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PSA-Wert senken

Informationen über den PSA-Wert

Kann man den PSA-Wert senken?

Wenn eine Erkrankung in der Prostata besteht, steigt der PSA-Wert in der Regel dadurch an. Demnach kann der PSA-Wert nur gesenkt werden, wenn die Erkrankung erfolgreich behandelt ist.

Unterschiedliche Erkrankungen können zu einem Anstieg des PSA-Wertes führen. Dazu gehört

PSA-Wert senken bei Prostatavergrößerung

Mit einer medikamentösen Behandlung kann der PSA-Wert bei einer Prostatavergrößerung gesenkt werden. Die Probleme bei einer bekannten Vergrößerung sind nicht der erhöhte PSA-Wert, sondern häufig die daraus resultierenden Beschwerden, wie z. B. Probleme beim Wasserlassen. Erschweren diese Probleme den Alltag, kann eine Prostataverkleinerung durchgeführt werden, bei der die Potenz des Mannes nicht beeinträchtigt wird. Nach einer Prostataverkleinerung sinkt der PSA-Wert.

PSA-Wert senken bei Prostatitis

Steigt der PSA-Wert an, weil der Mann eine Entzündung der Prostata hat, kann in der Regel die Entzündung mit einem Antibiotikum therapiert werden. Nach der Therapie ist die Entzündung abgeheilt und der PSA-Wert gesunken. In so einem Fall ist der PSA-Wert häufig im zweistelligen Bereich und sinkt dann in der Regel wieder unter 4 ng/ml.

Sinkt der PSA-Wert nach einer Antibiose nur minimal, steht die Frage im Raum, ob der PSA-Wert ursächlich durch eine andere Erkrankung, wie z. B. einen Prostatakrebs, angestiegen sein könnte. Im so einem Fall hilft keine Antibiotika-Therapie.

PSA-Wert senken bei Prostatakrebs

Ist der PSA-Wert erhöht, weil der Mann einen Prostatakrebs hat, kann der Wert nur gesenkt werden, wenn der Krebs behandelt ist. Je nach Grad und Ausbreitung kann ein Prostatakrebs durch eine operative Entfernung der Prostata (Prostatektomie) oder eine organerhaltende Prostatabehandlung (fokale Therapie) therapiert werden. Wenn der Prostatakrebs behandelt ist, sinkt der PSA-Wert in der Regel wieder in den Normbereich (< 4 ng/ml).

PSA-Wert senken durch Anti-Hormon-Therapie

Wenn weder eine Operation noch Strahlentherapie bei einem Prostatakrebs als Behandlungsmethode in Frage kommen, kann eine Anti-Hormon-Therapie eingesetzt werden. Diese Therapie führt dazu, dass ein Prostatakrebs durch Anti-Hormone unter Kontrolle ist und sich nicht mehr weiterentwickelt. Als Nebeneffekt sinkt der PSA-Wert. Nachteil dabei ist, dass eine Anti-Hormon-Therapie die männliche Funktion bzw. Potenz beeinträchtigen kann.

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