Prostatakarzinom

Keine Symptome und doch ein Prostatakarzinom

suspekte Stelle in der Prostata

In den meisten Fällen verspüren Männer mit einem Prostatakarzinom keine Symptome. Das ist auch sehr häufig das Problem für die Früherkennung.

Der erste Kontakt in diese Richtung entsteht oftmals über den PSA-Wert, der weiteren Aufschluss zur Prostata geben soll. In so einem Fall wird vorausgesetzt, dass ein Mann sich auch den PSA-Wert bestimmen lässt, ohne im ersten Moment einen richtigen Anlass dafür zu sehen.

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PSA-Wert als Indiz

Ein Prostatakarzinom verursacht oftmals keine Beschwerden, insbesondere, wenn es, wie so oft, nur ein kleines Karzinom ist und dieses beispielsweise zentral in der Prostata liegt. In so einem Fall hat der Mann weder Potenzprobleme noch Probleme mit dem Wasserlassen oder sonstige Beschwerden. Einzig und allein der PSA-Wert ist ein Indiz dafür, dass es sich um ein Prostatakarzinom handeln könnte. Ein zentral liegendes oder ein Karzinom in der oberen Randzone kann weder ertastet noch mit dem Ultraschall gesehen werden. Diese verdächtigen Areale in der Prostata sind in den meisten Fällen sehr klein und können daher mit den üblichen Methoden nicht erkannt werden. Die einzige Möglichkeit zur Erkennung ist die MRT-Diagnostik, die so genannte MRT-Untersuchung der Prostata.

Prostatakarzinom ist der medizinische Begriff für einen Prostatakrebs. Um ein Prostatakarzinom frühzeitig zu erkennen, sollte die Ursache für einen erhöhten PSA-Wert in jedem Fall abgeklärt werden. Wird das Karzinom frühzeitig und präzise erkannt, kann es erfolgreich behandelt werden.

Es haben sich im Laufe der Zeit Risikogruppen herausgebildet, bei denen bekannt ist, dass eine erhöhte Gefahr besteht, an einem Prostatakarzinom zu erkranken.

Risikofaktoren und Symptome für Prostatakarzinom

Ein hoher PSA-Wert, aber auch Störungen beim Wasserlassen können Symptome für ein Prostatakarzinom sein.

Bei welchen Männern tritt ein erhöhtes Risiko auf?

An dieser Stelle sei erwähnt, dass viele Studien den Normwert schon bei 2.0 ng/ml festlegen. Diese Ansicht deckt sich auch mit unseren internen Statistiken. Daher gilt ein PSA-Wert ab 2.0 ng/ml bereits als abklärungsbedürftig.

  • Der PSA-Wert liegt über dem Normwert von 4.0 ng/ml.
  • Der PSA-Wert steigt stetig an und dies über einen relativ kurzen Zeitraum. Dieses gilt für PSA-Werte sowohl im Normbereich als auch über Norm.
  • Der PSA-Wert schwankt ständig. Dieses gilt für PSA-Werte sowohl im Normbereich als auch über Norm.
  • Eine familiäre Vorbelastung vorliegt, z. B. der Bruder oder der Vater hat(te) ein Prostatakarzinom
  • Länger anhaltende Störung bei der Blasenentleerung (Miktionsstörungen)

Symptome wie Schmerzen im Beckenbereich oder Probleme bei der Blasenentleerung treten meistens aber erst im fortgeschrittenen Stadium auf, so dass bei erhöhten Risikofaktoren eine genaue Untersuchung in jedem Falle erfolgen sollte.

Vorgehensweise in der ALTA Klinik

MRT-Basisuntersuchung

In der ALTA Klinik wird aufgrund unzureichender Ergebnisse mittels Ultraschall die Prostata ausschließlich mit dem MRT-Gerät untersucht und nicht mit dem Ultraschall. Ebenso wird auch auf die rektale Tastuntersuchung und die Elastographie verzichtet. Es können damit häufig nur Vermutungen bezüglich Prostatakarzinom aufgestellt werden und es setzt voraus, dass der Tumor günstig liegt (zur Darmseite hin ausgerichtet), dass der Tumor groß ist, jedoch die Prostata selbst aber nicht vergrößert ist.

