0521 260 555 44
Mo, 8:00 Uhr

Studie zu Prostatakrebs-Behandlungen abgebrochen

Zum Ende letzten Jahres haben die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen sich von der PREFERE-Studie verabschiedet und die Förderung eingestellt. In dieser Studie sollten bekannte Behandlungsmöglichkeiten bei Frühformen von Prostatakrebs untersucht und bewertet werden. Der Grund für den Abbruch der Studie, die vor dreieinhalb Jahren gestartet wurde, war die zu geringe Zahl der Patienten, die mitmachen wollten.
Damit bleibt weiter unklar, von welcher der vier Möglichkeiten
– Radikaloperation (radikale Prostatektomie),
– perkutane Strahlentherapie,
– Brachytherapie (dauerhaft in der Prostata platzierte Strahlenquellen)
– Aktive Überwachung
Patienten mit einem Prostatakarzinom im frühen Stadium am meisten profitieren.
Für die Studienteilnehmer bedeutet der Abbruch des Projekts kein Nachteil. Für die 343 Patienten wird die weitere Betreuung sichergestellt, wie es in der Studie geplant war.
Die beteiligten Organisatoren und Kostenträger des Studienkonzepts die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Gesellschaft für Urologie, die Deutsche Gesellschaft für Radiologie, der Berufsverband Deutscher Urologen, die Deutsche Krebsgesellschaft und der Krebs-Selbsthilfe-/Patientenorganisation Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) bedauern den Abbruch.
Trotz des vorzeitigen Studienabbruchs resultieren aus der Studie auch wichtige Erkenntnisse. So hat beispielsweise die Zweitbegutachtung der Gewebeproben das Risiko einer Über- oder Untertherapie für die Betroffenen deutlich verringert. Die in den letzten dreieinhalb Jahren eingeschriebenen Patienten haben von diesem Vorteil profitiert – ebenso wie von der strukturierten und neutralen Aufklärung über die vier möglichen Behandlungsoptionen bei Prostatakrebs im frühen Stadium.
Quelle: Deutsche Krebshilfe

Für Sie da
MO, DI, DO:8 - 18 UHR
MI:8 - 17 UHR
FR:8 - 14 UHR
SA:NACH VEREINBARUNG
Unsere Standorte
Bielefeld
Bielefeld

Alfred-Bozi-Str. 3
33602 Bielefeld
Fax: 0521 260 555 14

0521 260 555 44 bielefeld@alta-klinik.de
Berlin-Mitte
Berlin-Mitte

im medneo-Diagnostikzentrum
Reinhardtstr. 23-27
10117 Berlin

030 814 501 8118 berlin@alta-klinik.de
Berlin-Charlottenburg
Berlin-Charlottenburg

im medneo-Diagnostikzentrum
Marburger Straße 12
10789 Berlin

030 814 501 8118 berlin@alta-klinik.de
Frankfurt am Main
Frankfurt am Main

im medneo-Diagnostikzentrum
Bockenheimer Landstraße 23
60325 Frankfurt am Main

069 677 01 63 54 frankfurt@alta-klinik.de
Köln-Deutz
Köln-Deutz

in der Praxis im KÖLNTRIANGLE
Dr. med. Jonas Müller-Hübenthal
Ottoplatz 1
50679 Köln

0221 88848033 koeln@alta-klinik.de