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Prostatakrebs

Prostataerkrankungen

PSA-Wert als erstes Anzeichen für Prostatakrebs?

Einen Prostatakrebs bemerkt der Mann in der Regel nicht, insbesondere nicht im Frühstadium. In erster Linie ist ein Prostatakrebs eine Gewebeveränderung und nicht eine Gewebevergrößerung.

Ein erstes Anzeichen für Prostatakrebs kann der PSA-Wert liefern. Der PSA-Wert gilt als Tumormarker und wird über eine Blutprobe bestimmt. Wenn dieser Wert erhöht ist oder tendenziell ansteigt, kann das ein Hinweis auf einen Prostatakrebs geben.

Grundsätzlich sollten PSA-Werte, die über 2 ng/ml liegen oder tendenziell ansteigend sind, nach ihrer Ursache überprüft werden. Die MRT-Untersuchung der Prostata kann zur Ursachenfindung die entsprechenden Informationen liefern.

Gibt es Männer, die besonders gefährdet sind?

  • grundsätzlich ist jeder Mann mittleren Alters gefährdet
  • Männer mit hohem PSA-Wert (über 2 ng/ml)
  • Männer mit ansteigendem oder schwankendem PSA-Wert
  • Männer mit familiärer Vorbelastung, z. B. wenn der Vater oder der Bruder bereits an Prostatakrebs erkrankt ist
  • wenn eine Antibiotika-Therapie nicht zu der gewünschten Senkung des PSA-Wertes geführt hat
  • wenn die Prostata vergrößert ist und der Mann Harnblasenentleerungsstörungen (Miktionsstörungen) hat.

Die MRT-Untersuchung zur Ursachenfindung bei erhöhtem PSA-Wert

Stellt der Urologe fest, dass der PSA-Wert erhöht oder tendenziell ansteigend ist, sollte die Ursache dafür abgeklärt werden, denn grundlos steigt ein PSA-Wert nicht an. Mit unserer MRT-Untersuchung der Prostata können wir die eine oder die Ursachen für einen erhöhten oder ansteigenden PSA-Wert liefern.

Besteht nach dieser MRT-Untersuchung der Verdacht auf Prostatakrebs, können wir mit unserer gezielten und nicht durch den Darm gehenden Biopsie exakt Proben von Verdachtstellen nehmen. Der Pathologe kann dann die Gewebeproben in ihrer Bösartigkeit untersuchen und bestimmen.

Ist die Verdachtstelle pathologisch bestimmt, entscheidet sich je nach Bösartigkeitsgrad der weitere Verlauf bzw. welche Therapieform die beste ist.

Präzise Informationen zum Prostatakarzinom durch das MRT-Verfahren

Auch dem operierenden Urologen können wir präzise Informationen liefern wie:

  • genaue Lokalisation und Definition eines bösartigen Prostatatumors: rechte Seite, linke Seite, oben-unten, aussen-innen, vorne-hinten
  • die Lokalisation eines Tumors kann exakt in den Zonen (Prostatakern und Außenzone) unterschieden werden
  • Bestimmung der Größe und des Volumens eines Tumors

Da wir nicht nur die Prostata untersuchen, sondern auch das gesamte Becken, können wir zusätzlich folgende Informationen erbringen:

Ausdehnung eines Tumors und Befall benachbarter Strukturen (Infiltration der Prostatakapsel, des neurovaskulären Bündels, etc.) oder der benachbarten Organe (Harnblase, Samenblasen, Dickdarm, etc.)

  • Bestimmung bzw. Ausschluss des Lymphknotenbefalls im Becken
  • Ausschluss bzw. Nachweis von Metastasen in Beckenknochen
  • Beurteilung der benachbarten Organe im Becken, wie z. B. Harnblase, Samenblasen.

Diagnose von Prostatakrebs in der ALTA Klinik

Das Diagnostizieren eines Prostatakrebses über eine MRT-Untersuchung ist komplex, hängt von verschiedenen Faktoren zusammen und setzt viele Erfahrungswerte voraus. Über die vielen Jahre an Erfahrungen in der Prostatadiagnostik haben wir alle diese Faktoren in unserem Optimierungsprozess einbeziehen können.

Folgende Faktoren sind für eine korrekte MRT-Untersuchung der Prostata ausschlaggebend:

  • geeignetes MRT-Gerät
  • passende Untersuchungsspule
  • richtige und optimierte Untersuchungsmessungen
  • technische Parameter
  • Anzahl der Bilder
  • Erfahrung des Arztes.

Die Berücksichtigung all dieser Faktoren führt zu einer relativ langen Untersuchungszeit von rund 45 Minuten. Ein weiterer Grund für die lange Untersuchungszeit ist, dass wir nicht nur die Prostata untersuchen, sondern zusätzlich auch das gesamte Becken. Bei der MRT-Untersuchung in unserer Klinik ist weder eine rektale Gerätespule, noch sonst irgendein rektaler (durch den Darm) Eingriff notwendig.

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