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Kopf

Radiologie

Ursachen für Kopfschmerzen

Viele Menschen leiden an Kopfschmerzen. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein. Neben Befunden wie z. B. Durchblutungsstörungen des Gehirns können auch immer häufiger psychische Faktoren, wie z. B. Stress oder Arbeitsüberlastung, zu Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Kopf führen.


Zur sicheren Diagnose ein Kopf-MRT


Erkrankungen im Kopf und im Gehirn können mit einer MRT-Untersuchung diagnostiziert bzw. ausgeschlossen werden. Eine MRT-Untersuchung des Kopfes ist angezeigt, wenn

  • ungeklärte Kopfschmerzen vorliegen
und/oder ein Verdacht besteht auf

  • Tumore und Fehlbildungen des Kopfes
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Durchblutungsstörungen, z. B. durch Gefäßverengungen im Gehirn
  • Entzündliche Erkrankungen des Gehirns (z. B. Multiple Sklerose)
  • Degenerative Erkrankungen des Gehirns, (z. B. Alzheimer)
  • Folgen von Stoffwechselstörungen (z. B. bei Diabetes mellitus)
  • krankhafte Gefäßerweiterungen (Aneurysma)
  • Entzündliche Erkrankungen der Hirnhaut (Meningitis)
  • Zustand nach Kopfverletzung (Schädelhirntrauma)
  • Unfallspätfolgen
  • Kindliche Entwicklungsstörungen bzw. Missbildungen des Gehirns
  • Epilepsie
  • Metastasenausschluss bei bekanntem Primärtumor

Mögliche Ursachen und Symptome


1. KOPFSCHMERZEN

Auch häufige Kopfschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Während z. B. bei manchen Menschen eine hohe psychische Belastung am Arbeitsplatz in Kombination mit Unzufriedenheit zu temporären Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen kann, leiden andere wiederum an chronischen Kopfschmerzen wie z. B. an Migräne. In diesen Fällen müssen auch andere krankhafte Ursachen, wie z. B. ein Gehirntumor, sicher ausgeschlossen werden. Von daher ist eine MRT-Untersuchung des Kopfes in so einem Fall angezeigt.


2. ENTZÜNDLICHE ERKRANKUNGEN

Bei entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, wie z. B. der MS (Multiple Sklerose oder auch ED- encephalitis disseminata bekannt), kann die MRT- Untersuchung des Kopfes als Primärdiagnostik die Erkrankung feststellen. Auch bei bekannter MS wird die MRT-Untersuchung als Verlaufskontrolle angewendet, um eventuelle Verschlechterungen oder Neubildungen von weiteren Entzündungsherden diagnostizieren oder den Erfolg einer eingeleiteten medikamentösen Therapie dokumentieren zu können. Grundsätzlich wird die MRT des Kopfes bei bereits bekannten Erkrankungen des Gehirns als Verlaufskontrolle eingesetzt.


3. VERDACHT AUF SCHLAGANFALL

Bei Verdacht auf einen eventuellen Schlaganfall sollte die MRT-Untersuchung des Kopfes die erste Wahl zur Primärdiagnostik sein. Damit kann der Schlaganfall im Gehirn auch bei kleinstem Ausmaß lokalisiert werden und ist auch hier für die Verlaufskontrolle dienlich.


4. ALZHEIMER-ERKRANKUNG

In unserer Klinik beschäftigen wir uns auch mit der Vorsorge bezüglich der Alzheimer-Erkrankung. Durch ein spezielles MRT-Untersuchungsprotokoll des Kopfes können wir mit unserem Kooperationspartner im Rahmen der Vorsorge eine Prognose für die nächsten 5 Jahre erstellen und eine Wahrscheinlichkeit für eine eventuelle Erkrankungsgefahr berechnen. Diese Untersuchung bietet sich bei älteren Menschen an und bei denen, die familiär vorbelastet sind.


Untersuchung des Kopfes zur Diagnostik


Das Gehirn stellt die Schaltstelle des menschlichen Körpers dar. Alle Informationen werden hier verarbeitet, insbesondere die aus den Sinnesorganen. Bei Störungen müssen krankhafte Prozesse ausgeschlossen werden, wie z. B. bei Schwindel. In diesem Fall wird das Gleichgewichtsorgan überprüft.

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