Um ein Prostatakarzinom zu diagnostizieren, führen wir eine MRT-Untersuchung der Prostata durch (MRT bedeutet: Magnetresonanztomographie oder auch Kernspintomographie). Das MRT-Gerät ist für unsere Untersuchung das beste bildgebende Verfahren. Mit dieser Untersuchung sehen wir bereits kleinste Gewebeveränderungen, die auf ein Prostatakarzinom hindeuten. Sie gibt Aufschluss über die Lage eines Karzinoms, trennt bildgebend verdächtiges Gewebe von gesundem Gewebe, gibt Informationen zur Prostatakapsel und über eine eventuelle Infiltration der benachbarten Organe, Lymphknoten und ob bereits ein Knochenbefall vorliegt.

 

MRT-Untersuchung der Prostata



Gezielte Prostatabiopsie nur bei positivem MRT-Befund

Wird bei der MRT-Untersuchung ein verdächtiger Herd festgestellt, muss Gewebe genau aus dieser Stelle untersucht werden, um den Verdacht eines Prostatakarzinoms verifizieren zu können. Diese Gewebeentnahme können wir gezielt aus dem erkrankten Gewebe entnehmen, da wir mit Unterstützung des MRT-Gerätes genau die Stelle lokalisieren können. Somit wird nicht mehrfach in die Prostata gestochen, sondern exakt das veränderte Gewebe, bei dem ein Verdacht eines Prostatakarzinoms besteht, entnommen. Wichtig ist auch der Hinweis, dass wir nicht durch den Darm gehen, sondern durch die Haut (daher keine präventive Antibiotika-Einnahme notwendig).

Das Ergebnis der Pathologie liefert neben der histologischen Auswertung, bezüglich eines Prostatakarzinoms, auch den Grad der Aggressivität des Tumors, den so genannten Gleason-Score.

Die herkömmlichen Untersuchungsmethoden

Tastuntersuchung

Um ein Prostatakarzinom zu entdecken, wird häufig eine rektale (über den Enddarm) Untersuchung durchgeführt. Dabei kann der Arzt ein Prostatakarzinom im fortgeschrittenen Stadium vermuten, wenn er sehr erfahren ist. Da ein tastbares Karzinom aber oftmals nicht mehr verkapselt ist, und dieses zudem häufig nicht auf der tastbaren, zur Darmseite hin ausgerichteten Seite lokalisiert ist, ist die Untersuchung in der Regel nicht aussagekräftig in Bezug auf einen Tumor.

Transrektales Ultraschall

Bei der urologischen Untersuchung und nach dem Tastbefund wird häufig ein transrektaler Ultraschall durchgeführt, mit dem die Größe der Prostata, der Druck auf die Blase bestimmt werden kann sowie Kalkablagerungen von einer abgelaufenen Prostatitis (Prostataentzündung) gesehen werden können. Auch knotige Veränderungen können festgestellt werden, jedoch nicht, ob es sich dabei um gutartige oder bösartige Stellen handelt. Daher kann ein Prostatakarzinom auch mit dieser Methode nicht abgegrenzt werden. Es sei denn, das Prostatakarzinom ist bereits so groß gewachsen, dann ist es auch mit Ultraschall sichtbar.

Elastographie (Histo-Scanning)

Die Elastographie ist eine neuere bildgebende Methode, bei der die besondere Eigenschaft von Tumorgewebe genutzt wird, nämlich dass dieses häufig fester ist als gesundes Gewebe. Mit dem Schallkopf, der rektal eingeführt wird, wird während der Untersuchung Druck auf das Gewebe ausgeübt. Anhand der Unterschiede in der Elastizität des Gewebes können Vermutungen über gut- und bösartige Tumore aufgestellt werden.

Nachrichten zu dem Thema Prostatakarzinom:

29.07.2016 - Die Prostata ist ein sehr empfindliches Organ, das gepflegt werden will. Dazu gehört auch eine gesunde Lebensweise. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht bei allen Männern... - Quelle

28.07.2016 - 28.07.2016 Seit dem 28.7.2016 hat der Verein Darmkrebs-Liga e.V. 3 weitere themenbezogene Internetseiten für Patienten-Informationsveranstaltungen unter dem Oberbegriff... - Quelle

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04.07.2016 - Die Art der Kohlenhydrate kann das Krebsrisiko beeinflussen. Gezuckerte Getränke, prozessierte Lebensmittel und andere Kost mit energiedichten Kohlenhydraten erhöhten das... - Quelle

14.06.2016 - Die Therapiemöglichkeiten bei einem Lungenkarzinom entwickeln sich - wenn auch langsam - positiv: "Heutzutage ist bei korrekter Indikationsstellung und Risikoabwägung sowie... - Quelle

 

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