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Focus Siegel

Multiparametrische MRT der Prostata

Spezialist in der MRT-Diagnostik der Prostata seit 2009

MRT-Untersuchung der Prostata und des gesamten Beckens

Wann wird eine multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt?

Eine MRT-Untersuchung wird durchgeführt, wenn abgeklärt werden soll, welche Veränderung in der Prostata vorliegt. In den meisten Fällen macht sich eine Veränderung über einen erhöhten PSA-Wert (> 4ng/ml) bemerkbar. Mehr dazu in der PSA-Wert Tabelle.

Prostata MRT
MRT-Gerät Siemens MAGNETOM Skyra 3 Tesla

Für die Abklärung ist die MRT-Untersuchung der Prostata die ideale Untersuchungsmethode, weil damit in der Regel gutartige von bösartigen oder entzündlichen Prostataerkrankungen, auch bereits im Frühstadium, unterschieden werden können.

Vergroesserte Prostata MRT
gutartig
Prostata MRT Krebsherd
bösartig
Entzuendung Prostata MRT
entzündlich

Steigt der PSA-Wert kontinuierlich an, oder verdoppelt sich der Wert über einen kurzen Zeitraum, z.B. innerhalb von 6 Monate, ist eine MRT-Untersuchung besonders angeraten.

Demnach ist der PSA-Wert ein guter Beobachter der Prostata, aber kein Diagnosefinder. Das liegt daran, dass dieser Wert zwar bei einer Veränderung in der Prostata ansteigt, aber über die Höhe des PSA keine Diagnose abgeleitet werden kann. Es gilt nicht je höher desto schlimmer, sondern je höher desto abklärungsbedürftiger.

Ablauf der Untersuchung in der ALTA Klinik

Vor der MRT-Untersuchung der Prostata führt der untersuchende Arzt ein ausführliches Vorgespräch mit dem Patienten. Dabei lernt der Arzt den Patienten kennen, bekommt Informationen von ihm bezüglich der Prostata und seiner Vorgeschichte. Der Patient hat ebenso die Möglichkeit, dem Arzt seine eventuellen Symptome (wie z. B. häufiges Wasserlassen) zu schildern und Fragen zu stellen.

Prostata MRT Untersuchung Ablauf

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ist eine Untersuchung, die über ein Magnetfeld funktioniert und nicht über Röntgenstrahlen.

Mit dieser Dünnschichtuntersuchung wird die gesamte Prostata bildlich in feinen Scheiben dargestellt (Schnittbildtechnik) und nach Veränderungen untersucht. Dabei entstehen hochauflösende Bilder.

Durch unsere langjährige Erfahrung und Spezialisierung in der Prostatadiagnostik, bereits seit 2009, haben wir die MRT-Untersuchung der Prostata optimiert und zu unserem Schwerpunkt gemacht. Dazu gehört, dass wir spezielle Untersuchungstechniken und zusätzliche Messungen einsetzen. Grundvoraussetzung dafür ist ein Gerät der neusten Generation. Wir verfügen über ein MRT-Gerät 3 Tesla (Siemens MAGNETOM Skyra) mit Maximalausstattung.

Direkt im Anschluss an die Untersuchung findet das ausführliche Abschlussgespräch statt. Der Arzt demonstriert dem Patienten die MRT-Bilder und erklärt ihm auf verständliche Weise das Ergebnis der Untersuchung. Abhängig davon, welches Ergebnis die MRT-Untersuchung ergeben hat, wird das weitere Vorgehen mit dem Patienten ausführlich besprochen.

Mit unserer multiparametrischen MRT-Untersuchung können wir Männern maximale Sicherheit geben.

MRT-Untersuchung bei Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie)

In der Regel hat fast jeder Mann ab dem mittleren Lebensalter eine vergrößerte Prostata, aber nicht automatisch dadurch einen erhöhten PSA-Wert. In einigen Fällen steigt der PSA-Wert bei einer Prostatavergrößerung an, jedoch nicht bei jeder. Es kommt häufig auf das Ausmaß der Vergrößerung an.

Diese Veränderung der Prostata wird als eine altersbedingte und gutartige Erkrankung bezeichnet, die sogenannte benigne Prostatahyperplasie. Dabei wachsen gutartige Knoten (Adenome) in der Innenzone und verschmälern dadurch die Außenzone der Prostata.

MRT gesunde Prostata
Vergroesserte Prostata MRT

Die Vergrößerung macht sich bei den betroffenen Männern meistens über häufigen Harndrang oder schwachen Harnstrahl bemerkbar. Das liegt daran, dass die Knoten auf die in der Prostata zentral verlaufende Harnröhre drücken und so zu Harnverhalt führen können.

MRT-Untersuchung bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs

MRT gesunde Prostata
Vergroesserte Prostata mit Krebsherd MRT

Bei einem stetigen Anstieg des PSA-Wertes und bekannter Vergrößerung sollte ein zusätzlich bösartiger Tumor ausgeschlossen werden. Im Gegensatz zu einer Vergrößerung kann ein Prostatakrebs im Frühstadium von dem betroffenen Mann nicht bemerkt werden, weil dieser in erster Linie eine bösartige Gewebeveränderung ist, die keine spürbaren Symptome aufzeigt. Ein erhöhter oder ansteigender PSA-Wert ist in so einem Mal häufig das erste Warnzeichen sein.

