Glossar - Lexikon
Es sind 30 Einträge im Lexikon.| Begriff | Definition |
|---|---|
| Angiographie |
Die Angiographie dient der Darstellung verschiedener Erkrankungen, welche die Gefäße betreffen. Mit Hilfe einer MRT Angiographie können schonend, ohne Strahlenexposition, eine Verengung, ein Verschluss, bedingt durch Thromben oder Embolien, eine Gefäßerweiterung, eine Gefäßfehlbildung und andere Veränderungen diagnostiziert werden. Siehe auch MRT |
| Bandscheibenvorfall |
Der Bandscheibenvorfall (lat. Prolapsus nuclei pulposi) ist eine Erkrankung, bei welcher Teile der Bandscheibe in den Spinalnerven- oder Rückenmarkskanal vortreten. Beim Prolaps wird damit der Faserring der Bandscheibe ganz oder teilweise durchgerissen, während das hintere Längsband intakt bleiben kann. Symptome des Bandscheibenvorfalls sind starke, häufig in die Extremitäten ausstrahlende Schmerzen, oft mit einem Taubheitsgefühl im Versorgungsgebiet der eingeklemmten Nervenwurzel, gelegentlich auch Lähmungserscheinungen. Das MRT ist das beste bildgebende Verfahren, um die Wirbelsäule und auch einen Bandscheibenvorfall zu erkennen Um einen Vorfall oder auch andere Erkrankungen zu behandeln, wurde die CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule entwickelt. |
| Bronchialkarzinom |
Bronchialkarzinom (Bronchial-Ca) bzw. Lungenkrebs versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Der Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen. Erkrankungen der Lunge werden mittels CT bildgebend dargestellt. |
| Brustkrebs |
Brustkrebs (Synonym Mammakarzinom, kurz Ma-Ca) ist ein von den Oberflächenzellen der Drüsenläppchen oder der Milchgänge ausgehender bösartiger Tumor, welcher in besonderem Maße Frauen betrifft, aber auch in seltenen Fällen Männer. Es gibt verschiedene Verfahren, um die Brust bildgebend darzustellen. Neben der klassischen Röntgen-Mammographie wird immer häufiger eine MRT-Mammographie durchgeführt, die Erkrankungen der Brust umfassend und sehr genau diagnostizieren kann. |
| Cardio-MRT |
Das Cardio MRT, auch Herz-MRT genannt, dient der Untersuchung des Herzmuskels (z.B. Herzinfarkt) und der Herzmuskelfunktion. Dabei wird zunächst eine Analyse sämtlicher Funktionen im ruhenden Zustand durchgeführt. Anschließend wird die Herzfunktion unter Stress (Stress-MRT) bestimmt. Die Pumpfunktion unter Stress liefert zusätzlich wichtige Erkenntnisse über einen bevorstehenden oder alten Herzinfarkt. Dabei wird das schlagende Herz in Echtzeit mit Hilfe einer Video-Cine-Sequenz betrachtet. |
| CT |
Eine Computertomographie (CT) wurde erst durch die Nutzung eines mathematischen Verfahrens, welches 1917 von dem österreichischen Mathematiker Johann Radon entwickelt wurde, möglich. Damals handelte es sich um einen rein mathematischen Erkenntnisgewinn, welcher nicht im Geringsten eine medizinische Anwendungsmöglichkeit erahnen ließ. Heute stellt die CT eines der bedeutsamsten Großgeräte der Medizin dar, ohne welches zahlreiche Erkrankungen nicht zu diagnostizieren und damit zu heilen wären. |
| CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule |
Zur schmerzlindernden (palliativen) und heilenden (kurativen) Therapie zahlreicher Wirbelsäulenerkrankungen kann eine CT-gesteuerte Therapie der Wirbelsäule angezeigt sein. Hierbei unterscheiden sich drei Therapiemöglichkeiten: Die epidurale resp. periradikuläre Therapie (kurz EDT) so wie die Facettentherapie gehört zu den heilenden Therapien bei Wirbelsäulenerkrankungen. Hierbei handelt es sich um eine seit Jahren etablierte und damit bewährte Behandlungsmethode bei Rückenschmerzen. Als Zielgruppe sind jene Personen aufzuzeigen, die degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Verschleißerscheinungen) bzw. einen Bandscheibenvorfall in ihrer Krankengeschichte aufweisen. Zu den schmerzlindernden Therapien gehört die Kryotherapie. Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt, bspw. die Linderung oder gar Eliminierung von Schmerzen zu bewirken. Bei der Form der palliativen Therapie werden Temperaturen weit unter 0 Grad eingesetzt. Diese Therapieform führt in den meisten Fällen dazu, dass die Menschen bereits nach der ersten Sitzung für lange Zeit beschwerdefrei sind. |
| Darmkrebs |
Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen Tumore des Darmes. Die meisten Krebserkrankungen des Darms treten in 95 % aller Fälle im Dickdarm auf und werden durch Polypen verursacht. Die MRT-Darmspiegelung ist neben der klassischen invasiven Darmspiegelung eine Möglichkeit, Darmkrebs früh zu entdecken. |
| Epidurale Therapie (EDT) |
Siehe CT-gesteuerte Therapien der Wirbelsäule und auch Therapie der Wirbelsäle |
| Facettentherapie |
Siehe CT-gesteuerte Therapien der Wirbelsäule und auch Therapie der Wirbelsäule |
| Ganzkörperuntersuchung |
Ganzkörperuntersuchung (Ganzkörper-MRT oder auch Total Body Imaging) stellt ein neues Verfahren zur umfassenden Vorsorge dar. Dabei wird ein präziser Einblick in das Innere des gesamten Körpers möglich, welcher exakt Aufschluss über Ihren Gesundheitszustand gibt. Das Total Body Imaging stellt somit eine Ganzkörperuntersuchung mittels MRT dar, bei welcher der gesamte Körper auf Veränderungen wie Tumoren oder Entzündungen untersucht wird. Dabei werden ganze Körpersysteme und Organe wie das Gehirn, die Niere, die Leber, die Prostata, die Wirbelsäule und alle Gelenke einschließlich der Weichteile sehr präzise diagnostiziert. |
| Gleason Score |
Mit dem Gleason Score bestimmt man die feingewebliche (histologische) Einordnung des Prostatatumors. Dabei wird die Abweichung der bösartigen Tumorzellen von normalem Gewebe festgelegt. Das Gewebe wird vorab durch eine Prostatabiopsie entnommen und anschließend durch einen Pathologen beurteilt. Die Einteilung wird in einer Skala von 2-10 vorgenommen, wobei 2 der Minimalwert eines Tumors ist und 10 einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor beschreibt. |
| Herz-MRT |
Das Herz-MRT (auch Cardio MRT genannt), dient der Untersuchung des Herzmuskels (z.B.: Herzinfarkt) und der Herzmuskelfunktion. Dabei wird zunächst eine Analyse sämtlicher Funktionen im ruhenden Zustand durchgeführt. Anschließend wird die Herzfunktion unter Stress (Stress-MRT) bestimmt. Die Pumpfunktion unter Stress liefert zusätzlich wichtige Erkenntnisse über einen bevorstehenden oder alten Herzinfarkt. Dabei wird das schlagende Herz in Echtzeit mit Hilfe einer Video-Cine-Sequenz betrachtet. Siehe auch MRT. |
| Kernspintomographie |
Siehe auch MRT/Magnetresonanztomographie |
| Kolonkarzinom |
Siehe Darmkrebs |









