Prostatakrebs

Ein Prostatakrebs ist in erster Linie eine bösartige Gewebeveränderung und nicht eine Gewebevergrößerung. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich ein hoch bösartiger Prostatatumor ausdehnen bzw. vergrößern. Demnach ist es schwierig, einen Prostatakrebs frühzeitig zu bemerken. Ein erstes Warnsignal kann der PSA-Wert sein, weil dieser Wert bei einem Prostatakrebs erhöht ist. Das liegt daran, dass das PSA ein Eiweiß ist und Krebszellen eine höhere Konzentration dieses Prostata-Eiweißes im Blut aufweisen.

Ab wann spricht man von einem Prostatakrebs?

Von einem Prostatakrebs spricht man, wenn der Bösartigkeitsgrad eines Tumors zwischen Gleason-Score 6 (3+3) und 10 (5+5) liegt. Je nachdem wie bösartig und aggressiv ein Tumor ist, entscheidet sich die Auswahl einer adäquaten Therapie bzw. Behandlung. Ein Tumor mit einem Gleason-Score von 6 ist zwar bösartig, aber niedrig aggressiv und in der Regel nicht lebensbedrohlich. Tumore mit einem Gleason-Score von 7 können entweder die gleichen Merkmale eines Tumors mit Gleason-Score 6 aufweisen oder zu einem hoch aggressiven Tumor mit Gleason-Score 8 tendieren, wie bei einem Gleason-Score 7 (4+3) der Fall. Tumore mit einem Gleason-Score von 8, 9 oder 10 sind hoch aggressiv.

Patient S. J., 69 Jahre"Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform"

Im Frühjahr 2017 überraschte mich ein erhöhter PSA Wert. Durch eine MRT Aufnahme kam heraus, -Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Mein Urologe empfahl mir eine herkömmliche Biopsie über den Entdarm. Die für mich zu unterschreibende Vorgehensweise der Biopsieform machte mich etwas nachdenklich. Darauf hin machte ich mich erst mal schlau über die unterschiedlichen Biopsformen. Durch einen bekannten Arzt, der x-mal konservativ biopsiert wurde, allerdings zunächst ohne Erfolg, obwohl sein PSA Wert immmer weiter anstieg. Dieser betroffene Arzt stieß durch einen Bekannten auf die Alta – Klink. Dort ist auf Anhieb sein Prostatakrebs gefunden worden. Diese 3D gesteuerte Biopsieform überzeugte mich und ließ mich auch dort mit Erfolg biopsieren. Der Befund war ein Adenocarzinom mit einem Gleason-Score 7(3+4) die 4 mit 15%.

Die Alta Klink unter der Führung des Herrn Dr. Lumiani praktiziert inzwischen eine erweiterte Methode der HIFU Behandlung, die sogenannte TULSA Pro Behandlung. Nach einem Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Lumiani unterzog ich mich dieser inzwischen sehr erfolgreichen Behandlungsform zur Beseitigung eines Prostatakarzinom. Am 26.07.2017 um 11 Uhr unterzog ich mich dem Eingriff (OP). Weil bei mir das Karzinom ziemlich groß war dauerte diese ca. 50 Min.  Bereits um 16 Uhr lief ich unter Aufsicht in die 400m entfernte Bettenklinik. Am nächsten Tag wurde ich bereits entlassen. Es ist absolut die minimal invasivste und sehr erfolgreiche Behandlungsform.

Inzwischen ist 1/2 Jahr vergangen. All meine Nachuntersuchungen und deren Ergebnisse waren spitze. Ich kann diese OP Form – sofern der Gleason-Score es zulässt nur weiter empfehlen.

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Welche Männer sind gefährdet, einen Prostatakrebs zu bekommen?

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern, so wie bei den Frauen der Brustkrebs. So gesehen kann Prostatakrebs jeden Mann treffen. Jedoch ist Prostatakrebs eine Erkrankung des älter werdenden Mannes, in der Regel ab dem 50. Lebensjahr. Es gibt einige Faktoren, die bei Männern eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Prostatakrebs aufweisen können.

Männer mit

  • einem PSA-Wert über 2 ng/ml
  • einem ansteigenden oder schwankenden PSA-Wert
  • familiärer Vorbelastung (z.B. Vater oder Bruder)
  • einer Harnblasenentleerungsstörung (Miktionsstörungen)

Keine Beschwerden und doch ein Prostatakarzinom

Prostatakarzinom ist der medizinische Begriff für Prostatakrebs.

