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MRT Prostatabiopsie

in der ALTA Klinik

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Die MRT-gesteuerte Prostatabiopsie der ALTA Klinik

Unser Prostatabiopsie-Verfahren bietet Sicherheit und eine Reihe von Vorteilen in der Abklärung von verdächtigen Stellen in der Prostata:

  • Trefferquote von 99,5%: durch MRT-Steuerung eine gezielte Biopsie der verdächtigen Stelle
  • Biopsie durch die Haut und nicht durch den Dickdarm: Einstichstelle liegt in der oberen Gesäßregion und nicht im Genitalbereich
  • kein Antibiotikum notwendig
  • schmerzfreie Biopsie
  • während der Prostatabiopsie liegt der Patient mit geschlossenen Beinen und nicht breitbeinig
  • keine Narkose
  • sterile und hygienische Prozedur
  • unkomplizierter Ablauf

Die verdächtige Stelle, die zu biopsieren ist, haben wir bei der vorangegangenen MRT-Untersuchung der Prostata ganz genau bestimmen können. Die Notwendigkeit einer Biopsie ergibt sich, um die Bösartigkeit bzw. Bösartigkeitsgrad festzustellen. Dafür muss das Gewebe von exakt dieser abklärungsbedürftigen Stelle durch einen Pathologen ausgewertet werden.


Mit der MRT-Prostatabiopsie können alle Areale der Prostata erreicht werden

Häufig sind verdächtige Stellen in der Prostata sehr klein, insbesondere im Frühstadium einer Erkrankung. Nicht nur das Treffen von kleinen abklärungsbedürftigen Stellen ist häufig ein Problem, sondern auch die Erreichbarkeit. Mit unserer Prostatabiopsie-Methode konnten wir das Problem lösen. Wir können sowohl sehr kleine Stellen gezielt erreichen, als auch Stellen, die weit vorne (ventral), weit oben (cranial) bzw. unten (caudal) oder weit außen (lateral) liegen. Dafür errechnen wir den idealen Zugangsweg und können somit jedes Areal exakt treffen bzw. biopsieren.

Verdächtige Stellen in der Prostata haben wir vorab bei der MRT-Untersuchung genau lokalisiert. Weil bei der MRT-Untersuchung der Patient in Rückenlage untersucht wurde und die Biopsie wiederum in Bauchlage erfolgt, erstellen wir zur Sicherheit neue Bildaufnahmen, auf denen die abklärungsbedürftige Stelle für die Biopsie abgrenzbar ist. Die Lage der Nadel wird danach in mehreren Ebenen bildlich dokumentiert. Mit Hilfe des MRT-Gerätes und unseren speziellen Messungen können wir exakt die verdächtige Stelle und die Biopsienadel bzw. Nadelspitze sehen. Diesen Vorgang können wir bei Bedarf wiederholen, bis eine exakte Lage der Nadel vorliegt. Das gesamte Prozedere führt zu einer maximalen Treffsicherheit.


Trefferquote von 99,5%

Durch unser MRT-Prostatabiopsie-Verfahren haben wir eine Trefferquote von 99,5%.

Die restlichen 0,5% korrigieren wir durch eine kostenlose Rebiopsie.

Bei einer Trefferquote von 99,5 % haben wir nicht in allen 99,5% Fällen einen Tumornachweis. Der Tumornachweis liegt bei uns bis zu 81%. Der Grund liegt darin, dass sich bei der MRT-Untersuchung einige Prostatatumore nicht eindeutig von einem Grenzbefund eindeutig unterscheiden lassen. Grenzbefunde sind Fälle, die nicht eindeutig sind und zur Sicherheit biopsiert werden. Wenn bei einem verdächtigen Befund kein Tumornachweis vorliegt, dann kann es sich um folgende Veränderungen handeln:

  • chronischer Entzündungsherd
  • High grade PIN (mögliche Krebsvorstufe)
  • ASAP (verdächtiges Gewebe).


