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Prostatakrebs

Prostataerkrankungen

Prostatakrebs beginnt meist ohne Anzeichen

PSA-Wert bestimmen als Früherkennung

Ein Prostatakrebs ist in erster Linie eine Gewebeveränderung und nicht eine Gewebevergrößerung. Aus diesem Grund kann ein betroffener Mann einen Prostatakrebs nicht bemerken, insbesondere nicht im Frühstadium. Eine rechtzeitige Früherkennung ist schwierig, da ein Prostatakrebs ohne „Ankündigung“ kommt.
Gesunde Prostata
1. Prostata ohne Erkrankung in der Außenzone
2. Keine Vergrößerung des Kerns
Prostata mit Karzinom
1. 2 Karzinome links in der Außenzone
2. Chronischer Entzündungsherd rechts.
3. Leichte altersbedingte Vergrößerung des Kerns

Welche Männer sind gefährdet?

  • Männer mit einem hohen PSA-Wert (über 2 ng/ml)
  • Männer mit ansteigendem oder schwankendem PSA-Wert
  • Männer mit familiärer Vorbelastung
  • Männer, bei denen eine Antibiotika-Therapie nicht geholfen hat
  • Männer mit Harnblasenentleerungsstörungen (Miktionsstörungen)
  • grundsätzlich jeder Mann ab dem mittleren Lebensalter.

Was hilft zur Früherkennung?

Wir empfehlen ab dem 40. Lebensjahr ein Mal jährlich einen PSA-Wert bestimmen zu lassen, weil dieser Wert bei Prostatakrebs ansteigt. Der PSA-Wert gibt Informationen über die Prostata und wird über einen Bluttest bestimmt. Liegt der Wert über 2 ng/ml ist eine MRT-Untersuchung der Prostata angeraten, um feststellen zu können, wodurch der PSA-Wert angestiegen ist und ob eventuell ein Krebs die Ursache ist.

Mehr zu PSA-Wert Tabelle

MRT-Untersuchung der Prostata bei erhöhtem PSA-Wert

Grundlos erhöht sich ein PSA-Wert nicht. Wird bei einer MRT-Untersuchung der Prostata festgestellt, dass der Verdacht auf Prostatakrebs besteht, ist eine Gewebeprobenanalyse von dieser verdächtigen Stelle notwendig. Wir können mit unserer MRT-gesteuerten Prostatabiopsie ganz schmerzfrei über einen Zugangsweg in der oberen Gesäßregion gezielt Gewebeproben aus verdächtigen Stellen entnehmen. Die Gewebeproben werden dann von unserem Pathologen untersucht. Das Ergebnis des Pathologen entscheidet das weitere Vorgehen.

Durch die MRT-Untersuchung können wir für eine anschließende Therapie bzw. Behandlung folgende Informationen liefern:

  • genaue Diagnostik eines bösartigen Tumors in der Prostata
  • die Lokalisation eines Tumors kann exakt in den Prostatazonen, wie Prostatakern oder Außenzone eingeteilt werden
  • Bestimmung der Größe und des Volumens eines Tumors
  • Ausdehnung eines Tumors und Befall benachbarter Strukturen (Infiltration der Prostatakapsel, des neurovaskulären Bündels, etc.) oder der benachbarten Organe (Harnblase, Samenblasen, Dickdarm, etc.)
  • Bestimmung bzw. Ausschluss des Lymphknotenbefalls im Becken
  • Ausschluss bzw. Nachweis von Metastasen in Beckenknochen
  • Beurteilung der benachbarten Organe im Becken, wie z. B. Harnblase, Samenblasen.
Mehr zu MRT der Prostata

Diagnose von Prostatakrebs in der ALTA Klinik

Das Diagnostizieren eines Prostatakrebses über eine MRT-Untersuchung ist komplex und setzt viel Erfahrung des Arztes voraus. Wir in der ALTA Klinik haben über unsere langjährige Erfahrung zusätzlich verschiedene Optimierungsprozesse entwickelt und eingebaut.

Folgende Faktoren sind für eine aussagefähige MRT-Untersuchung der Prostata grundlegend:

  • geeignetes MRT-Gerät
  • passende Untersuchungsspule
  • richtige und optimierte Untersuchungsmessungen
  • technische Parameter
  • Anzahl der Bilder
  • Erfahrung des Arztes.
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