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Folgen durch Ignorieren von Risikofaktoren

Ignorieren von Risikofaktoren kann aber eine Erkrankungsgefahr steigern. Viele Faktoren in unserem Alltag und in unseren Lebensgewohnheiten können das Risiko für Herz-und Kreislauf-Erkrankungen mit zunehmendem Alter erhöhen.

Den meisten Menschen sind häufig die Faktoren bekannt, die unser Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen können. Viele glauben jedoch, dass es einen nicht so schnell oder auch gar nicht treffen kann. Das Tückische ist aber, dass in aller Regel frühe Krankheitszeichen und Warnhinweise nicht bemerkt werden. Einige Patienten haben schon im frühen Lebensalter Risikofaktoren, die nicht beachtet und auch nicht behandelt werden, die aber unbehandelt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ernsten Folgekrankheiten und Spätschäden führen können.

Nach wie vor sind arteriosklerotische Folgekrankheiten in westlichen Industrieländern stark verbreitet. Diese können auftreten im Bereich:

  • des Herzens (Herzinfarkt)
  • des Gehirns (Schlaganfall)
  • der Beinarterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
  • der Nieren (Nierenfunktionsstörung) und
  • aller anderen Organe.

Aus diesem Grund sind die frühzeitige Erkennung eines erhöhten kardio-vaskulären Ereignisrisikos und die Einleitung von präventiven Behandlungsstrategien sinnvoll. Ärztliches Handeln muss ganz wesentlich darauf gerichtet sein, den asymptomatischen Risikopatienten zu identifizieren, um dann ein Fortschreiten und einen komplizierten Verlauf der dokumentierbaren arteriosklerotischen Gefäßwandveränderungen aufhalten und abwehren zu können.


Was ist eine Arteriosklerose (‚Arterienverhärtung')?

Darunter versteht man eine systemische, chronisch entzündliche Erkrankung der Arterien (Schlagadergefäße). Sie betrifft in der Regel das gesamte arterielle Gefäßsystem, folgt üblicherweise einem langsam fortschreitenden Verlauf mit diffus ausgebreiteten degenerativen und auch mehr umschriebenen produktiven, die Gefäßlichtung einengenden Gefäßwandveränderungen (Verdickung und unregelmäßige Oberflächenkontur der Gefäßwände, Entstehung von Plaques).

Der Beginn der Erkrankung sowie frühe und mittlere Verlaufsstadien können sich unbemerkt entwickeln. Der betroffene Patient wird oft nur unzureichend behandelt. Bei dem plötzlichen Übergang in einen lebensbedrohlichen und hochakuten Verlauf kann es schon in diesem Stadium der Gefäßerkrankung zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Viele Herzinfarktpatienten haben den ersten bewussten Kontakt mit der zugrunde liegenden Koronargefäßerkrankung im Augenblick des Infarktgeschehens. Dabei entsteht die Mehrzahl der akuten Gefäßverschlüsse nicht im Bereich einer hochgradigen Engstelle der Arteriengefäße, sondern ausgehend von einer für die Blutströmung eher unbedeutenden und nicht kritisch einengenden arteriosklerotischen Gefäßwandveränderung mit instabiler, verletzlicher Oberfläche (-> Plaqueruptur).

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