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MRT als Primärdiagnostik

MRT der Prostata

MRT – Untersuchung der Prostata als Primärdiagnostik nach der S3-Leitlinie

Laut dem aktuellen Stand der S3-Leitlinie bei Prostatakarzinom (Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie DGU) ist die MRT-Untersuchung der Prostata noch als Sekundärdiagnostik aufgeführt und nicht als Primärdiagnostik. Das liegt daran, dass die S3-Leitlinie an dieser Stelle noch nicht aktualisiert worden ist und sich auf die veraltete Untersuchungsmethode mit Endorektalspule bezieht.

Demnach sollte erst eine MRT-Untersuchung der Prostata erfolgen, wenn durch eine systematische Biopsie, also nach Entnahme von 10 - 12 Gewebeproben aus der Prostata, kein Ergebnis geliefert werden konnte.

Die Frage, die aufkommt ist: Warum soll sich der Mann einer Biopsie unterziehen, die hauptsächlich nur Zufallsbefunde generiert, wenn über eine MRT-Untersuchung mehr Informationen über die Prostata gewonnen werden können?

Eine Biopsie durchführen zu lassen, ohne zu wissen, ob diese überhaupt notwendig ist, macht für viele Männer kein Sinn. Deswegen suchen sie nach präzisen Alternativen, wie unserem MRT-Verfahren der Prostata.

Dass die MRT-Untersuchung der Prostata als Methode der Primärdiagnostik aufgenommen werden soll, wird schon länger diskutiert und soll voraussichtlich noch im Jahr 2017 in der S3-Leitlinie schriftlich fixiert werden.
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