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Rotatorenmanschettenruptur

Rotatorenmanschettenruptur-1

Fixierung der Fäden mit Spezial- Instrument
Rotatorenmanschettenruptur-2
Fäden werden zusätzlich im Knochen verankert
Rotatorenmanschettenruptur-3
Situation nach erfolgter Verankerung

Rotatorenmanschettenruptur-4

Ansicht von der Seite nach OP

Was bedeutet Rotatorenmanschette?

Die Rotatorenmanschette bildet den Halte- und Bewegungsapparat für den Oberarm. Sie setzt sich im wesentlichen aus vier Muskeln und den dazugehörigen Sehnen zusammen.

Durch diese Anordnung hat die Schulter eine außerordentlich gute Beweglichkeit in nahezu allen Ebenen. Der Schultergürtel selbst ist über Muskelmanschetten mit dem Brustkorb in Verbindung. Erkrankungen oder Verletzungen an irgendeiner Stelle des Schultergürtels können zu einer Störung der funktionellen Harmonie über die eigentliche Erkrankungs- oder Verletzungsstelle hinaus führen.

Wie kommt es zu einem Rotatorenmanschettenriss (Rotatorenmanschettenruptur)?

Eine Ruptur der Rotatorenmanschette kann nach einem Trauma auftreten. In diesem Fall ist die Ruptur mit unmittelbaren Schmerzen verbunden. Die verschleissbedingte Ruptur ist die häufgste Ursache. Hier treten die Schmerzen dann zunehmend bei bestimmten Bewegungen auf - je nachdem welches Kompartiment betroffen ist. So kann beispielsweise der Arm nicht mehr oder nur unter Schmerzen auf Schulterhöhe angehoben werden. Kommt es zu einer volltsändigen Ruptur ist dazu eine Außendrehung nicht mehr möglich.

Welche Behandlungsverfahren werden angewendet?

Bis vor einigen Jahren wurde eine Rekonstruktion und Refixation der Rotatorenmanschette durch ein offenes Verfahren durchgeführt. Dieses operative Verfahren ist für die Schultergürtelmuskulatur und für das gesamte Gewebe traumatisierend.

Nach Einführung des endoskopisch-assistierten Verfahrens, welches wir auch in der ALTA Klinik durchführen, haben sich die Operationszeiten und die Rehabilitation deutlich verkürzt.

Operatives Vorgehen bei der Rotatorenmanschettenruptur

In Intubationsnarkose, in Beach-Chair (Strandstuhl)-Position werden typische Stichinzisionen für die Zugänge des Instrumentariums und der Optik gelegt. Nach Durchführung einer Dekompression im subacromialem Raum wird die Rotatorenmanschettenruptur lokalisiert und gewertet. Es wird ein Print-Food im Bereich des Knochens (Entfernung des harten Knochens bis zur Blutung des weichen Knochens) gelegt. Mit einer einer Skorpion-Zange wird die Rotatorenmanschette in einem ganz speziellen Verfahren verankert. Zur Naht wird nicht resorbierbares Material verwendet. Weiterhin werden die Fäden, mittels eines Push-Lock Instrumentes und mit Hilfe eines resorbierbaren Dübels, im Knochen fixiert.

Nachbehandlung und Rehabilitation

Durch die Anwendung des minimal-invasiven, arthroskopischen Verfahrens ist in der Regel eine schnelle Eingliederung in das gewohnte Umfeld und Arbeitsleben möglich.

Postoperativ ist jedoch für die ersten 6 Wochen das Tragen eines sogenannten Abduktionskissens erforderlich. Aus dem Kissen heraus können auch frühzeitig Bewegungs- und krankengymnastische Übungen eingeleitet werden.

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