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Prostata

Vorsorge­untersuchungen

Wann ist mit Prostata-Vorsorge zu beginnen?

Wir empfehlen ab dem 40. Lebensjahr erst ein Mal eine Blutkontrolle bzgl. der Prostata zu machen. Damit ist der PSA-Wert gemeint. Liegt der PSA-Wert unter 1 ng/ml, sind keine weiterführenden Untersuchungen notwendig, weil der PSA-Wert sehr niedrig ist. Zur Vorsorge empfehlen wir aber weiterhin jährlich PSA-Kontrollen durchzuführen, um bei eventuellem PSA-Anstieg rechtzeitig etwas unternehmen zu können. Ist der PSA-Wert grundsätzlich erhöht, sollte abgeklärt werden, welche Ursache zu einer Erhöhung geführt hat. Nur anhand der Höhe des PSA-Wertes lässt sich keine Ursache ableiten. Die Information zur Ursache kann unsere MRT-Untersuchung der Prostata liefern. So kann der Mann erfahren, wodurch sein PSA auffällig ist und er bekommt die Möglichkeit, bei krankhaften Veränderungen der Prostata reagieren zu können.

Vorsorge, obwohl keine Symptome spürbar sind

Viele Männer meinen, dass eine Prostata-Vorsorge angebracht wäre, wenn Symptome wie z. B. Schmerzen oder Funktionsstörungen spürbar sind. Jedoch haben die meisten betroffenen Männer überhaupt keine Symptome - eher im Gegenteil: sie fühlen sich gesund und fit.

Männer glauben auch häufig, dass bei einer Prostatavergrößerung, die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung höher ist. Das stimmt aber so nicht. Mit steigendem Alter vergrößert sich die Prostata bei fast jedem Mann, die sogenannte benigne Prostatahyperplasie. Ebenso kann sich mit steigendem Alter und steigendem PSA-Wert die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Prostatakrebs zu erkranken. Aber nicht jeder Mann mit einer Vergrößerung hat einen Krebs und nicht jeder Mann mit einem Prostatakrebs hat automatisch eine Vergrößerung.

Wenn man insbesondere bedenkt, dass eine altersbedingte Vergrößerung nur aus dem Prostatakern entsteht und sich die meisten bösartigen Prostatatumore in der Prostata-Außenzone befinden. Das bedeutet, dass die Hyperplasie und der Krebs nicht miteinander korrelieren müssen. Das gilt auch für den umgekehrten Fall. Ein Mann kann einen bösartigen Krebs haben, obwohl seine Prostata nicht vergrößert ist.

Die Ausnahme ist aber, wenn der bösartige Tumor bereits ein fortgeschrittener und größerer Krebs ist. Dann kann auch ein großer und aggressiver Tumor sich auf das gesamte Volumen der Prostata auswirken. So ein Krankheitsstadium kommt eher selten vor. Grundsätzlich kann häufig ein erhöhter oder schwankender PSA-Wert als erstes Indiz einer Erkrankung gesehen werden.

Die Prostata-Vorsorge in der ALTA Klinik

Die Prostata-Vorsorge erhält mit steigendem Lebensalter eine zunehmende Bedeutung.

Die optimale Prostata-Vorsorge in der ALTA Klinik liegt in der Kombination von hochauflösender Bildgebung und Labordiagnostik, also:

  • der MRT-Untersuchung der Prostata und des gesamten Beckens

sowie

  • der PSA-Wert Bestimmung und weitere damit zusammenhängende Blutwerte.

Methode und Ablauf unserer Prostata-Vorsorge

Viele Männer drücken sich noch vor der Prostata-Vorsorge, während für die meisten Frauen gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen normal sind. Unsere Untersuchungsmethode ist grundsätzlich für den Patienten nicht unangenehm. Der Mann liegt lediglich im MRT-Gerät und behält dabei seine Unterwäsche an. Die Bildaufnahmen liefern alle wichtigen Informationen über das Organ Prostata und seine benachbarten Organe. Über die technische Weiterentwicklung und Optimierung in der MRT-Diagnostik können wir die Prostata in feinen Schichten nach kleinen Veränderungen und frühzeitigen Auffälligkeiten untersuchen. Ebenso beurteilen wir bei der Prostata-Vorsorge auch die Nachbarorgane, wie z. B. Blase, Samenblasen.

Viele Faktoren wie PSA-Verläufe, eventuelle Vorerkrankungen, familiäre Vorbelastung, Beschwerden oder andere Symptome können für die Untersuchung wichtige Informationen liefern. Daher findet vor jeder Prostata-Vorsorge Untersuchung ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient statt. Auch der Patient hat dabei die Möglichkeit, auf seine Fragen, die entsprechenden Antworten vom Arzt zu bekommen.

Prostatakrebs beginnt meist ohne Anzeichen

Ein Krebs ist eine bösartige Gewebeveränderung, der im Frühstadium oftmals klein ist und daher auch häufig mit keinen Symptomen verbunden ist. Weder hat der Mann in der Regel Probleme beim Wasserlassen, noch in anderen Situationen, wie z. B. Einschränkungen in der Potenz. Genau dieses stellt aber häufig das Problem für eine rechtzeitige Früherkennung dar, weil ein Prostatakrebs meistens ohne „Ankündigung“ entsteht. Als Warnsignal kann der PSA-Wert gesehen werden, jedoch muss der Mann dafür zum Arzt gehen und diesen Wert bestimmen lassen. Eine Erhöhung oder Schwankung des PSA-Wertes kann schon das erste Anzeichen sein. Den PSA-Wert zu ermitteln ist einfach, da dieser über eine Blutuntersuchung bestimmt wird.

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