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Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine bösartige Gewebeveränderung

Ein Prostatakrebs ist in erster Linie eine bösartige Gewebeveränderung und nicht eine Gewebevergrößerung. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich ein hoch bösartiger Prostatatumor ausdehnen bzw. vergrößern. Demnach ist es schwierig, einen Prostatakrebs frühzeitig zu bemerken. Ein erstes Warnsignal kann der PSA-Wert sein, weil dieser Wert bei einem Prostatakrebs erhöht ist. Das liegt daran, dass das PSA ein Eiweiß ist und Krebszellen eine höhere Konzentration dieses Prostata-Eiweißes im Blut aufweisen.

Ab wann spricht man von einem Prostatakrebs?

Von einem Prostatakrebs spricht man, wenn der Bösartigkeitsgrad eines Tumors zwischen Gleason-Score 6 (3+3) und 10 (5+5) liegt. Je nachdem wie bösartig und aggressiv ein Tumor ist, entscheidet sich die Auswahl einer adäquaten Therapie bzw. Behandlung. Ein Tumor mit einem Gleason-Score von 6 ist zwar bösartig, aber niedrig aggressiv und in der Regel nicht lebensbedrohlich. Tumore mit einem Gleason-Score von 7 können entweder die gleichen Merkmale eines Tumors mit Gleason-Score 6 aufweisen oder zu einem hoch aggressiven Tumor mit Gleason-Score 8 tendieren, wie bei einem Gleason-Score 7 (4+3) der Fall. Tumore mit einem Gleason-Score von 8, 9 oder 10 sind hoch aggressiv.

Welche Männer sind gefährdet, einen Prostatakrebs zu bekommen?

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern, so wie bei den Frauen der Brustkrebs. So gesehen kann Prostatakrebs jeden Mann treffen. Jedoch ist Prostatakrebs eine Erkrankung des älter werdenden Mannes, in der Regel ab dem 50. Lebensjahr. Es gibt einige Faktoren, die bei Männern eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Prostatakrebs aufweisen können.

Männer mit

  • einem PSA-Wert über 2 ng/ml
  • einem ansteigenden oder schwankenden PSA-Wert
  • familiärer Vorbelastung (z.B. Vater oder Bruder)
  • einer Harnblasenentleerungsstörung (Miktionsstörungen)

Prostatakrebs ist meistens kein Todesurteil

Es ist bekannt, dass die meisten bösartigen Prostatatumore, nicht lebensbedrohlich sind. In Zahlen ausgedrückt betrifft das über 60% der entdeckten bösartigen Tumore. Diese Tumore haben einen Bösartigkeitsgrad von Gleason-Score 6 oder maximal 7a (3+4). Aus diesem Grund wächst die Akzeptanz bei den betroffenen Männern für eine organerhaltende Behandlung oder eine aktive Überwachung ohne sofortige Therapie.

Auch hoch aggressive Prostatatumore können bei einer frühzeitigen Diagnose gute Heilungschancen haben und werden in der Regel durch eine Total-Operation entfernt oder mit einer Strahlentherapie, Chemotherapie oder Anti-Hormon-Therapie behandelt.

Frühzeitige und sichere Diagnose durch multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata gilt als die sicherste Bildgebung, um Prostatakrebs zu diagnostizieren. Mit dieser Untersuchung kann ein Krebsherd festgestellt und in seinen Eigenschaften beurteilt werden.

Die Information über die Bösartigkeit eines Tumors liefert eine Gewebeanalyse. Dafür werden Gewebeproben aus verdächtigen Krebsherden benötigt. Mit unserer Prostatabiopsie können wir durch MRT-Steuerung gezielte Proben aus Krebsherden entnehmen und pathologisch untersuchen und den Gleason-Score bestimmen lassen.

MRT-Untersuchung als Basis für adäquate Therapie bei Prostatakrebs

Eine multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata kann folgende Informationen liefern, die für eine anschließende Therapie hilfreich sein können:

  • Diagnose eines bösartigen Tumors
  • Lage eines Tumors
  • Bestimmung der Größe und des Volumens eines Tumors
  • Ausdehnung eines Tumors
  • eventueller Befall benachbarter Strukturen oder Organe
  • eventueller Befall der Lymphknoten im Becken
  • eventueller Nachweis von Metastasen in den Beckenknochen

Mehr zu MRT der Prostata

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