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aktive Überwachung

Prostataerkrankungen

Das Prostataverfahren der ALTA Klinik

Diagnose Prostatakrebs: Abwarten oder operieren?

Viele Männer stehen häufig vor der schweren Entscheidung, sich einer Total-OP unterziehen zu müssen. Da nach einer Operation nachteilige Nebenwirkungen, wie Impotenz und Inkontinenz, eintreten können, suchen viele Betroffene nach Alternativen.


Das Prostataverfahren der ALTA Klinik

Voraussetzungen für eine aktive Überwachung und keine Operation

Aktive Überwachung bedeutet, einen Prostatakrebs nicht zu entfernen oder zu therapieren, sondern über regelmäßige Kontrollen zu beobachten. Die aktive Überwachung kann für einige Männer eine Alternative zur Operation sein, für andere wiederum nicht. Diese Entscheidung hängt von folgenden Faktoren bzw. Voraussetzungen ab:

  • der Bösartigkeitsgrad des Prostatatumors darf nicht höher sein als Gleason-Score 6
  • die Größe und Ausdehnung des Tumors ist lokal begrenzt
  • der Tumor hat die Prostatakapsel nicht durchbrochen und das neurovaskuläre Bündel nicht infiltriert (die Nerven, die für die Potenz und die Kontinenz verantwortlich sind)
  • der Tumor hat keine benachbarten Organe befallen, wie z. B. Samenblasen, Harnblase, Dickdarm
  • der Tumor hat nicht gestreut, keine Tumorabsiedlungen (Metastasen), insbesondere im Bereich der Lymphknoten und der Knochen
  • der PSA-Wert liegt unter 10 ng/ml und der PSA-Verlauf ist nicht ansteigend
  • das Alter des Patienten in Verbindung mit anderen altersbedingten Erkrankungen, wie z. B. nach Stent-Implantation und Bypass-OP
  • das persönliche Risikoprofil des Patienten ist niedrig
  • die Psyche des Patienten und die Einstellung zu seiner Prostataerkrankung.

Das Prostataverfahren der ALTA Klinik

Eigenschaften eines Prostatatumors mit Gleason-Score 6

Die Eigenschaften, die in der Regel bei einem Prostatakrebs mit einer Bösartigkeit von einem Gleason-Score 6 gelten:

  • selten lebensbedrohlich
  • wächst langsam
  • streut selten Metastasen
  • kleinvolumiger Tumor.

In der Regel bespricht der Arzt mit dem Patienten die unterschiedlichen Kriterien und Therapiemaßnahmen. Im Falle einer aktiven Überwachung, empfiehlt sich vor dieser endgültigen Entscheidung unsere MRT-Untersuchung der Prostata und des gesamten Beckens. Mit dieser Untersuchung können wir entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine aktive Überwachung gegeben sind.

Die MRT-Untersuchung ist für uns wichtiger Bestandteil der aktiven Überwachung. Neben den regelmäßigen PSA-Kontrollen sollte eine MRT-Untersuchung der Prostata in bestimmten Abständen, spätestens nach einem Jahr, erfolgen. Mit der MRT-Untersuchung können wir schon kleinste Veränderungen und Größenzunahmen eines bereits festgestellten Tumors diagnostizieren. Aber auch bei längeren Zeitintervallen ebenso einen eventuell entstehenden zweiten Tumor entdecken.

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