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MRT der Prostata

in der ALTA Klinik

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MRT- Untersuchung der Prostata und des gesamten Beckens

Wann wird eine MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt?

Die MRT-Untersuchung wird durchgeführt, wenn

  1. der PSA Wert erhöht, ansteigend oder schwankend ist
  2. die Prostata vergrößert ist
  3. als nächstes eine Stanzbiopsie folgen soll
  4. eine Stanzbiopsie kein Ergebnis geliefert hat
  5. ein Verdacht auf Prostatakrebs besteht
  6. eine familiäre Vorbelastung bekannt ist
  7. der Mann einen Prostata-Check machen will.


Zu 1. PSA Wert ist erhöht, ansteigend oder schwankend

Der PSA-Wert ist grundsätzlich ein guter Beobachter der Prostata, weil dieser Wert sich nur bei einer Erkrankung in der Prostata verändert. In den meisten Fällen steigt der PSA-Wert dann an. Grundsätzlich gilt ein PSA-Wert ab 4 ng/ml als erhöht. Der PSA-Wert ist aber kein Diagnosenfinder. Das bedeutet, dass die Höhe des PSA-Wertes nichts über die Art der Erkrankung sagen kann, weder ob gut- oder bösartig. Das kann wiederum die MRT-Untersuchung der Prostata.


Zu 2. Prostatavergrößerung

In der Regel vergrößert sich die Prostata bei fast jedem Mann mittleren Alters, so ab dem 40. Lebensjahr. Eine Vergrößerung kann als eine altersbedingte Veränderung bezeichnet werden und gilt grundsätzlich als eine gutartige Erkrankung.

Eine stark vergrößerte Prostata kann sich auch über einen erhöhten PSA-Wert bemerkbar machen. Damit ist aber eine zusätzlich bösartige Erkrankung in der Prostata nicht ausgeschlossen. Deswegen ist zu unterscheiden, ob der Auslöser nur die altersbedingte Vergrößerung ist, oder vielleicht doch zusätzlich noch eine bösartige Erkrankung besteht.

Es gibt auch den Fall, dass die Prostata durch einen groß gewachsenen Krebs an Volumen zunimmt. Alle diese Informationen kann die MRT-Untersuchung der Prostata liefern.


Zu 3. als nächstes eine Stanzbiopsie folgen soll

Viele Männer stehen vor der Entscheidung einer Prostatabiopsie. Eine Biopsie bedeutet, sich Gewebeproben aus der Prostata entnehmen zu lassen. Einige Männer suchen nach Alternativen, die eine Biopsie eventuell nicht notwendig machen. Unsere MRT-Untersuchung kann eine solche Alternative sein, weil sie in vielen Fällen Männern eine Biopsie ersparen kann. Von unseren Patienten werden lediglich 50% der Patienten biopsiert, weil durch unsere MRT-Untersuchung der Prostata die Notwendigkeit einer Biopsie abgeklärt werden kann.

Viele feine MRT-Bilder werden von der Prostata erstellt und nach Veränderungen oder Auffälligkeiten untersucht. Bildlich stellt sich eine krankhafte Veränderung, wie z. B. ein Krebsherd, in der Prostata anders dar als gesundes Prostatagewebe. Wenn keine verdächtigen Gewebestrukturen festgestellt werden, erfolgt auch keine Biopsie. Die Biopsie ist nur notwendig, wenn in der Prostata durch die vorangegangene MRT-Untersuchung verdächtige Stellen diagnostiziert werden.


Zu 4. eine Stanzbiopsie kein Ergebnis geliefert hat

Die herkömmliche Stanzbiopsie verläuft über den Dickdarm und systematisch. Systematisch bedeutet, dass die Gewebeproben bei einer Stanzbiopsie gemäß der S3-Leitlinien nach einem Schema entnommen werden. Nach diesem Schema werden in der Regel 10 bis 12 Proben aus der Prostata gestanzt. Wenn eine Stanzbiopsie erfolgen soll, dann ist der PSA-Wert bei dem betroffenen Mann in der Regel schon auffällig bzw. erhöht. Sollte bei einer systematischen Biopsie „negativ“, „kein Krebs“ oder „Entzündung“ als Ergebnis herauskommen, steht die Frage weiterhin im Raum, ob eventuell eine bösartige Stelle in der Prostata durch die herkömmliche Stanzbiopsie einfach nicht getroffen wurde. Vor dieser Art von Biopsie weiß der biopsierende Arzt häufig nicht, ob überhaupt und wo sich eine verdächtige Stelle in der Prostata befindet. Zudem kommt hinzu, dass es Stellen in der Prostata gibt, die über den Darmzugang der Stanzbiopsie nicht erreicht werden können.

Bevor wir unsere Prostatabiopsie durchführen, haben wir durch die MRT-Untersuchung eine verdächtige Stelle in der Prostata bereits genau lokalisiert und können die Gewebeproben daraus gezielt entnehmen.


Zu 5. Verdacht auf Prostatakrebs besteht

Verdacht auf Prostatakrebs kann bestehen, wenn eine herkömmliche Stanzbiopsie als nächstes durchgeführt werden soll. In dieser Situation wurde meist vorab ein Ultraschall, Tastbefund und/oder PSA-Wert bestimmt. Ob tatsächlich ein Verdacht auf einen bösartigen Tumor besteht, können wir vor einer Biopsie mit unserer MRT-Untersuchung feststellen. Durch die hochfeine und multiparametrische MRT-Untersuchung können wir in der Regel eine verdächtige Stelle in der Prostata sehen und in der Größe und Ausdehnung bestimmen.


Zu 6. eine familiäre Vorbelastung bekannt ist

Es ist bekannt, dass bei Männern, die familiär vorbelastet sind, die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch an Prostatakrebs zu erkranken, insbesondere wenn der Vater oder Bruder bereits davon betroffen ist. Wir empfehlen in solchen Fällen, jährlich einen PSA-Wert zu bestimmen und in regelmäßigen Abständen eine MRT-Untersuchung der Prostata durchführen zu lassen. So kann die Prostata gut beobachtet und bei einer eventuell bösartigen Veränderung schnell reagiert werden.


Zu 7. der Mann einen Prostata-Check machen will

Viele Männer wollen ab einem gewissen Alter für Ihre Gesundheit vorsorgen. Ein ernst zu nehmender Bestandteil dabei ist die Prostatavorsorge, weil der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist. Der Prostata-Check in unserem Hause beinhaltet zum einen eine multiparametrische MRT-Untersuchung und zum anderen die Bestimmung eines Blutprofils mit allen wichtigen Laborwerten, die die Prostata betreffen.

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