung erfolgen
  • bei Einschränkung der Nierenfunktion, bitte um Rücksprache mit uns
  • falls vorhanden bitte PSA-Werte und Vorbefunde mitbringen

Haben Sie Angst vor Prostatakrebs und wünschen sich endlich Klarheit? Wir beraten Sie gerne persönlich:

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