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PSA-Wert Tabelle zur Orientierung

Es gilt nicht, je höher der PSA-Wert desto schlimmer, aber je höher desto abklärungsbedürftiger. Demnach ist der PSA-Wert ein guter Beobachter, aber kein Diagnosesteller.

PSA-Wert Tabelle

PSA – Wert in ng/mlBeurteilung
über 4erhöht und abklärungsbedürftig
2 – 4abklärungsbedürftig
1 – 2kann auffällig sein, wenn der Wert ansteigt
0 – 1unauffällig

Bei dieser Tabelle ist zu berücksichtigen, dass diese Werte nicht für Männer gelten, die bereits eine Behandlung der Prostata hatten. In diesen Fällen werden die PSA-Werte anders bewertet.

„Hohe Lebensqualität auch im Alter ohne Prostataprobleme“

PSA-Werte über 4 ng/ml

Ein PSA -Wert über 4 ng/ml gilt grundsätzlich als erhöht und sollte abgeklärt werden. Die Wahrscheinlichkeit für einen Prostatakrebs steigt ab diesem Bereich.  Es gilt: Je erhöhter der PSA-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Prostatakarzinom vorliegt. Liegt z. B. der PSA-Wert über 10 ng/ml, folgt in der Regel die Diagnose eines Prostatakarzinoms.

Oft wird dann dem Mann zu einer Biopsie der Prostata über den Dickdarm oder dem Damm geraten, die jedoch oft wegen der geringen Trefferwahrscheinlichkeit das Prostatakarzinom möglicherweise nicht aufdeckt, obwohl es vorhanden ist.

Das bedeutet aber umgekehrt nicht zwangsläufig, dass jeder Mann mit einem PSA über 4 ng/ml einen Prostatakrebs hat. Andere Erkrankungen können genauso zu einem Anstieg des PSA-Wertes führen. Um Klarheit zu bekommen, empfiehlt sich unsere multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata, mit der wir hochauflösende und feinschichtige Bilder der Prostata erstellen, um die Ursache einer Erhöhung feststellen zu können. Somit wird die Diagnose sicher ermittelt, welche Erkrankung in der Prostata vorliegt und ob im Anschluss eine MRT-gesteuerte Prostatastanzbiopsie notwendig ist oder nicht. Falls diese Biopsie nicht erforderlich ist, folgt in der Regel die Empfehlung zur dreimonatlichen Kontrolle des PSA-Wertes und je nach PSA-Verlauf eine MRT- Kontrolluntersuchung der Prostata in spätestens einem Jahr.

„Warum mit Angst leben, wenn eine MRT-Untersuchung der Prostata Klarheit schaffen kann“

Hier folgen 4 Beispiele von unterschiedlichen Prostata-Erkrankungen, die aber einen fast gleich hohen PSA-Wert haben (zwischen 4 und 8 ng/ml):

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Wünschen Sie eine persönliche und telefonisch kostenlose Beratung? Möchten Sie die Ursache für Ihren erhöhten PSA-Wert schnell und sicher abklären? Gerne informieren wir Sie über unsere MRT-Untersuchung der Prostata, auf die wir seit 2009 spezialisiert sind und können Ihnen durch unsere vielzähligen Erfahrungen auch in speziellen Fällen helfen.

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PSA-Werte zwischen 2 und 4 ng/ml

Ein PSA-Wert zwischen 2 und 4 ng/ml sollte abgeklärt werden. In diesem Bereich gelten PSA-Werte zwar allgemein noch nicht als erhöht, aber nach unserer langjährigen Erfahrung können PSA-Werte doch häufig abklärungsbedürftig sein, wenn es sich um einen bösartigen Tumor im Frühstadium handelt.

Hier lautet unsere Empfehlung:

  1. Ist bereits ein vorheriger PSA-Wert bekannt und ist der aktuelle Wert höher, ist eine zeitnahe MRT-Untersuchung zu empfehlen.
  2. Handelt es sich um die erste Bestimmung des PSA-Wertes, sollte eine erneute PSA Kontrolle in 3 Monaten durchgeführt werden. Ist der 2. Wert dann höher, ist auch hier eine MRT –Untersuchung der Prostata angeraten.

PSA-Werte zwischen 1 und 2 ng/ml

PSA-Werte in diesem Bereich werden in der Regel als normal angesehen. Die Beurteilung dieses Bereiches kann im Einzelfall aber relativ schwierig sein, weil ein PSA-Spiegel hier nicht als erhöht gilt, aber trotzdem abklärungsbedürftig sein kann, falls es sich um ein Karzinom im Frühstadium handelt.

