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MRT-Untersuchungen in der Radiologie

Wofür steht MRT?

MRT steht für Magnet-Resonanz-Tomographie und ist ein bildgebendes Verfahren in der Radiologie, das auf Magnetfeldern und nicht auf Röntgenstrahlen basiert. Durch dieses Verfahren ist es möglich, dass über eine MRT-Untersuchung feine Schnittbilder von inneren Organen, Weichteilgewebe und Knochenstrukturen erstellt werden.

Auch die pulsführenden Blutgefäße (Arterien) lassen sich sehr gut in der MRT darstellen. Bereits kleinste krankhafte Veränderungen können durch diesen direkten Blick in den Körper diagnostiziert werden.

Neben „MRT“ wird ebenso die Bezeichnung Kernspintomographie (Kernspin) oder, umgangssprachlich, „Röhre“ verwendet.

Was wird bei einer MRT-Untersuchung gemacht?

Bei jeder MRT-Untersuchung werden hunderte von Bildern der jeweils zu untersuchenden Körperregion in Millimeter dünnen Schichtaufnahmen erstellt, um somit krankhafte Prozesse oder Funktionsstörungen im Körper zu diagnostizieren.

Welche Körperregionen werden mit einer MRT untersucht?

Die Vorzüge des MRT-Verfahrens liegen in der Darstellung von Organen bzw. Weichteilen.

Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?

Bei uns dauert in der Regel eine MRT-Untersuchung zwischen 20 und 30 Minuten.

Bei speziellen Untersuchungen wie Prostata, Herz, Brust, Dickdarm und Ganzkörper beträgt die Messzeit rund 40 Minuten.

Je nach Fragestellung wird bei einer Untersuchung im Kernspintomographen die Gabe von Kontrastmittel erforderlich, das in der Regel dem Patienten über die Vene verabreicht wird.

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Für eine MRT-Untersuchung ist es notwendig, dass der Patient keine Metallgegenstände am Körper trägt, weil eine MRT auf einem Magnetfeld basiert. Vor einer kernspintomographischen Untersuchung klären die Mitarbeiter unseres Teams, welche Kleidungsstücke vor der jeweiligen Untersuchung abzulegen sind, damit die entsprechende Untersuchung nicht von metallischen Teilen gestört werden kann. Sollte bei einer Untersuchung die Notwendigkeit besteht, dass der Patienten sich bis auf die Unterwäsche ausziehen soll, bekommt er von uns einen Bademantel gereicht, den er während der gesamten Untersuchung trägt.

Je nachdem welche Körperregion untersucht wird, kommt eine spezielle Untersuchungsspule zum Einsatz. Eine Spule dient dazu, um von der zu untersuchenden Region hochauflösende MRT-Aufnahmen zu erstellen.

Für eine MRT-Untersuchung liegt der Patient meistens auf dem Rücken. Dann wird für die zu untersuchende Körperregion die passende Spule bei dem Patienten angebracht. Nach der Lagerung und der Spulenanbringung wird der Patient mit dem Untersuchungstisch in das MRT-Gerät bzw. „Röhre“ geschoben und die Untersuchung kann beginnen.

MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS)

Dem Patienten wird durch die Mitarbeiter am MRT-Gerät mitgeteilt, dass die Untersuchung beginnt. Der Patient hört dann die typischen Klopfgeräusche des Kernspintomographen.

Wichtig ist, dass der Patient während der kernspintomographischen Untersuchung ruhig in dem Gerät liegt, da durch Bewegungen des Patienten Bildstörungen auftreten können, die eine exakte radiologische Diagnose erschweren könnten.

Die MRT-Untersuchung ist beendet, wenn die Mitarbeiter am MRT-Gerät den Patienten darüber informieren und die Klopfgeräusche aufhören.

Der Ablauf der MRT-Untersuchung im Überblick:

  1. Umziehen und dann mit Bademantel bekleidet ins MRT-Gerät
  2. Lagerung auf dem Untersuchungstisch im MRT-Gerät
  3. Anbringen der Untersuchungsspule
  4. Reinfahren des Patienten in die Öffnung des MRT-Gerätes
  5. Untersuchungszeit 30 und 40 Minuten
  6. Rausfahren aus dem MRT-Gerät
  7. Abnehmen der Untersuchungsspule
  8. Verlassen des MRT-Gerätes
  9. Auswertung der MRT-Untersuchung durch den Arzt
  10. Besprechung des Ergebnisses und Mitteilung der Diagnose direkt im Anschluss an die Untersuchung
  11. Zusammenfassung des Ergebnisses der MRT-Untersuchung im Arztbericht
  12. Versendung des Berichtes und der MRT-Aufnahmen an den Patienten oder überweisenden Arzt am gleichen Tag

Auf unserer Galerie wird ein Ablauf bildlich demonstriert.

Was kostet eine MRT-Untersuchung?

Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Für jede Untersuchungsart gibt es Leistungsziffern. Wie viel bei uns eine MRT-Untersuchung kostet, können Sie auf unserer Kostenübersicht einsehen.

Über welche MRT-Geräte verfügt die ALTA Klinik an ihren Standorten?

Hier können Sie mehr über die technische Ausstattung unserer MRT-Geräte lesen.

Das MRT-Verfahren gehört zu der modernen Radiologie

Das Wort Radiologie bedeutet in seinem Ursprung „die Lehre der Strahlen“. Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen vor rund 100 Jahren hat sich die Radiologie seitdem rasant weiterentwickelt. In der modernen Radiologie können auf Basis von Magnetfeldern hochauflösende Schnittbilder des menschlichen Körpers durch eine MRT-Untersuchung erstellt werden.

Hüfte MRT

Die MRT wird nicht nur zur Diagnostik eingesetzt, sondern auch für Interventionen genutzt, wie z. B. für gezielte live-gesteuerte Prostatastanzbiopsien. Neben den Interventionen bietet das MRT-Verfahren zudem die Möglichkeit, gezielte Behandlungen durchzuführen.

Darüber hinaus hat das MRT-Verfahren einen großen Stellenwert in der Forschung und Entwicklung, weil damit der Blick in den menschlichen Körper möglich ist und somit wissenschaftliche Fragestellungen beantwortet werden können.

Welche bildgebenden Verfahren gehören zu der Radiologie?

In der ALTA Klinik bieten wir Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT) und Ultraschall an.

Benötigen Sie eine MRT-Untersuchung in Top-Qualität? Wir beraten Sie gerne persönlich:

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