Nicht gleich biopsieren, sondern erst die Ursache fĂŒr einen erhöhten PSA-Wert finden!
Bei einem erhöhten PSA-Wert und bei Verdacht auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms ist herkömmlicherweise der nĂ€chste Schritt meistens die Biopsie, weil nur eine Gewebeprobe den Verdacht bestĂ€tigen oder revidieren kann. Problem dabei ist, dass in der Regel 10 bis 12 Gewebeproben entnommen werden, in der Hoffnung, dass mindestens eine Probe davon aus einem eventuell verdĂ€chtigen bzw. bösartigen Herd stammt. Dieses Verfahren erinnert an die âSuche nach der Stecknadel im Heuhaufen'.
Diese Situation ist fĂŒr viele MĂ€nner sehr unglĂŒcklich, weil sich keiner mehrfach in die Prostata stechen lassen möchte. Die herkömmliche Stanzbiopsie generiert reine Zufallsbefunde, da mit dem Ultraschall ein verdĂ€chtiger Herd nicht sicher von gesundem Gewebe abgegrenzt werden kann, was wiederum mit der MRT-Diagnostik sehr gut möglich ist und das auch in Millimeterschichten.
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Hoher PSA-Wert als Ausgangssituation
Ein hoher PSA-Wert oder Prostatabeschwerden, wie z. B. hĂ€ufiges Wasserlassen, können Symptome fĂŒr einen Prostatakrebs sein aber auch nur eine ProstatavergröĂerung als Ursache haben. Es kann sich aber auch zum Beispiel um eine ProstataentzĂŒndung handeln. Dieses sollte man frĂŒhzeitig abklĂ€ren, um die richtige Behandlung durchzufĂŒhren. In den hĂ€ufigsten FĂ€llen hat die VerĂ€nderung eines PSA-Wertes eine erkennbare Ursache.
Ist bei der Blutanalyse der PSA-Wert hoch, muss die Ursache abgeklĂ€rt werden. Oftmals wird aufgrund eines erhöhten PSA-Wertes eine Stanzbiopsie empfohlen, weil hinter der Erhöhung ein Prostatakrebs stecken kann. Jedoch ist damit nicht geklĂ€rt, ob ĂŒberhaupt ein verdĂ€chtiger Krebsherd in der Prostata liegt.
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MRT-Untersuchung der Prostata
In den letzten Jahren hat die MRT-Diagnostik einen groĂen, technischen Fortschritt gemacht. Das war die Basis fĂŒr die Entwicklung unseres Verfahrens, der gezielten MRT-gesteuerten Prostatabiopsie.
Die Ursache fĂŒr einen erhöhten bzw. verĂ€nderten PSA-Wert wird in unserer Klinik bereits bei der MRT-Untersuchung der Prostata diagnostiziert. Ăber diese Bildgebung wird der zu biopsierende verdĂ€chtige Herd sicher identifiziert. Bei der nachfolgenden MRT-gesteuerten Prostatabiopsie entnehmen wir gezielt aus dem, oftmals nur millimetergroĂen Herd, die Gewebeproben.
(mehr Informationen unter MRT der Prostata)
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Gezielte Prostatabiopsie mit MRT
gezielte Prostatabiopsie unter dem MRT-GerÀt und keine Zufallsbiopsie mittels Ultraschall
Mit unserem Verfahren ist es möglich, Gewebeproben gezielt aus einem verdĂ€chtigen Herd in der Prostata zu entnehmen. Bereits bei der MRT-Untersuchung der Prostata ist der verdĂ€chtige Herd von dem restlichen gesunden Gewebe abgegrenzt worden. Die Biopsie ist bei Verdacht auf einen Prostatakrebs notwendig, weil eine Gewebeanalyse den Verdacht eines Karzinoms endgĂŒltig bestĂ€tigt. Das bedeutet, dass wir nicht blind mehrmals in die Prostata stechen, sondern die verdĂ€chtige Stelle gezielt biopsieren.
Die Prostatabiopsie erfolgt nicht durch den Darm, sondern gezielt durch die Haut. Daher ist keine prĂ€ventive Antibiotika-Einnahme notwendig. Die Entnahme und die Kontrolle erfolgt immer unter dem MRT-GerĂ€t, so dass die Sicherheit besteht, dass auch tatsĂ€chlich direkt in das auffĂ€llige Gewebe biopsiert wird. Die gezielte, einmalige Biopsie verschafft dem Mann Klarheit, ob das Gewebe entzĂŒndet oder doch bösartig ist. Entsprechend danach, kann die richtige Therapie fĂŒr jeden Mann individuell eingeleitet werden und gemeinsam mit seinem Urologen besprochen werden.
Wichtig ist uns, dass wir Ihren Urologen integrieren bzw. mit ihm zusammenarbeiten möchten. D. h., wir liefern die Diagnose und nach dem Ergebnis erfolgt die Behandlung wiederum durch den Urologen. FĂŒr Patienten, die noch keinen Urologen haben, sprechen wir Therapieempfehlungen aus und weisen auf spezielle Therapie- und Operationszentren hin.
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| verdĂ€chtiges Gewebe in der Prostata (Darstellung ĂŒber die MRT der Prostata) |
Was ist das Besondere an diesem Biopsie-Verfahren?
Die Merkmale der ALTA Klinik Methode fĂŒr die Prostatabiopsie mit MRT zusammengefasst:
- Bereits bei der MRT-Untersuchung der Prostata wird ein verdÀchtiger Herd von dem restlichen gesunden Gewebe abgegrenzt.
- Die MRT-gesteuerte Prostatabiopsie generiert keine Zufallsbefunde, sondern verlÀuft gezielt und bildgebend. Somit werden die Gewebeproben gezielt aus der verdÀchtigen Stelle entnommen.
- Es wird nicht âblindâ beziehungsweise nur schematisch mehrfach in die Prostata gestochen, daher bleibt das gesunde Gewebe unberĂŒhrt.
- Die Entnahme des Prostatagewebes erfolgt bei uns ambulant, nur mit LokalanÀsthesie und durch die Haut.
- Weil die Untersuchung nicht rektal verlĂ€uft, mĂŒssen die Patienten auch prĂ€ventiv keine Antibiotika einnehmen.
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