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PSA-Werte Alter

Erklärung über den PSA-Wert im Alter

Steigt der PSA Wert mit steigendem Alter?

Grundsätzlich nein. Aber mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für
Prostataerkrankungen, die in der Regel mit einem hohen PSA-Wert einhergehen.

Dazu gehört die gutartige und altersbedingte Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie). Im Alter nimmt die Prostata bei den meisten Männern an Volumen zu. Diese Vergrößerung entsteht durch gutartige Knoten (Adenome), die sich im Prostatakern bilden. Bei einigen Männern reagiert die Vergrößerung auf den PSA-Wert und führt demnach zu einem Anstieg. Bei anderen wiederum ist die Vergrößerung im Ultraschall oder auf den MRT-Bildern zwar sichtbar, aber ohne bedeutende Auswirkung auf den PSA-Wert.

Bei einem Prostatakrebs hingegen liegt der Wert in der Regel über dem Normbereich (über 4 ng/ml). Im Frühstadium kann der PSA noch unter 4 ng/ml liegen, der aber über die Zeit kontinuierlich ansteigt. Grundsätzlich sollte die Prostata abgeklärt werden, wenn der Mann einen PSA-Wert von über 2 ng/ml hat, bzw. spätestens ab 4 ng/ml.

Ein PSA-Wert von über 4 ng/ml ist auch im mittleren Lebensalter nicht altersentsprechend, sondern deutet in der Regel auf eine Erkrankung hin, die gutartig, bösartig oder auch akut sein kann.
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