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Glossar

der ALTA Klinik

Angiographie

Die Angiographie dient der Darstellung verschiedener Erkrankungen, welche die Gefäße betreffen. Mit Hilfe einer MRT Angiographie können schonend, ohne Strahlenexposition, eine Verengung, ein Verschluss, bedingt durch Thromben oder Embolien, eine Gefäßerweiterung, eine Gefäßfehlbildung und andere Veränderungen diagnostiziert werden.


Siehe auch MRT

Bandscheiben­vorfall

Der Bandscheiben­vorfall (lat. Prolapsus nuclei pulposi) ist eine Erkrankung, bei welcher Teile der Bandscheibe in den Spinalnerven- oder Rückenmarks­kanal vortreten. Beim Prolaps wird damit der Faserring der Bandscheibe ganz oder teilweise durchgerissen, während das hintere Längsband intakt bleiben kann. Symptome des Bandscheiben­­vorfalls sind starke, häufig in die Extremitäten ausstrahlende Schmerzen, oft mit einem Taubheits­gefühl im Versorgungs­gebiet der eingeklemmten Nervenwurzel, gelegentlich auch Lähmungs­erscheinungen. Das MRT ist das beste bildgebende Verfahren, um die Wirbelsäule und auch einen Bandscheiben­vorfall zu erkennen Um einen Vorfall oder auch andere Erkrankungen zu behandeln, wurde die CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule entwickelt.

Bronchial­karzinom

Bronchialkarzinom (Bronchial-Ca) bzw. Lungenkrebs versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Der Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen. Erkrankungen der Lunge werden mittels CT bildgebend dargestellt.

Brustkrebs

Brustkrebs (Synonym Mammakarzinom, kurz Ma-Ca) ist ein von den Oberflächenzellen der Drüsenläppchen oder der Milchgänge ausgehender bösartiger Tumor, welcher in besonderem Maße Frauen betrifft, aber auch in seltenen Fällen Männer. Es gibt verschiedene Verfahren, um die Brust bildgebend darzustellen. Neben der klassischen Röntgen-Mammographie wird immer häufiger eine MRT-Mammographie durchgeführt, die Erkrankungen der Brust umfassend und sehr genau diagnostizieren kann.

Cardio-MRT

Das Cardio MRT, auch Herz-MRT genannt, dient der Untersuchung des Herzmuskels (z.B. Herzinfarkt) und der Herzmuskelfunktion. Dabei wird zunächst eine Analyse sämtlicher Funktionen im ruhenden Zustand durchgeführt. Anschließend wird die Herzfunktion unter Stress (Stress-MRT) bestimmt. Die Pumpfunktion unter Stress liefert zusätzlich wichtige Erkenntnisse über einen bevorstehenden oder alten Herzinfarkt. Dabei wird das schlagende Herz in Echtzeit mit Hilfe einer Video-Cine-Sequenz betrachtet.

CT

Eine Computer­tomographie (CT) wurde erst durch die Nutzung eines mathematischen Verfahrens, welches 1917 von dem österreichischen Mathematiker Johann Radon entwickelt wurde, möglich. Damals handelte es sich um einen rein mathematischen Erkenntnisgewinn, welcher nicht im Geringsten eine medizinische Anwendungs­möglichkeit erahnen ließ. Heute stellt die CT eines der bedeutsamsten Großgeräte der Medizin dar, ohne welches zahlreiche Erkrankungen nicht zu diagnostizieren und damit zu heilen wären.

CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule

Zur schmerz­lindernden (palliativen) und heilenden (kurativen) Therapie zahlreicher Wirbelsäulen­erkrankungen kann eine CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule angezeigt sein. Hierbei unterscheiden sich drei Therapie­möglichkeiten: Die epidurale resp. periradikuläre Therapie (kurz EDT) so wie die Facettentherapie gehört zu den heilenden Therapien bei Wirbelsäulen­erkrankungen. Hierbei handelt es sich um eine seit Jahren etablierte und damit bewährte Behandlungs­methode bei Rückenschmerzen. Als Zielgruppe sind jene Personen aufzuzeigen, die degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Verschleiß­erscheinungen) bzw. einen Bandscheiben­vorfall in ihrer Krankengeschichte aufweisen. Zu den schmerz­lindernden Therapien gehört die Kryotherapie. Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt, bspw. die Linderung oder gar Eliminierung von Schmerzen zu bewirken. Bei der Form der palliativen Therapie werden Temperaturen weit unter 0 Grad eingesetzt. Diese Therapieform führt in den meisten Fällen dazu, dass die Menschen bereits nach der ersten Sitzung für lange Zeit beschwerdefrei sind.