Ein Prostatakarzinom verursacht selten Beschwerden, insbesondere, wenn es sich um ein kleinflächiges Karzinom handelt. In so einem Fall hat der Mann weder Probleme mit dem Wasserlassen, noch Potenzprobleme, oder sonstige Beschwerden. Über die üblichen Untersuchungsmethoden wie Tastbefund oder Ultraschall ist ein Prostatakarzinom in der Regel selten zu ertasten, oder zu sehen. Einzig und allein der PSA-Wert kann ein Indiz dafür sein, dass es sich um ein Prostatakarzinom handeln könnte. Der PSA-Wert steigt dann kontinuierlich an oder ist bereits erhöht.

Um ein Prostatakarzinom frühzeitig erkennen zu können, empfiehlt es sich, jährlich einen PSA-Wert zu bestimmen. Wird ein Karzinom frühzeitig entdeckt, kann es erfolgreich behandelt werden.

Prostatakrebs ist meistens kein Todesurteil

Es ist bekannt, dass die meisten bösartigen Prostatatumore, nicht lebensbedrohlich sind. In Zahlen ausgedrückt betrifft das über 60% der entdeckten bösartigen Tumore. Diese Tumore haben einen Bösartigkeitsgrad von Gleason-Score 6 oder maximal 7a (3+4). Aus diesem Grund wächst die Akzeptanz bei den betroffenen Männern für eine organerhaltende Behandlung oder eine aktive Überwachung ohne sofortige Therapie.

Auch hoch aggressive Prostatatumore können bei einer frühzeitigen Diagnose gute Heilungschancen haben und werden in der Regel durch eine Total-Operation entfernt oder mit einer Strahlentherapie, Chemotherapie oder Anti-Hormon-Therapie behandelt.

Frühzeitige und sichere Diagnose durch multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata gilt als die sicherste Bildgebung, um Prostatakrebs zu diagnostizieren. Mit dieser Untersuchung kann ein Krebsherd festgestellt und in seinen Eigenschaften beurteilt werden.

Die Information über die Bösartigkeit eines Tumors liefert eine Gewebeanalyse. Dafür werden Gewebeproben aus verdächtigen Krebsherden benötigt. Mit unserer Prostatabiopsie können wir durch MRT-Steuerung gezielte Proben aus Krebsherden entnehmen und pathologisch untersuchen und den Gleason-Score bestimmen lassen.

Patient R. F., 66 Jahre"Hohe fachliche Kompetenz und exzeptionelle technische Ausstattung"

Aufgrund eines stark erhöhten PSA-Wertes (im Hintergrund sofort der Krebsverdacht) drängte mich mein heimischer Urologe zu einer raschen Prostatabiopsie – in meinem Fall (als Freiberufler über die Künstlersozialkasse gesetzlich krankenversichert) die wenig zuverlässige und riskante Stanzbiopsie via Darm.

Die MRT in der ALTA Klinik nahm dieser Ausgangslage den Schrecken – einerseits durch die hohe fachliche Kompetenz und die exzeptionelle technische Ausstattung, insbesondere aber auch durch die Freundlichkeit, mit der alle Mitarbeiter die Untersuchung begleiteten: Frau Möhlmann an der Rezeption ebenso wie Frau Hergesell und Frau Edelmann während der MRT.

Und für einen Kassenpatienten besonders ungewohnt: die Zeit, die sich Dr. Badzies im Vorgespräch wie im Anschluss an die Untersuchung nahm, um mir das Ergebnis und die Konsequenzen daraus mit großem Engagement zu erläutern. Kurzum: Mein Eindruck ist, dass man sich in der ALTA Klinik tatsächlich für die Sorgen, Nöte und Fragen des einzelnen Patienten interessiert und ihm die bestmögliche Behandlung angedeihen lässt.

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MRT-Untersuchung als Basis für adäquate Therapie bei Prostatakrebs

Eine multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata kann folgende Informationen liefern, die für eine anschließende Therapie hilfreich sein können:

  • Diagnose eines bösartigen Tumors
  • Lage eines Tumors
  • Bestimmung der Größe und des Volumens eines Tumors
  • Ausdehnung eines Tumors
  • eventueller Befall benachbarter Strukturen oder Organe
  • eventueller Befall der Lymphknoten im Becken
  • eventueller Nachweis von Metastasen in den Beckenknochen

Haben Sie Angst vor Prostatakrebs und wünschen sich endlich Klarheit? Wir beraten Sie gerne persönlich:

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