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Prostataerkrankungen

Von gut – bis bösartig

Welche Erkrankungen der Prostata gibt es?

Die Prostata kann von einer gutartigen, entzündlichen oder bösartigen Erkrankung betroffen sein. Bei diesen Erkrankungen reagiert in der Regel der PSA-Wert mit einem Anstieg. Aus diesem Grund ist es schwierig, nur über den PSA-Wert die Erkrankung festzustellen. Mit einer MRT-Untersuchung der Prostata können die Erkrankungen unterschieden und diagnostiziert werden.

Mehr dazu unter MRT-Untersuchung der Prostata

Gutartige Erkrankung: PROSTATAVERGRÖSSERUNG

Als gutartige Erkrankung gilt die Prostatavergrößerung. Die entsteht bei fast jedem Mann mit steigendem Lebensalter. In der Fachsprache nennt sie sich benigne Prostatahyperplasie (BPH). Bei einer Vergrößerung nimmt die Prostata an Volumen zu. Dabei wachsen gutartige Knoten (Adenome) in der Innenzone der Prostata. Eine Vergrößerung spürt der Mann erst, wenn die Harnröhre von der Vergrößerung betroffen ist und sich häufiger Harndrang oder Harnblasenentleerungsstörungen bemerkbar macht.

Mehr dazu unter Prostatavergrößerung

Entzündliche Erkrankung: PROSTATAENTZÜNDUNG

Altersunabhängig kann sich eine Prostata entzünden. Eine sogenannte Prostatitis kann sowohl akut als auch chronisch sein. Der Betroffene merkt eine akute Entzündung in der Regel sofort, wie z.B. durch Brennen beim Wasserlassen.

Im Gegensatz dazu kann eine chronische Prostataentzündung unbemerkt bleiben. Chronische Entzündungsherde haben Männer relativ häufig und sind eigentlich nicht von Bedeutung. Man geht davon aus, dass diese Herde Überreste einer leicht akuten Entzündung sind. Jedoch können diese bei manchen Männern trotzdem einen Anstieg des PSA-Wertes auslösen.

Mehr dazu unter Prostataentzündung 

Bösartige Erkrankung: PROSTATAKREBS

Eine bösartige Erkrankung ist ein Prostatakrebs. Mit steigendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, einen Prostatakrebs zu bekommen.

Es gibt unterschiedliche Bösartigkeitsstufen eines Prostatakrebses, die auch zu unterschiedlichen Behandlungen führen. In erster Linie ist ein Prostatakrebs eine bösartige Gewebeveränderung. Diese Gewebeveränderung kann der Mann so nicht bemerken, weil sich nur das Gewebe verändert und keine spürbaren Anzeichen auftreten. Aus diesem Grund kann die Bestimmung des PSA-Wertes über einen Bluttest hilfreich sein, weil dieser Wert bei einem Prostatakrebs ansteigt.

In seltenen Fällen kann es auch zu einer Volumenzunahme der Prostata kommen, wenn ein bösartiger Tumor extrem gewachsen ist. Dieser Fall ist eher selten und dann auch häufig mit einem Ausbruch aus der Prostata und Befall benachbarter Organen verbunden. In so einem Stadium verspürt der Mann in der Regel schon Symptome.

Mehr dazu unterProstatakrebs

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