Prostata MRT

MRT- Untersuchung der Prostata und des gesamten Beckens

Prostata-MRT-Untersuchung

Wann wird eine MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt?

Die MRT-Untersuchung wird durchgeführt, wenn

  1. der PSA Wert erhöht, ansteigend oder schwankend ist
  2. die Prostata vergrößert ist
  3. als nächstes eine Stanzbiopsie folgen soll
  4. eine Stanzbiopsie kein Ergebnis geliefert hat
  5. ein Verdacht auf Prostatakrebs besteht
  6. eine familiäre Vorbelastung bekannt ist
  7. der Mann einen Prostata-Check machen will.

Warum eine MRT-Untersuchung der Prostata?

Die MRT-Untersuchung kann eine hochauflösende Darstellung der Prostata bieten, vorausgesetzt die Untersuchung enthält alle wichtigen Untersuchungsbausteine. Das MRT-Gerät kann die Prostata in ganz dünnen Schichten untersuchen.
Das ist wichtig, weil häufig schon kleine krankhafte Veränderungen Auswirkungen haben können. Veränderungen in der Prostata können eine altersbedingte und gutartige Vergrößerung sein, die sogenannte Hyperplasie, aber auch eine Entzündung, sowohl eine akute als auch eine chronische oder ein bösartiger Tumor.
Durch unsere jahrelange Erfahrung haben wir die MRT-Prostata so optimieren können, dass wir in der Lage sind, bereits kleinste Veränderungen frühzeitig festzustellen. Unsere Optimierung besteht darin, dass wir neben den Standardmessungen noch eine Vielzahl an speziellen Messungen pro Patient erstellen, die bei der Diagnosenstellung häufig ausschlaggebend sein können. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren kommt es zu einer Untersuchungszeit von rund 50 Minuten.

zu 1. PSA Wert ist erhöht, ansteigend oder schwankend

Der PSA-Wert ist ein guter Beobachter der Prostata, weil dieser Wert sich nur bei einer Erkrankung in der Prostata verändert, meistens steigt der Wert dann an. Der PSA-Wert ist aber kein Diagnosenfinder. Das bedeutet, dass ein hoher PSA-Wert einen Hinweis für eine weiterführende Untersuchung geben kann, wie die MRT-Untersuchung der Prostata, die dann die Erkrankung feststellen kann.

Durch unsere langjährige Erfahrung können wir sagen, dass ein PSA-Wert unter 1 ng/ml in der Regel unauffällig ist und keiner weiteren Abklärung bedarf.

PSA-Werte ab 1 ng/ml können auffällig sein, wenn ein stetiger Anstieg zu beobachten ist. In unserer Klinik stellen wir auch mal bei Männern mit einem nicht erhöhten PSA-Wert Prostatakrebs fest. In diesen Fällen kann der Wert zwischen 1 ng/ml und 4 ng/ml liegen, obwohl allgemein ein PSA-Wert erst ab 4 ng/ml als erhöht gilt.

Diese Angaben zum PSA-Wert gelten nicht für bereits an der Prostata behandelte oder operierte Männer. In so einem Fall sind die Werte anders zu deuten.
Mehr dazu unter PSA-Wert

Zu 2. Prostatavergrößerung

In der Regel vergrößert sich die Prostata bei fast jedem Mann mittleren Alters. Eine Vergrößerung kann als altersbedingte Veränderung bezeichnet werden und gilt grundsätzlich als eine gutartige Erkrankung.

Eine stark vergrößerte Prostata kann sich auch über einen erhöhten PSA-Wert bemerkbar machen. Hier ist nur zu differenzieren, ob der Auslöser nur die Vergrößerung ist, oder vielleicht doch zusätzlich eine bösartige Erkrankung in der Prostata ist. Ebenso ist zu unterscheiden, ob die Prostata nur durch den Alterungsprozess vergrößert ist oder ein groß gewachsener Tumor der Grund dafür sein kann. All diese Informationen kann die MRT-Untersuchung der Prostata liefern.
Mehr dazu unter Prostatavergrößerung