Es gibt seltene Fälle, bei denen die Volumenzunahme der Prostata nicht durch einen Alterungsprozess entstanden ist, sondern durch einen fortgeschrittenen groß gewachsenen Krebsherd.
MRT gesunde Prostata
Prostata mit Krebsherd MRT

MRT-Untersuchung bei Prostatakrebs

Auf den MRT-Bildern ist ein Prostatakrebs von gesunden Gewebestrukturen abgrenzbar.

MRT gesunde Prostata
Prostata MRT Krebsherd

Viele Männer glauben, dass das Risiko für einen Prostatakrebs höher liegt, wenn eine Vergrößerung der Prostata besteht. Dem ist aber nicht so. Dieser Gedanke entsteht, weil sowohl der Prostatakrebs als auch die Prostatavergrößerung Erkrankungen des älter werdenden Mannes sind. Es gibt Fälle, bei denen der Mann nur eine minimale Vergrößerung der Prostata aufzeigt, aber trotzdem einen hoch bösartigen Tumor hat.

MRT der Prostata bei einer Entzündung der Prostata

MRT gesunde Prostata
Entzuendung Prostata MRT

Die akute Entzündung der Prostata wirkt sich häufig auf das gesamte Organ aus. Auf den MRT-Bildern ist eine akute Entzündung in der Regel genau zu erkennen. Klassische Symptome sind beispielsweise Brennen oder Ziehen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang.

Früherkennung durch MRT der Prostata

Prostatakrebs ist eine Erkrankung des älter werdenden Mannes, so ab dem 50. Lebensjahr. In der Regel steigt der PSA-Wert bei Prostatakrebs an. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Prostata nur minimal vergrößert ist, der PSA-Wert nur leicht erhöht ist und der Mann trotzdem einen hoch bösartigen Prostatatumor von z. B. Gleason-Score 9 hat. Die MRT-Untersuchung ist in so einem Fall extrem hilfreich, weil der Herd in der Regel auf den MRT-Bildern genau zu erkennen ist.
MRT gesunde Prostata
Prostata Krebsherd Aussenzone 2

MRT-Untersuchung der Prostata als Basis für die Fusionsbiopsie

Die Fusionsbiopsie ist eine optimierte Form der herkömmlichen Stanzbiopsie. Bei der herkömmlichen Stanzbiopsie werden 10 bis 12 Proben nach einem Schema entnommen. Die Ergebnisse sind in der Regel Zufallsbefunde.

Um gezielte Proben entnehmen zu können, werden bei der Fusionsbiopsie MRT-Bilder verwendet. Dabei werden MRT-Bilder in ein spezielles Ultraschallgerät fusioniert. Der Arzt kann sich dann für die Probenentnahme auf den MRT-Bildern orientieren und erhöht damit die Trefferquote.

MRT-Untersuchung der Prostata als Alternative zur Stanzbiopsie

Häufig Männer stehen vor der Entscheidung, eine Prostatabiopsie durchführen zu lassen. Eine Biopsie bedeutet, dass Gewebeproben aus der Prostata entnommen werden. Einige Männer scheuen eine Biopsie und suchen nach Alternativen, die ohne Biopsie ablaufen.

Unsere spezielle MRT-Untersuchung kann eine solche Alternative sein, weil diese in vielen Fällen eine Biopsie ersparen kann. Die Biopsie kommt lediglich bei Patienten zum Einsatz, die eine krebsverdächtige Stelle in der Prostata haben.

Gesundes oder entzündliches Prostatagewebe unterscheidet sich in der Regel auf den MRT-Bildern von bösartigem Gewebe. Wenn keine bösartigen bzw. verdächtigen Gewebestrukturen bei der MRT-Untersuchung festgestellt werden, erfolgt auch keine Biopsie.

MRT der Prostata nach negativer Stanzbiopsie

Sollte nach einer systematischen Biopsie (blinde Biopsie) „negativ“, „kein Krebs“ oder „Entzündung“ als Ergebnis herauskommen, steht die Frage weiterhin im Raum, ob eventuell eine bösartige Stelle in der Prostata durch die herkömmliche Stanzbiopsie nicht getroffen wurde.

An dieser Stelle wäre eine vorangegangene MRT-Untersuchung der Prostata angeraten, um die Frage nach verdächtigen Stellen klären zu können.

MRT der Prostata nach Ultraschall und Tastbefund

Gewebeveränderungen sind in der Regel über Ultraschalluntersuchung schwer zu erkennen. Auch der Tastbefund ermöglicht das Abtasten nur für einen bestimmten Bereich der Prostata, der Darmgegend. Sind die Ultraschalluntersuchung und der Tastbefund unauffällig und liegt ein erhöhter oder ansteigender PSA-Wert vor, ist eine MRT-Untersuchung zur weiteren Abklärung angeraten.

MRT der Prostata bei familiäre Vorbelastung

Es ist bekannt, dass bei Männern, die familiär vorbelastet sind, die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch an Prostatakrebs zu erkranken, insbesondere wenn der Vater oder Bruder bereits davon betroffen sind. Wir empfehlen in solchen Fällen, jährlich einen PSA-Wert zu bestimmen und in regelmäßigen Abständen eine MRT-Untersuchung der Prostata durchführen zu lassen. So kann die Prostata beobachtet und bei einem Anstieg des PSA-Wertes eine MRT-Untersuchung veranlasst werden.

MRT der Prostata als Prostata-Check

Viele Männer wollen ab einem gewissen Alter für Ihre Gesundheit vorsorgen. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Prostatavorsorge, weil der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist. Der Prostata-Check in unserem Hause beinhaltet zum einen die multiparametrische MRT-Untersuchung und zum anderen die Bestimmung eines Blutprofils mit allen wichtigen Laborwerten, die die Prostata betreffen.
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