Die MRT-Prostatabiopsie erfolgt nicht durch den Dickdarm, sondern durch die Haut

Die Einstichstelle bis zur Prostata bzw. bis zur verdächtigen Stelle in der Prostata liegt in der oberen Gesäßregion und nicht im Genitalbereich. Das bedeutet:

  • abhängig davon, wo die verdächtige Stelle liegt, wird die ideale Einstichstelle unter Berücksichtigung folgender Punkte bestimmt:
  • im rechten oder linken Prostatalappen
  • oben oder unten
  • außen oder innen
  • in der Innen – oder Außenzone der Prostata.
  • zusätzlich wird der Abstand der Haut bis zur verdächtigen Stelle in der Prostata sowie der Winkel Millimetergenau errechnet.
  • Die Einstichstelle verläuft durch die Haut bzw. durch die obere Gesäßregion und liegt somit weit entfernt vom Dickdarmzugang. Demnach ist keine präventive Antibiotika-Einnahme aufgrund einer Infektionsgefahr durch Darmbakterien notwendig.
  • Keine Einschränkung in der Erreichbarkeit von verdächtigen Stellen.


Die MRT-Prostatabiopsie ist schmerzfrei

In der Regel ist unsere Biopsiemethode durch die Kombination von geeigneten Medikamenten für den Patienten schmerzfrei. Das bewirkt eine schnelle Betäubung des Zugangsweges bis hin zur empfindlichen Prostatakapsel. Lediglich den leichten Hautstich für die Betäubung bemerkt der Patient.


Lagerung des Patienten während der MRT-Prostatabiopsie

Da der Zugangsweg für unsere Biopsiemethode in der oberen Gesäßregion ist, liegt der Patient dafür im MRT-Gerät in stabiler Bauchlage. Das macht die Prozedur der Biopsie für den Patienten den Umständen nach nicht unangenehm, weil der Mann dafür nicht breitbeinig liegen muss.

In dieser Bauchlagen-Position existieren keine Einschränkungen durch die Eröffnung des MRT-Gerätes. Sowohl das Einführen der Biopsienadel als auch die gezielten Gewebeentnahmen finden außerhalb der Röhrenöffnung statt.


Keine Narkose, lediglich ein Beruhigungsmittel

Damit der Patient in der stabilen Bauchlage ruhig liegen kann, bekommt er von uns ein Beruhigungsmittel. Das hat den Vorteil, dass wir die Biopsienadel bis zum Erreichen der verdächtigen Stelle durch Bewegung des Patienten nicht immer wieder korrigieren müssen. Es gelten die allgemeinen Verhaltensregeln nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels, wie z. B. selber kein Auto steuern. Die Verhaltensregeln nach Einnahme eines Beruhigungsmittels teilen wir dem Patienten sowohl mündlich als auch schriftlich im Biopsiebericht mit.


Sterile und hygienische Prozedur

Die Biopsie findet unter sterilen und hygienischen Bedingungen statt. Der Biopsiebereich liegt in der oberen Gesäßregion. Daher findet kein Kontakt mit dem Dickdarm oder den Genitalien statt und somit besteht auch keine Infektionsgefahr durch Darmbakterien. Der Biopsiebereich wird steril abgedeckt und für die Biopsie werden nur sterile Einmalartikel verwendet.


Unkomplizierter Ablauf der Prostatabiopsie

Der unkomplizierte und schnelle Ablauf unseres Verfahrens kommt dem Patienten zu Gute. Insgesamt findet unser Prostataverfahren ambulant und nicht stationär statt.

Direkte Einschränkungen durch unsere Biopsie gibt es nicht. Im Anschluss kann z. B. sofort wieder gegessen oder getrunken werden. Alle Aktivitäten wie duschen oder Geschlechtsverkehr sind auch direkt danach wieder möglich.

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