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MRT-Untersuchung der Prostata

(Magnet-Resonanz-Tomographie der Prostata)

Prostata_-_Prostatakrebs

MRT: gesunde Prostata (links) - mit Karzinom (rechts)

Prostatauntersuchung durch Radiologen

Bis vor einigen Jahren gab es bezüglich der Prostata keine Berührungspunkte zwischen dem Urologen und dem Radiologen. Der Grund lag darin, dass die Verfahren und Geräte des Radiologen für die Prostata nicht ausreichend waren. Dieses ist jedoch nicht mehr aktueller Stand! Mit dem MRT-Gerät der neuen Generation und einer speziellen Mess- und Spulentechnik können in der ALTA Klinik mit der MRT-Prostatauntersuchung kleinste Gewebeveränderungen diagnostiziert werden.

Im Bereich der Prostatadiagnostik verfügen wir über ein langjähriges Know-how. Unser Prinzip baut darauf auf, dass wir die Diagnose erstellen und der Urologe dementsprechend behandelt.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Radiologen und dem Urologen ist somit wünschenswert.

Haben_Sie_Fragen-3

Prostata_Querschnitt_Grafik_gross

Anatomie-Schema Prostata

Prostata und PSA-Wert

Für viele betroffene Männer ist es unverständlich, dass nur ein Laborwert, der PSA-Wert, Anlass geben soll, die Prostata genauer zu untersuchen.

Der PSA-Wert ist oftmals für die Männer der erste Kontakt mit der eigenen Prostata. Selten macht die Prostata richtig Beschwerden. Über 90% unserer Patienten, die einen erhöhten oder schwankenden PSA-Wert haben, fühlen sich im Allgemeinen gesund und haben keinerlei Beschwerden.

Zu verstehen, dass etwas mit der Prostata abzuklären ist, ohne richtige Symptome zu haben, fällt den meisten Patienten schwer. Eine Veränderung des PSA-Wertes hat in den meisten Fällen immer eine Ursache. Diese Ursache ist über eine Prostatauntersuchung abzuklären. Ist ein verdächtiger Herd die Ursache? Eventuell doch ein Prostatakarzinom?

Eine altersbedingte Prostatavergrößerung hat fast jeder Mann über 50 Jahren. Nur eine Prostatavergrößerung führt jedoch in seltenen Fällen zu einer PSA-Erhöhung über Normwert. Durch regelmäßige PSA-Kontrollen, z. B. alle 3 Monate, wird jedoch nicht die Ursache für die Erhöhung geklärt, sondern nur eventuell unnötig verzögert.

Nicht gleich biopsieren, sondern erst Ursache für einen erhöhten PSA-Wert finden!

(-> mehr Informationen zu PSA-Wert)

MRT

MRT Prostatauntersuchung

Mit der MRT-Prostatauntersuchung wird die Prostata in feinsten Schichten untersucht und somit kann die Ursache geklärt werden, die dazu geführt hat, dass sich der PSA-Wert erhöht hat oder stetig ansteigt oder auch schwankt. Handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung (Prostatitis), um ein Prostatakarzinom oder hat es doch eine andere Ursache?

Wir verschaffen Männern sofort Sicherheit, ob die Prostata gesund ist oder ob Veränderungen - wie ein Prostatakrebs - erkennbar sind.

Falls sich in der Prostata ein verdächtiger Herd befindet, kann dieser mittels der MRT gesteuerten Prostatauntersuchung genau vom gesunden Gewebe abgegrenzt werden. Bei der MRT-Untersuchung stellt sich bildgebend gesundes Gewebe anders dar als ungesunde bzw. verdächtige Gewebestrukturen. Jedoch ist bei Verdacht einer abklärungsbedürftigen Stelle in der Prostata, die pathologische Gewebeanalyse entscheidend. Das bedeutet, dass man Gewebeproben aus genau diesem verdächtigen Herd benötigt.

Prostatabiopsie mit MRT

Wir biopsieren die Prostata nicht schematisch, sondern gezielt den verdächtigen Herd mittels der MRT-gesteuerten Prostatabiopsie. Wichtig ist sicherlich auch der Hinweis, dass wir bei der gezielten Biopsie nicht durch den Darm gehen, sondern durch die Haut (daher keine präventive Antibiotika-Einnahme notwendig).

Für diese Prostatauntersuchung verwenden wir keine rektale Spule (also nicht durch den Darm) wie sonst bei anderen Verfahren üblich. Das MRT-Gerät arbeitet über ein Magnetfeld, daher dürfen keine Metallteile mit ins Gerät (für Patienten mit einem Herzschrittmacher ist diese Untersuchung somit nicht möglich). Über den Darm (also rektal) machen wir nichts, weder die MRT-Untersuchung noch die MRT-gesteuerte Prostatabiopsie, was für die Männer somit sehr angenehm ist.

(-> mehr Informationen zu Prostatabiopsie)

Eine Prostatabiopsie ist nicht immer erforderlich

Ist nur gesundes Prostatagewebe vorhanden, kann ein Prostatakrebs sicher ausgeschlossen werden. Eine Prostatabiopsie ist also nicht mehr erforderlich und der Patient hat Gewissheit, dass seine Prostata gesund ist.

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