Holmium-Laser-Enukleation der Prostata – HoLEP in der ALTA Klinik
Die Holmium-Laser-Prostata-Chirurgie ist eine minimal-invasive Behandlung für eine vergrößerte Prostata. Bei diesem Verfahren, das auch Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) genannt wird, wird ein Laser verwendet, um das vergrößerte Gewebe zu entfernen. Das vergrößerte Gewebe liegt in der Innenzone (Transitionszone) der Prostata und da die Harnröhre mittig durch die Prostata verläuft, kann das vergrößerte Gewebe, die Harnröhre einengen und den Urinfluss durch die Prostata blockieren. Durch die HoLEP-Behandlung wird dieses vergrößerte Gewebe entfernt, so dass die Harnröhre nicht mehr eingeengt und der Harnfluss nicht mehr gestört wird.
- Holmium-Laser-Enukleation der Prostata – HoLEP in der ALTA Klinik
- Wer sollte sich einer Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) unterziehen?
- Welche Vorteile bietet die HoLEP-Therapie in der ALTA Klinik?
- Wie lange krank nach HoLEP OP?
- Wie funktioniert die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)?
Die Behandlung bietet in der Regel eine dauerhafte Lösung für eine vergrößerte Prostata (medizinisch bezeichnet: benigne Prostatahyperplasie). In der ALTA Klinik bleiben die Patienten, anders als im Krankenhaus (ca. 6 Nächte), lediglich maximal 2 Nächte.
Warum die ALTA Klinik?
Die ALTA Klinik verfolgt einen hochgradig individualisierten Ansatz, der die Anatomie und Nervenstruktur jedes Patienten abbildet, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Unser fundiertes Wissen, unsere breit gefächerte Erfahrung und unser Mitgefühl für die Patienten zeichnen unser hochangesehenes Team aus. Unsere Prostata-Spezialisten haben bei vielen Behandlungen und Verfahren für ein breites Spektrum urologischer Erkrankungen Pionierarbeit geleistet.
Wie bei anderen Möglichkeiten der Prostata-Laserchirurgie kann HoLEP im Vergleich zur herkömmlichen Prostataoperation eine schnellere Genesung und Symptomlinderung bieten. In seltenen Fällen kann eine erneute Behandlung mit HoLEP bei Harnsymptomen erforderlich sein.
Wer sollte sich einer Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) unterziehen?
Benigne Prostatahyperplasie (BPH) tritt bei mehr als 40 Prozent der Männer über 60 Jahren auf und ist eine der Hauptursachen für Symptome beim Wasserlassen. Diese Symptome können im Alter schlimmer werden. Obwohl viele Fälle von Harnwegsobstruktion durch vergrößerte Prostata ohne Operation behandelt werden können, müssen Patienten, die von solchen medizinischen Behandlungen nicht profitieren, möglicherweise irgendwann operiert werden, um langfristige Probleme wie Harnverhalt, Harnwegsinfektionen und Blasensteine zu vermeiden oder in den Griff zu bekommen. Patienten, die für eine HoLEP geeignet sind, haben typischerweise Symptome aufgrund einer sehr großen Prostata.
Kandidaten für eine HoLEP sind Patienten mit folgenden Symptomen:
- häufiger Harndrang verspüren
- unterbrochener Harnstrahl
- abgeschwächter Harnstrahl
- Pressen beim Wasserlassen
- Restharngefühl
- Nachträufeln
- verzögerter Beginn beim Wasserlassen
- Harnverhalt
- Harnblasenentleerungsstörungen haben
- bereits einen Dauerkatheter tragen
Bringen Sie keine veraltete Technologie in den Kampf gegen eine vergrößerte Prostata.
Leiden Sie an einer Prostatavergrößerung? Hätten Sie gerne eine Behandlungsempfehlung?Unsere Prostata-Experten geben alles, um Ihnen eine informierte bewusste Entscheidung zu ermöglichen, von der Sie ein Leben lang profitieren.
Welche Vorteile bietet die HoLEP-Therapie in der ALTA Klinik?
Vorteile sind folgende:
- hochgradig individualisierter Ansatz, der die Anatomie und Nervenstruktur jedes Patienten abbildet
- nur maximal 2 Nächte stationär in der ALTA Klinik (in Krankenhäusern liegt der Durchschnitt bei ca. 6 Tagen)
- Zuhilfenahme der MRT-Bilder
- effektive Entfernung des vergrößerten Gewebes
- keine Limitation der Prostatagröße
- schnelle Erholungszeit
- rasche Symptomverbesserung
Wie lange krank nach HoLEP OP?
Die meisten Patienten erholen sich nach dem Eingriff sehr schnell. Nach der Behandlung bleibt der Patient lediglich maximal 2 Nächte stationär in der ALTA Klinik. In Krankenhäusern sind es mit ca. 6 Nächten deutlich länger. Generell sollte auf körperliche Arbeit in den ersten Wochen verzichtet werden. Während der Genesungszeit sollte kein schweres Heben versucht werden; es wird jedoch von den Patienten erwartet, dass sie gehen und leichte Aktivitäten ausführen.
Wie funktioniert die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)?
Der Holmium-Laser ist ein chirurgischer Laser und wird eingesetzt, um das krankhafte, vergrößerte Prostatagewebe, das den Urinfluss blockiert, zu entfernen. Der Vorteil dieser Operationsmethode ist die vollständige Entfernung des störenden Prostatagewebes und dass dies auch bei stark vergrößerten Prostatae möglich ist. Andere Verfahren beispielsweise sind bis zu einer Größe des Gesamtvolumens der Prostata auf 70 ml beschränkt.
Bei der HoLEP können Sie sich das wie bei einer Zwetschge vorstellen (s. unten Abbildung 2: HoLEP-Behandlung der Prostata am Beispiel der Zwetschge). Der Kern ist das vergrößerte Prostatagewebe (Transitionszone) und das Fruchtfleisch ist das gesunde Prostatagewebe (periphere Zone). Um das krankhafte, vergrößerte von dem gesunden Gewebe zu entfernen, geht der Operateur mit dem Laser zwischen das Fruchtfleisch (periphere Zone) und dem Kern (Transitionszone). Er löst den Kern vom Fruchtfleisch mit dem Holmium-Laser heraus – so wie man den Kern einer Zwetschge vom Fruchtfleisch trennt. Das herausgelöste, vergrößerte Gewebe wird dann in die Blase geschoben, bevor es durch die Harnröhre „abtransportiert“ wird. In der Blase ist genügend Platz, um das Gewebe erst in kleinere Stücke zu zerteilen und dann die kleinen, krankhaften Gewebestücke durch die Harnröhre und dem Penis aus dem Körper zu entnehmen. So ist direkt nach dem minimal invasivem Eingriff Ihr gesamter vergrößerter Kern aus Ihrer Prostata entfernt. Dieser Eingriff für Sie blutungsarm und Sie haben auch keine Operationsschnitte am Körper.

HoLEP-Behandlung der Prostata am Beispiel der Zwetschge, bei der der Kern entfernt wird und das Fruchtfleisch erhalten bleibt.
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