Wichtig ist auch, die Anstiegsgeschwindigkeit des PSA-Spiegels zu kontrollieren ,um so früh wie möglich die Diagnose eines Prostatakarzinoms stellen zu können: Verdoppelt sich der PSA-Wert z. B. innerhalb eines halben Jahres oder mehr, kann dies den Verdacht auf ein Prostatakarzinom erhöhen. Dies gilt umso mehr für den Fall, dass der PSA-Wert dann immer noch unter 4 ng/ml gelegen ist, z. B. ein Anstieg von 1,2 ng/ml auf 2,6 ng/ml. Hier dient der PSA-Spiegel dann zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms. Die Früherkennung eines hoch bösartigen Prostatakarzinoms ist für jeden Patienten aus verständlichen Gründen enorm wichtig.

Hier gibt es 2 Möglichkeiten für das weitere Vorgehen:

  1. Ein erneuter PSA-Test wird in 3 Monaten durchgeführt. Sollte dieser Wert dann höher sein als der vorherige, ist eine multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata angeraten, um die Ursache für den Anstieg zu finden.
  2. Die andere Möglichkeit ist, dass gleich eine MRT-Untersuchung durchgeführt wird, um klären zu können, ob bedeutende Veränderungen in der Prostata vorliegen.

Das Problem bei der Beurteilung des PSA-Wertes liegt darin, dass eine starke Vergrößerung genauso zu einem Anstieg führen kann wie ein Prostatakrebs. Aber genauso können sich beide Erkrankungen unterschiedlich stark auf den PSA auswirken. Während die Vergrößerung bereits entdeckt wurde, kann ein PSA-Anstieg eventuell auf einen Krebs hinweisen, der sich im Frühstadium befindet.

Für den betroffenen Mann ist es schwierig, über spürbare Anzeichen einen Prostatakrebs von einer Prostatavergrößerung im Frühstadium zu unterscheiden. Eine Vergrößerung kann sich eher bemerkbar machen, weil die Prostata an Volumen zu nimmt und somit zu häufigem Harndrang führen kann. Während ein Prostatakrebs im Frühstadium eine bösartige Zellveränderung ist, die nicht spürbar ist.

Auch wenn ein PSA in diesem Intervall nicht als erhöht gilt, kann in dem einen oder anderen Fall doch eine MRT-Untersuchung hilfreich sein, insbesondere dann, wenn der Mann Klarheit haben möchte.

PSA-Werte zwischen 0 und 1 ng/ml

Werte in diesem Bereich gelten als normal und bedürfen keiner weiteren Abklärung bzw. Untersuchung. Wir empfehlen grundsätzlich ab dem 40. Lebensjahr jährlich den Wert messen zu lassen, um so eine gute Kontrolle zu haben, falls der Wert ansteigen sollte. Liegt der Wert jedes Jahr unter 1 ng/ml kann der Mann sich freuen und die Prostata-Vorsorge damit belassen.

Wann steigt ein PSA-Wert an?

Grundsätzlich kann ein PSA-Wert sowohl bei einer bösartigen, gutartigen oder akuten Erkrankung ansteigen. Das bedeutet, dass der PSA ansteigt, sobald eine Veränderung in der Prostata stattfindet. Krebszellen produzieren in der Regel mehr Antigen als gesunde Zellen und erhöhen den PSA-Wert. Je mehr Eiweiß im Blut vorliegt, desto höher der PSA-Wert und desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung.

Das PSA ist ein Antigen, das nur in der Prostata produziert wird und über einen Bluttest gemessen wird.

Wie sollte bei einem erhöhten PSA-Wert vorgegangen werden?

PSA Schwankungen

Es ist nicht selten, dass PSA-Werte schwanken und krankhaft erhöht sein können. Ist die Schwankung groß, sollte die nächste PSA-Kontrolle relativ zeitnah wiederholt und ggf. eine MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt werden. Kleine Schwankungen können vernachlässigt werden.

Spürbare Symptome und Schmerzen

Prostatakrebs ist eine Erkrankung des älter werdenden Mannes und verursacht in der Regel weder Schmerzen, noch sind spürbare Symptome zu erkennen. Allein ein ansteigender oder hoher PSA-Wert kann den ersten Hinweis liefern.

Junge Männer hingegen können häufiger eine akute Entzündung der Prostata bekommen. Eine Entzündung geht meistens mit spürbaren und teilweise schmerzhaften Symptomen einher, wie beispielsweise Brennen beim Wasserlassen. In so einem Fall steigt der PSA-Wert meistens im zweistelligen Bereich an und wird zudem von hohen Entzündungswerten begleitet. In der Regel wird eine akute Entzündung erfolgreich mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Haben Sie Angst vor Prostatakrebs und wünschen sich endlich Klarheit? Wir beraten Sie gerne persönlich:

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