Organerhaltende Behandlung von chronischer Prostatitis mit TULSA-Pro

Die Prostataentzündung (in der Fachsprache: Prostatitis) ist ebenso wie Prostatahyperplasie und Prostatakrebs eine Erkrankung, die bei deutschen Männern relativ häufig vorkommt. Schätzungsweise 15 % der deutschen Männer werden mindestens einmal an einer Prostatitis leiden. Diese Wahrscheinlichkeit erhöht sich stark mit dem Alter. Am höchsten ist das Risiko einer Erkrankung zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Außerdem ist die Rückfallrate bei der Prostataentzündung generell sehr hoch. 23 Prozent der Betroffenen werden ein zweites Mal erkranken, 14 Prozent ein drittes Mal und 20 Prozent viermal oder mehr.

Im Gegensatz zur bösartigen Prostataerkrankung stellt eine entzündliche Erkrankung der Prostata keine akute Lebensgefahr dar. Alle drei Prostataerkrankungen (Prostatitis, benigne Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom) können einen erhöhten PSA-Wert verursachen. Der PSA-Wert kann wegen einer, zwei oder sogar alle drei Erkrankungen ansteigen und ist ein wichtigerMarker für den Gesundheitszustand der Prostata.

Die chronische Prostatitis

Es wird vermutet, dass eine chronische Prostatitis durch kleinere Entzündungsherde verursacht wird, die bei der Behandlung einer leichten akuten Prostataentzündung zurückgeblieben sind. Die klinischen Beschwerden sind in der Regel geringer als bei der akuten Prostatitis, jedoch nimmt die Intensität und Vielfalt der Beschwerden mit dem Fortschritt der Erkrankung zu.

Zu den häufigsten Symptomen und Beschwerden zählen:

  • Fieber
  • Ständiger Harndrang
  • Brennen bei oder nach dem Urinieren
  • Schmerzen in der Leiste
  • Irritierte Sexualfunktion
  • Druck und Schmerzen im Bereich des Damms und Schambeins
  • Schmerzen beim Ejakulieren
  • Schmerzen in der Blasenregion
  • Leicht erhöhte PSA-Werte

Behandlung von chronischer Prostatitis

Liegt bei der chronischen Prostatitis kein Bakterienbefall vor, so handelt es sich um eine chronische abakterielle Prostatitis (auch als chronisches Beckenschmerzsyndrom bekannt). Eine Antibiotika-Therapie ist in diesem Fall in der Regel wirkungslos. Therapieansatz ist hierbei meist eine medikamentöse Behandlung mit Medikamenten der Wirkstoffklasse 5-ARI (5α-Reduktasehemmer), wie Finasterid oder Dutasterid und pflanzliche Arzneimittel.

In vielen Fällen wird auch eine symptomatische Therapie verordnet. Diese kann helfen die akuten Beschwerden und Schmerzen einer Prostatitis zu lindern. Jedoch behandeln diese Therapien nicht die Ursache der Erkrankung und nehmen somit keinerlei Einfluss auf den Fortschritt der Erkrankung.

Wenn Antibiotika nicht mehr wirken

Meist lassen sich bakterielle Erkrankungen, wie die chronische Prostataentzündung, wirksam mit Antibiotika behandeln. Leider sind Bakterien auch sehr anpassungsfähig. Ihr Erbgut kann sich verändern, wodurch diese eine Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika (Antibiotika-Resistenz) entwickeln. Wenn Keime, die für eine schwerwiegende Prostataentzündung verantwortlich sind, antibiotikaresistent sind, hatten Patienten bislang nur die Möglichkeit, die Prostata komplett zu entfernen(sog. Prostatektomie). Statt einer einfachen Einnahme von Medikamenten, verliert der Patient nun ein Organ, das bisher wichtige Funktionen erfüllt hat. Die damit einhergehenden Risiken, einer Inkontinenz, Impotenz und Ejakulation sind für die Betroffenen ein Einschnitt in Ihre Lebensqualität.

TULSA-Pro statt kompletter Entfernung der Prostata

Die Folgewirkungen und potenziellen Komplikationen einer Prostataentfernung können oft deutlich beeinträchtigender sein, als die bisherigen von der Prostatitis verursachten Beschwerden. Denn bei der Entfernung dieses hochempfindlichen Organs werden oft auch Nervenstränge verletzt, die entlang der Prostata verlaufen. Permanente Impotenz ist die wahrscheinlich meistgefürchteste Folgewirkung dieses Eingriffes. Temporäre Inkontinenz macht sich ebenfalls bei 15 bis 50% der behandelten Patienten bemerkbar. Meist dauert es mehrere Wochen bis der Schließmuskel der Harnröhre wieder funktioniert. Durch kontinuierliches Beckenbodentraining kann ein Patient einer permanenten Inkontinenz vorbeugen.

Was viele Patienten nicht wissen: Die Entfernung ihrer Prostata hätte sich eventuell vermeiden lassen. Denn es gibt auch eine vielversprechende, organerhaltende Behandlung mit hohen Behandlungschancen und geringen Folgewirkungen. Bei der TULSA Pro-Behandlung werden die Entzündungsherde der Prostata gezielt verkocht. Durch das Erhitzen des Gewebes, wird der Zelltod erreicht, so dass der Mann keine Entzündungsherde in der Prostata hat.

Vorteile der TULSA-PRO Behandlung bei chronischer Prostatitis:

  • Man(n) behält seine Prostata
  • Kontinenz kann bewahrt werden
  • Potenz kann erhalten werden
  • Ejakulation kann geschont werden

Das von Dr. Lumiani geleitete Team in der ALTA Klinik besteht aus den weltweit ersten Ärzten, die diese Therapiemethode durchgeführt haben. Diese Behandlungsmethode hat sich nicht nur bei chronischen Entzündungen, sondern auch bei gutartigen und bösartigen Prostataerkrankungen bestens bewährt.

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