Zu 3. als nächstes eine Stanzbiopsie folgen soll

Viele Männer stehen vor der Entscheidung einer Biopsie. Eine Biopsie bedeutet, sich Gewebeproben aus der Prostata entnehmen zu lassen. Einige Männer suchen nach Alternativen, die eine Biopsie eventuell nicht notwendig machen. Unsere MRT-Untersuchung kann in vielen Fällen Männern eine Biopsie ersparen.
Viele feine MRT-Bilder werden von der Prostata erstellt und nach Veränderungen oder Auffälligkeiten untersucht. Bildlich stellt sich eine krankhafte Veränderung, wie z. B. ein Krebsherd, in der Prostata anders dar als gesundes Prostatagewebe. Wenn keine verdächtigen Gewebestrukturen diagnostiziert werden, erfolgt auch keine Biopsie. Die Biopsie ist nur bei Verdacht auf Prostatakrebs notwendig.
Mehr dazu unter Vorteile unserer MRT-Prostata

zu 4. eine Stanzbiopsie kein Ergebnis geliefert hat

Die Standard-Stanzbiopsie verläuft systematisch. Das bedeutet, dass die Gewebeproben bei einer Biopsie gemäß der S3-Leitlinien nach einem Schema entnommen werden. In der Regel werden 10 bis 12 Proben aus der Prostata gestanzt. Wenn eine Stanzbiopsie erfolgen soll, dann ist der PSA-Wert bei dem betroffenen Mann schon auffällig bzw. erhöht. Sollte bei einer systematischen Biopsie „negativ“, „kein Krebs“ oder „Entzündung“ als Ergebnis herauskommen, steht die Frage weiterhin im Raum, ob eventuell eine bösartige Stelle in der Prostata durch die Biopsie einfach nicht getroffen wurde. Vor der Biopsie weiß der biopsierende Arzt häufig nicht, ob überhaupt und wo eine verdächtige Stelle in der Prostata sitzt. Zudem kommt hinzu, dass es Stellen in der Prostata gibt, die über den Darmzugang der Stanzbiopsie nicht erreicht werden können. Bevor wir eine Biopsie durchführen, haben wir durch die MRT-Untersuchung eine verdächtige Stelle in der Prostata lokalisiert und können exakt von dieser Stelle durch die MRT-Bildkontrolle gezielt Gewebeproben entnehmen.
Mehr dazu unter MRT-Prostatabiopsie

Zu 5. Verdacht auf Prostatakrebs besteht

Verdacht auf Prostatakrebs kann bestehen, wenn eine Stanzbiopsie als nächstes durchgeführt werden soll. In dieser Situation wurde meist vorab ein Ultraschall, Tastbefund und/oder PSA-Wert bestimmt. Ob tatsächlich ein Verdacht auf einen bösartigen Tumor besteht, können wir vor einer Biopsie mit unserer MRT-Untersuchung feststellen. Durch die hochfeine MRT-Untersuchung können wir in der Regel eine verdächtige Stelle in der Prostata sehen und in der Größe und Ausdehnung bestimmen.
Mehr dazu unter Prostatakrebs

zu 6. eine familiäre Vorbelastung bekannt ist

Es ist bekannt, dass bei Männern, die familiär vorbelastet sind, die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch an Prostatakrebs zu erkranken, insbesondere wenn der Vater oder Bruder bereits davon betroffen ist. Wir empfehlen in solchen Fällen jährlich einen PSA-Wert bestimmen zu lassen und in regelmäßigen Abständen eine MRT-Untersuchung der Prostata durchzuführen. So kann die Prostata gut beobachtet und bei einer eventuellen Veränderung reagiert werden.
Mehr dazu unter Prostatakrebs

Zu 7. der Mann einen Prostata-Check machen will

Viele Männer wollen ab einem bestimmten Alter für Ihre Gesundheit vorsorgen. Die Prostatavorsorge ist ein wichtiger Bestandteil, weil der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist. Den Prostata-Check führen wir mit unserer MRT-Untersuchung durch. Damit können wir sehen, ob es schon kleine Veränderungen in der Prostata gibt. In Kombination dazu, bestimmen wir noch ein Blutprofil mit allen wichtigen Laborwerten, die die Prostata betreffen.
Mehr dazu unter Prostata-Vorsorge

 

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