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PSA-Wert bei einer Prostatitis

Informationen zu dem PSA-Wert bei einer Prostatitis

Ist der PSA-Wert bei einer Prostatitis immer erhöht?

Bei einer Prostatitis ist in erster Linie zwischen einer akuten oder chronischen Entzündung zu unterscheiden.

Akute Prostatitis

Leidet der Mann an einer akuten Prostatitis ist in der Regel der PSA-Wert deutlich erhöht (> 10 ng/ml). Neben dem PSA-Wert sind zudem die Entzündungswerte (CRP, sensitives CRP) im Blut erhöht. Eine akute Entzündung befällt meistens das gesamte Prostataorgan. Mögliche Anzeichen können beispielsweise Brennen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang sein.

Behandlung einer akuten Prostatitis

In der Regel wird eine akute Prostatitis durch eine mehrtägige Antibiotika-Einnahme behandelt. Nach Beendigung der Antibiotika-Therapie wird der PSA-Wert erneut bestimmt; zur Sicherheit auch die Entzündungswerte. Wenn alle Werte wieder in den Normbereich gesunken sind, ist die Behandlung erfolgreich gelaufen.

Chronische Prostatitis

Bei einer chronischen Prostatitis sind die PSA-Werte und Entzündungswerte in der Regel leicht erhöht.
Die Symptome einer chronischen Entzündung können die gleichen sein wie bei einer akuten Prostatitis. Eine akute Entzündung breitet sich meistens auf die gesamte Prostata aus. Eine chronische Entzündung entsteht dann, wenn eine akute Prostatitis nicht richtig verheilt und in eine chronische übergeht. Wenn viele chronische Entzündungsherde vorliegen, kann das zu Funktionsstörungen der Prostata führen und die Erektion einschränken.

Behandlung einer chronischen Prostatitis

Eine chronische Entzündung kann in der Regel nicht behandelt werden, auch ein Antibiotikum ist da wenig hilfreich. Man geht davon aus, dass Männer ab dem mittleren Lebensalter häufig chronische Entzündungsherde in der Prostata haben, die jedoch in den meisten Fällen unbedeutend sind.
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