Darmkrebs

Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen Tumore des Darmes. Die meisten Krebserkrankungen des Darms treten in 95 % aller Fälle im Dickdarm auf und werden durch Polypen verursacht. Die MRT Darm­spiegelung ist neben der klassischen invasiven Darmspiegelung eine Möglichkeit, Darmkrebs früh zu entdecken.

Epidurale Therapie (EDT)

Siehe CT-gesteuerte Therapien der Wirbelsäule und auch Therapie der Wirbelsäle

Facetten­therapie

Siehe CT-gesteuerte Therapien der Wirbelsäule und auch Therapie der Wirbelsäule

Ganzkörper­untersuchung

Ganzkörper­untersuchung (Ganzkörper-MRT oder auch Total Body Imaging) stellt ein neues Verfahren zur umfassenden Vorsorge dar. Dabei wird ein präziser Einblick in das Innere des gesamten Körpers möglich, welcher exakt Aufschluss über Ihren Gesundheits­zustand gibt. Das Total Body Imaging stellt somit eine Ganzkörper­untersuchung mittels MRT dar, bei welcher der gesamte Körper auf Veränderungen wie Tumoren oder Entzündungen untersucht wird. Dabei werden ganze Körpersysteme und Organe wie das Gehirn, die Niere, die Leber, die Prostata, die Wirbelsäule und alle Gelenke einschließlich der Weichteile sehr präzise diagnostiziert.

Gleason Score

Mit dem Gleason Score bestimmt man die feingewebliche (histologische) Einordnung des Prostatatumors. Dabei wird die Abweichung der bösartigen Tumorzellen von normalem Gewebe festgelegt. Das Gewebe wird vorab durch eine Prostatabiopsie entnommen und anschließend durch einen Pathologen beurteilt. Die Einteilung wird in einer Skala von 2-10 vorgenommen, wobei 2 der Minimalwert eines Tumors ist und 10 einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor beschreibt.

Herz-MRT

Das Herz-MRT (auch Cardio MRT genannt), dient der Untersuchung des Herzmuskels (z.B.: Herzinfarkt) und der Herzmuskelfunktion. Dabei wird zunächst eine Analyse sämtlicher Funktionen im ruhenden Zustand durchgeführt. Anschließend wird die Herzfunktion unter Stress (Stress-MRT) bestimmt. Die Pumpfunktion unter Stress liefert zusätzlich wichtige Erkenntnisse über einen bevorstehenden oder alten Herzinfarkt. Dabei wird das schlagende Herz in Echtzeit mit Hilfe einer Video-Cine-Sequenz betrachtet.


Siehe auch MRT.

Kernspin­tomographie

Siehe auch MRT / Magnet­resonanz­tomographie

Kolon­karzinom

Siehe Darmkrebs

Koronare Herz­krankheit (KHK)

Die Koronare Herz­krankheit (KHK) ist eine Erkrankung der Herzkranz­gefäße, welche durch Arterios­klerose verursacht wird. Infolge­dessen kann die Durch­blutung der Herzmus­kulatur (Myokard) beein­trächtigt werden, so dass die Sauerstoff­versorgung unter Umständen nicht ausreichend ist. Damit stellt die KHK eine Indikation für einen Herzinfarkt dar. Regelmäßige Kontrollen des Herz- und Kreis­lauf-Systems helfen, Herz­erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Kryotherapie

Siehe CT-gesteuerte Therapien der Wirbelsäule

Lungenkrebs

Unter Lungenkrebs (Synonym: Bronchial­karzinom, Bronchial-Ca) versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Der Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen und kann mittels einer CT der Lunge nachgewiesen werden.

Mamma­karzinom

Siehe Brustkrebs

MRCP

Die MRCP (Magnet­resonanz Cholangio­pankreatiko­graphie) stellt eine nicht invasive Methode zur Darstellung des extra­hepatischen Gallengang­systems und der Haupt­ausführungsgänge der Bauch­speicheldrüse mittels MRT dar.